Zunehmende politische Spannungen in Armenien nach Waffenstillstandsabkommen

Nach dem Waffenstillstandsabkommen im Konflikt um Berg-Karabach sieht der Kreditversicherer Credendo zunehmende politische Spannungen in Armenien. Seit Wochen fordern Demonstranten und die Armee den Rücktritt von Premierminister Nikol Pashinyan. Dieser – unterstützt von seien Anhängern – ist bereit, vorgezogene Wahlen unter bestimmten Bedingungen zu organisieren, und schlägt vor, im Oktober Weiterlesen…

Bund, Credendo und andere Kreditversicherer einigen sich auf Auslaufen des Schutzschirms für Lieferketten

Der gemeinsam gespannte Schutzschirm des Bundes und der Warenkreditversicherer zur Stabilisierung der Lieferketten läuft wie geplant am 30. Juni 2021 aus. Die Vertragspartner sind sich einig, dass der Schutzschirm ein wichtiger und sehr erfolgreicher Stützpfeiler war, um Ruhe und Stabilität in den Markt zu bringen. Eine erneute Verlängerung ist angesichts Weiterlesen…

Credendo erwartet starke wirtschaftliche Erholung in Indien

Der indische Finanzminister Sitharaman hat im Rahmen des neuen Haushaltsplans wichtige Maßnahmen vorgestellt. U. a. sollen die öffentlichen Ausgaben für Gesundheit und Infrastruktur erhöht und eine "Bad Bank" eingerichtet werden, um dem hohen Bestand an notleidenden Krediten bei den Banken zu begegnen. Zudem sollen weitere Privatisierungen, auch im Bankensektor, stattfinden. Weiterlesen…

Credendo erwartet unkonventionelle Geldpolitik der Türkei

Am 20. März hat Präsident Erdogan den angesehenen Präsidenten der türkischen Zentralbank, Naci Agbal, entlassen. Vorausgegangen war der Beschluss, den Leitzins um 200 Basispunkte auf 19 % zu erhöhen, um die Inflation einzudämmen. Diese betrug im Februar 15,6 %. Neuer Zentralbankchef ist Sahap Kavcioglu, ein wenig bekannter Professor für Bankwesen. Weiterlesen…

Credendo sieht Verschiebung der US-Politik im Nahen Osten unter Biden

Drei Monate nach Amtsantritt skizziert die neue US-Regierung unter Präsident Joe Biden noch ihre Nahost-Strategie. Der Kreditversicherer Credendo sieht dabei drei wesentliche Verschiebungen. Erstens der Versuch des Abbaus von Spannungen, die unter der Trump-Regierung entstanden sind, insbesondere mit dem Iran. Zweitens soll der außenpolitische Fokus auf die Region verringert werden. Weiterlesen…

Anhaltende Coronapandemie und Regierungspolitik belasten mexikanische Privatwirtschaft

Wie die meisten lateinamerikanischen Länder stürzte auch Mexiko im vergangenen Jahr in eine tiefe Rezession. Die jüngsten Zahlen des IWF (Januar 2021) prognostizieren für 2020 einen Rückgang in Höhe von 8,5 %. Damit liegt das Land noch unterhalb des Durchschnitts der Region, die im vergangenen Jahr die weltweit schwächste Wirtschaftsleistung Weiterlesen…

Chinesische Nachfrage treibt Stahlpreis

Nach fast zwei Jahren mit rückläufigen Trend haben sich die Stahlpreise in den letzten Monaten deutlich erholt. Der Stahlpreisindex ist binnen Jahresfrist um etwa 40 % gestiegen. Gründe sind der eingeschränkte Produktionszuwachs und deutlich erhöhte chinesische Nachfrage. Auch der Anstieg des Eisenerzpreises stützt den Stahlpreis. Belastet werden die Margen der Weiterlesen…

Neue Protestwelle in Tunesien

Seit Januar kommt es in Tunesien immer wieder zu neuen gewalttätigen Protesten. Betroffen sind die Hauptstadt Tunis und andere Regionen. Ausgangspunkt sind desillusioniere Jugendliche, die sich gegen die verschlechterte sozioökonomische Situation und die wahrgenommene Korruption auflehnen. Ende Januar wurde auch das Parlament belagert, das den fünften Regierungswechsel seit den Wahlen Weiterlesen…

Kreditversicherer Credendo feiert sein 100-jähriges Bestehen

Der Kreditversicherer Credendo feiert sein 100-jähriges Bestehen. Das Unternehmen wurde im Jahr 1921 durch die belgische Regierung zur Unterstützung des belgischen Außenhandels durch die Gewährung von Garantien und Versicherungen gegründet. Seitdem hat sich das Unternehmen zu einem internationalen Konzern entwickelt und ist in 15 europäischen Ländern vertreten, darunter in Deutschland mit den Weiterlesen…

Armee in Myanmar nach Staatsstreich an der Macht

Seit dem 1. Februar kontrolliert das Militär Myanmar. Der Putsch wurde mit angeblichem massivem Wahlbetrug gerechtfertigt, den die nationale Wahlkommission allerdings nichts bestätigte. De-facto-Staatsoberhaupt Aung San Suu Kyi und Präsident Win Myint wurden unter Hausarrest gestellt, Dutzende Mitglieder der Regierungspartei NLD festgenommen. Das neue Staatsoberhaupt, Armeechef Min Aung Hlaing, kündigte Weiterlesen…