Im Mittelpunkt des Abends standen die aktuellen Herausforderungen für den Industriestandort Deutschland. Diskutiert wurden unter anderem die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands, steigende Energie- und Arbeitskosten, der notwendige Bürokratieabbau sowie die Auswirkungen aktueller europäischer Regulierungsvorhaben. Insbesondere die Entwicklungen rund um REACH, die PFAS-Beschränkung, Chrom(VI) und die Umsetzung der Industrieemissionsrichtlinie (IED) stießen auf großes Interesse.
Für den ZVO bot das Sommerfest die Möglichkeit, die Positionen der Oberflächentechnikbranche unmittelbar in politische Gespräche einzubringen. Dabei wurde erneut deutlich, dass die Oberflächentechnik als Schlüsseltechnologie für zahlreiche industrielle Wertschöpfungsketten einen unverzichtbaren Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit, Ressourceneffizienz und Transformation der deutschen Industrie leistet. Gleichzeitig wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, regulatorische Vorhaben stärker an der technischen und wirtschaftlichen Realität der Unternehmen auszurichten.
Der ZVO wird den persönlichen Austausch mit Bundestag, Bundesregierung und den europäischen Institutionen auch weiterhin konsequent fortführen. Denn gerade in Zeiten tiefgreifender industriepolitischer Weichenstellungen sind der direkte Dialog und eine frühzeitige Interessenvertretung entscheidend, um praxistaugliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die Unternehmen der Oberflächentechnik zu erreichen.
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