Eurotunnel hat als erstes Transportunternehmen das Zertifikat für „Hygiene- und Infektionsschutzmanagement“ von TÜV Rheinland erhalten. Im Rahmen eines freiwilligen Audits überprüfte TÜV Rheinland den kompletten Transport von Passagieren und Gütern einschließlich des Terminals in Frankreich und des Terminals in Großbritannien hinsichtlich der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen.

Der dem Standard zugrundeliegende Audit-Katalog umfasst mehr als 80 Kriterien. Diese befassen sich unter anderem mit einer sicheren Organisation zum Schutz von Gästen und Passagieren, zum Beispiel durch technische und organisatorische Verfahren oder angepasste Arbeitsabläufe. "Der Standard zielt darauf ab, die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen – insbesondere in Corona-Zeiten", erklärt Haïdie Keddar, verantwortlich für CSR und Customized Audit Services im Geschäftsbereich Systeme TÜV Rheinland.

Eurotunnel betreibt als Transportunternehmen den Kanaltunnel zwischen Frankreich und Großbritannien. Angesichts der Covid-19-Pandemie und der damit verbundenen Risiken für die Passagiere beschloss das Unternehmen, sein Hygienekonzept von TÜV Rheinland auditieren und zertifizieren zu lassen. Die Prüfung durch den TÜV Rheinland-Auditor erfolgte auf der Grundlage eines Katalogs, der eine Vielzahl von Kriterien umfasst und bei möglichen Gesetzesänderungen angepasst wird. Der Katalog basiert unter anderem auf den Richtlinien der Europäischen Kommission, den Leitlinien der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation. Darüber hinaus berücksichtigt der Standard die jeweiligen länderspezifischen Anforderungen.

Umfassender Auditprozess

Der Auditprozess bei Eurotunnel war in zwei Phasen unterteilt: Beim Vor-Ort-Besuch wurden alle Bereiche des Passagier- und Gütertransports einschließlich des Terminals in Frankreich und des Terminals in Großbritannien auditiert und überprüft, wie die geforderten Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Bei dem Audit spielten unter anderem folgende Fragen eine Rolle: Werden die erforderlichen Abstände eingehalten? Wo sind die Berührungspunkte zwischen Personal und Passagieren und wie sieht der Infektions- und Hygieneschutz an diesen Stellen aus? In der zweiten Stufe des Audits wurden die Unterlagen geprüft. Hier checkten die TÜV Rheinland-Auditoren zum Beispiel Arbeitsanweisungen für Mitarbeiter und Schulungsunterlagen. „Eurotunnel hat das Auditverfahren problemlos bestanden. Das Unternehmen hat nachgewiesen, dass es die Anforderungen der Norm erfüllt und ein wirksames Konzept für Hygiene und Infektionsschutz umgesetzt hat“, sagt Haïdie Keddar.

Angesichts der aktiven Corona-Pandemie wird bei Eurotunnel alle sechs Monate ein Überwachungsaudit durchgeführt. „Auch nach dem Ende der Corona-Krise empfehlen wir den Unternehmen, ein solches Konzept beizubehalten, da Pandemien jederzeit auftreten können. Unternehmen, die nach dem Standard von TÜV Rheinland arbeiten und über entsprechende Maßnahmen und Routineprozesse verfügen, sind hier klar im Vorteil“, erklärt Haïdie Keddar.

Weitere Informationen unter tuv.li/gesundheit_hygiene bei TÜV Rheinland.

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