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– Geplante Transaktion baut auf der strategischen Partnerschaft der beiden Unternehmen bei Forschung und Entwicklung auf


– Akquisition stärkt Sartorius Position im Downstream-Bioprocessing

Das Life-Science-Unternehmen Sartorius hat über seinen Teilkonzern Sartorius Stedim Biotech eine Vereinbarung abgeschlossen, die Chromatographie-Prozessanlagen von Novasep zu übernehmen. Die Parteien haben vereinbart, den Kaufpreis erst nach Erhalt der notwendigen behördlichen Genehmigungen zu kommunizieren. Die Sparte hat im Jahr 2020 voraussichtlich einen Umsatz von rund 37 Millionen Euro bei zweistelligen Gewinnmargen erwirtschaftet und beschäftigt etwa 100 Mitarbeiter, von denen der Großteil am Standort Pompey in Nordfrankreich und einige in den USA, China und Indien tätig sind. Die geplante Transaktion steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung (durch die U.S.-amerikanische Federal Trade Commission) sowie der Unterrichtung und Anhörung des Betriebsrats von Novasep und soll im ersten Halbjahr 2021 abgeschlossen werden.

Der Chromatographie-Bereich von Novasep umfasst gelbasierte Batch- und Intensivchromatographie-Systeme und konzentriert sich in erster Linie auf Hochdruck- und Mehrweg-Anwendungen für kleinere Moleküle wie Oligonukleotide, Peptide und Insulin. Seit 2019 arbeiten Novasep und Sartorius gemeinsam an der Entwicklung einem optimierten System für eine membranbasierte Niederdruck-Chromatographie, die größere Moleküle produktiver verarbeitet und in Kürze auf den Markt gebracht werden soll.

"Ich freue mich, dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Novasep Team bald unter dem Sartorius-Dach intensivieren werden", sagte Dr. René Fáber, Mitglied des Sartorius-Vorstands und Leiter der Sparte Bioprocess Solutions. "Das Novasep-Portfolio ergänzt unser bestehendes Chromatographie-Angebot perfekt und ermöglicht es uns, unseren Kunden mehr Optionen für ihre Herstellungsprozesse zu bieten. Effiziente Downstream-Prozesse sind seit Jahren eine Herausforderung in unserer Branche, und Sartorius ist bestrebt, diesen entscheidenden Schritt zu beschleunigen und zu vereinfachen, damit neue Medikamente effizienter hergestellt werden können."

"Diese Transaktion ist einer der ersten Schritte in unserem strategischen Programm Rise-2, um den Konzern auf unser Kerngeschäft zu fokussieren", sagte Dr. Michel Spagnol, Präsident und CEO von Novasep. "Wir freuen uns, unsere Beziehung zum Sartorius-Team zu stärken und glauben, dass es eine große Chance für das Chromatographieanlagen-Geschäft ist, sein Potenzial voll auszuschöpfen und sein Wachstum unter diesem neuen Eigentümer zu beschleunigen."

Diese Veröffentlichung enthält Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Sartorius Konzerns. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von diesen Aussagen abweichen. Sartorius übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.

Über die Sartorius AG

Der Sartorius Konzern ist ein international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie. Die Sparte Lab Products & Services konzentriert sich mit innovativen Laborinstrumenten und Verbrauchsmaterialien auf Forschungs- und Qualitätssicherungslabore in Pharma- und Biopharmaunternehmen und akademischen Forschungseinrichtungen. Die Sparte Bioprocess Solutions trägt mit einem breiten Produktportfolio mit Fokus auf Einweg-Lösungen dazu bei, dass Biotech-Medikamente und Impfstoffe sicher und effizient hergestellt werden. Der Konzern wächst durchschnittlich zweistellig pro Jahr und ergänzt sein Portfolio regelmäßig durch Akquisitionen von komplementären Technologien. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 1,83 Milliarden Euro. Ende 2019 waren mehr als 9.000 Mitarbeiter an den rund 60 Produktions- und Vertriebsstandorten des Konzerns für Kunden rund um den Globus tätig.

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