Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg kann die gestrige Entscheidung im Bonner Stadtrat zur Zukunft des City-Rings nicht nachvollziehen. „Wir sind doch reichlich verwundert, dass die Innenstadt und der Hauptbahnhof für Autofahrer aus Richtung Süden nur noch über massive Umwege zu erreichen sind“, sagt Stefan Düren, Vorsitzender des IHK-Verkehrsausschusses. Die IHK zeigt sich darüber hinaus erstaunt, dass ohne konkrete Testergebnisse nun verfrüht und unabgestimmt Tatsachen geschaffen werden. Zusätzlich geht auch ein wichtiger Bypass für Autofahrer verloren, der die schon stark beanspruchten Routen auf der B9, Reuterstraße und Bonner Talweg entlastet. „Für eine positive Entwicklung der City brauchen wir zuverlässige Rahmenbedingungen. Dies ist momentan nicht der Fall, wenn Entscheidungen getroffen werden ohne dass, wie vereinbart, die Ergebnisse der Testphase abgewartet werden“, so Düren weiter.

Die IHK sieht hierdurch auch die positiven Entwicklungen der Bonner City konterkariert:  Durch das Maximiliancenter und Urban Soul sind neue Angebote geschaffen worden, gleichzeitig wird es den Kunden aus dem Süden aber schwerer gemacht, diese überhaupt zu erreichen. „Wir fordern ein schlüssiges Gesamtverkehrskonzept für die Innenstadt und dem zentralem Omnibusbahnhof, anstatt der ständigen Flickschusterei und konterkarierenden Maßnahmen, die sich teilweise auch widersprechen und dem Verkehrsfluss nicht dienlich sind", sagt IHK-Geschäftsführer Prof. Dr. Stephan Wimmers.

Die IHK wird unter ihren Mitgliedern aus der Bonner Innenstadt eine Umsatzentwicklung erfragen. Die Ergebnisse sollen in die Diskussion eingebracht werden und aufzeigen, ob die jetzt umgesetzten Maßnahmen zu Frequenzrückgängen in der Bonner Innenstadt führen und negative wirtschaftliche Auswirkungen haben.


Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

IHK Bonn/Rhein-Sieg
Bonner Talweg 17
53113 Bonn
Telefon: +49 (228) 2284-139
Telefax: +49 (228) 2284-124
http://www.ihk-bonn.de

Ansprechpartner:
Claudia Engmann
Hauptgeschäftsführung/Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (228) 2284-139
Fax: +49 (228) 2284-124
E-Mail: engmann@bonn.ihk.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel

Zusammenhängende Posts

Ausbildung / Jobs

openDEVS Developers Careerport startet als Projektplattform für IT-Fachkräfte

Mit September 2020 startet openDEVS Developers Careerport als Unternehmen der openFORCE Unternehmensgruppe in der eigenen Niederlassung in Wien. Mit der Gründung von openDEVS Developers Careerport Anfang 2020 wurde der Geschäftsbereich Tech Recruiting und Projektvermittlung der Read more…

Ausbildung / Jobs

Aus Autobauern werden Möglichmacher

In der Automobil-Industrie droht aufgrund der Corona-Krise ein massiver Stellenabbau. Trotz geltender Beschäftigungssicherung schließen viele Konzerne auch betriebsbedingte Kündigungen nicht aus oder setzen auf ein freiwilliges Ausscheiden von Mitarbeitern. In ihrer aktuellen Kampagne sprechen „Die Read more…

Ausbildung / Jobs

Dem Verbotsantrag „die Luft aus den Reifen gelassen“

„Prof. Franz Josef Düwell hat mit zutreffenden Argumenten in seinem Fachgutachten dargelegt, dass das in einigen politischen Kreisen und etwa aktuell von der AWO geforderte Zeitarbeitsverbot verfassungs- und unionsrechtlich nicht haltbar ist. Erfreulicherweise hat sich Read more…