Erdgas (Methan) ist als Energiequelle zum Heizen, Kochen und zur Stromerzeugung weit verbreitet und kommt zudem als Fahrzeugtreibstoff zum Einsatz. Auch für die Produktion von Kunststoffen, Gummi und weiteren organischen chemischen Erzeugnissen spielt Erdgas eine Rolle. Der weltweite Erdgasverbrauch steigt, wobei die Qualität des Gases für die verschiedenen Prozesse (z. B. kontrollierte Verbrennung) von Bedeutung ist. Genauso zu beachten ist die Tatsache, dass Erdgas aus der jeweiligen Anwendung entweichen und an der Luft verbrennen kann. Dabei bestehen zwei Risiken: Einerseits trägt entwichenes Methan zur globalen Erwärmung bei, andererseits kann es beim Verbrennen grösserer entwichener Gasmengen zu grossen Schäden und lebensbedrohlichen Situationen kommen. In diesem Newsletter stellen wir Ihnen das Erdgassensormodul NGM_1 vor, das ideal zur Detektion grösserer Leckagen mit Konzentrationen geeignet ist, die nahe an der unteren Explosionsgrenze (4,4 % Methan in der Luft) liegen.

Das kompakte Modul NGM_1 (30 x 65 x 9 mm) besteht aus einem Feststoff-MEMS-Pellistor, der sich durch eine hohe mechanische Widerstandsfähigkeit gegenüber Vibrationen und Erschütterungen auszeichnet. Das Ansprechverhalten auf Methangas ist hervorragend (> 10 mV/% CH4). Das Standardsensorelement ist bereits seit mehr als 5 Jahren im Markt verfügbar und in tragbaren und fest installierten Gaswarngeräten weltweit im Einsatz. Der Gassensor wurde leicht überarbeitet. So wurde die neue Version mit einer innovativen Filtertechnologie ausgestattet, die in Betriebs- und Wohnumgebungen auftretende Verunreinigungen wirksam beseitigt. Die Widerstandsfähigkeit des Sensors gegenüber gängigen Chemikalien ist bestehenden Gassensortechnologien auf Pellistorbasis überlegen und gewährleistet eine lange Lebensdauer des in der Anwendung eingesetzten Moduls.

Da es sich um einen Feststoffsensor mit modernster Elektronik handelt, ist der Strombedarf so niedrig, dass sich das Modul bis zu 6 Monate lang mit zwei AA-Batterien (2600 mAh) betreiben lässt. Der Sensor arbeitet im Pulsmodus und misst die Gaskonzentration jeweils alle 20 Sekunden für eine Dauer von 1 Sekunde. Das Sensormodul ist mit einem Akustikelement sowie Dioden ausgestattet, die abhängig von den Einstellungen einen Alarm absetzen. Im Normalzustand blinkt die grüne LED und zeigt so an, dass keine wesentliche Gasleckage vorliegt. Im Falle eines Leckalarms leuchtet die Diode rot (blinkend/durchgängig), und es wird ein Warnton abgegeben. Neben diesen sichtbaren und hörbaren Alarmsignalen ermöglicht der Sensor auch die Überwachung mittels einer RS232-Schnittstelle. Alle 21 Sekunden werden die Messdaten über einen USB-Anschluss übertragen. Die RS232-Schnittstelle kann zudem zur Kalibrierung des Sensors genutzt werden. Auch die als unterste Alarmgrenze dienende Konzentration lässt sich darüber festlegen.


Der NGM_1 wurde zur Detektion von Gasleckagen entwickelt, aber der Pellistorsensor spricht auch auf andere entzündliche Gase wie Propan und Butan an. Sensitivität und Ansprechzeit sind stark vom jeweiligen Gas abhängig, für das der Sensor eingesetzt wird. Grundsätzlich ist die Anwendung auch für entzündliche Kühlgase möglich. Doch Sensitivität und Ansprechzeit des Sensors auf entzündliche Kühlgase wurden noch nicht getestet.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Pewatron AG
Thurgauerstrasse 66
CH8050 Zürich
Telefon: +41 (44) 87735-00
Telefax: +41 (44) 87735-25
http://www.pewatron.com

Ansprechpartner:
Gaby Schwendener
Marketing + Pressearbeit
Telefon: +41 (44) 8773509
Fax: +41 (44) 8773525
E-Mail: gaby.schwendener@pewatron.com
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

Zusammenhängende Posts

Elektrotechnik

Powerbox stellt die branchenweit erste Stromversorgungslösung für Immersion-Cooling-Anwendungen vor

Powerbox, einer der größten Anbieter von Stromversorgungslösungen in Europa und seit über 40 Jahren Innovationsführer im Bereich spezialisierter Netzteile, gibt die Entwicklung der branchenweit ersten Stromversorgungslösung für Anwendung im Bereich immersionsgekühlter Datenzentren bekannt. Das PRBX OFI600A12 Read more…

Elektrotechnik

Wie Augmented Reality die industrielle Automation beflügelt

Auf der SPS wird das ganze Spektrum der smarten und digitalen Automation vorgestellt – vom einfachen Sensor bis hin zu kompletten Systemen. Dabei stehen praxisnahe Lösungen rund um das Thema der Automatisierung im Fokus. Eine Read more…

Elektrotechnik

Integrierte Ansteuerung von industriellen Laseranlagen

Die Siemens AG und die SCANLAB GmbH geben ihre Zusammenarbeit im Bereich der Steuerung von industriellen Laseranlagen bekannt. Die beiden Firmen haben die Scan-Kopf-Ansteuerkarte RTC6 in die Siemens-Steuerung Simatic S7-1500 für den Einsatz in laserbasierte Read more…