Rund 30 Prozent des Energieverbrauchs und 18 Prozent des CO2-Ausstoßes in Deutschland entfallen, laut Umweltbundesamt, auf den Verkehrssektor. Damit ist klar: keine Energiewende ohne Verkehrswende.

Doch Anspruch und Realität klaffen noch weit auseinander. Gerade einmal 1.724 Elektro-Autos waren Mitte 2018 in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar zugelassen: 0,12 Prozent des Gesamtbestands an PKW in der Region. Damit ist das Ziel der Bundesregierung, bis 2022 eine Million E-Fahrzeuge auf die deutschen Straßen zu bringen, auch im Dreiländereck Baden-Hessen-Pfalz noch in weiter Ferne.

Umso wichtiger ist, die Zukunft der Mobilität mit der effizientesten Energie und mit vereinten Kräften anzugehen. Ganz in diesem Zeichen steht die „Regionalkonferenz Mobilitätswende“, die am 14. Mai zum dritten Mal stattfindet. Auf Einladung der Metropolregion Rhein-Neckar und der Technologieregion Karlsruhe treffen sich im Pfalzbau Ludwigshafen Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Diskutiert werden verschiedene Aspekte des Themas – angefangen beim öffentlichen Personennahverkehr über alternative Antriebstechnologien bis hin zur Frage, wie sich neue Mobilitätskonzepte aus stadtplanerischer Sicht darstellen.


Parallel zu den Vorträgen und Diskussionen ist die Bevölkerung dazu eingeladen, auf dem Vorplatz des Pfalzbaus den neuesten Stand in puncto klimafreundlicher Mobilität hautnah zu erleben: vom Lastenfahrrad, über das E-Auto bis zum E-Bus. Ebenfalls Station in Ludwigshafen macht die „Roadshow Elektromobilität“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Sie bietet Informationen zu Fördermöglichkeiten für Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und lädt ein zu einer Probefahrt mit einem Brennstoffzellen-PKW.

Termin:
3. Regionalkonferenz Mobilitätswende
14. Mai 2019, Pfalzbau Ludwigshafen
Öffentliche Ausstellung „Klimafreundliche Mobilität“ von 9 bis 15.30 Uhr
auf dem Vorplatz des Pfalzbaus

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