Die Region fördert 32 Projekte aus dem Integrationsfonds „Miteinander – Gemeinsam für Integration“ 2018. Das hat der Ausschuss für Gleichstellung, Frauenförderung und Integration heute empfohlen; abschließend entscheidet der Regionsausschuss am 18. September darüber. Die Regionspolitik folgte damit der Empfehlung einer sechsköpfigen Jury, die die Anträge bewertet hatte. Insgesamt 88 Bewerbungen waren bei der Region eingegangen, mindestens genau so viele Interessierte hatten sich zuvor beraten lassen. Insgesamt hat die Region für das Förderjahr rund 165.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Förderbeträge betragen zwischen knapp 1000 und 18.500 Euro.

„Uns war auch wichtig, ein Gleichgewicht in der Förderung von Projekten aus der Stadt Hannover und dem Umland herzustellen“, sagte Ute von Wrangell, frühere Leiterin der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung und Jurymitglied. „Das ist uns gelungen.“ 16 der geförderten Projekte haben ihren Standort in der Landeshauptstadt, die anderen verteilen sich auf die Städte und Gemeinden im übrigen Regionsgebiet. Eins bezieht sich auf die gesamte Region Hannover.  „Wir haben sehr spannende und schöne Projekte gefunden, die wir gern fördern möchten“, lobte Resa Deilami, Leiter der Koordinierungsstelle Integration, und bedankte sich gleichzeitig bei der Jury für die geleistete Arbeit

Das Gremium hatte bereits im Frühjahr festgelegt, dass vor allem Vorhaben aus den Bereichen Bildung und Ausbildung, Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe von Frauen sowie Projekte, die das Miteinander der Generationen zum Ziel haben, gefördert werden. Kriterien für die Vergabe waren unter anderem Niederschwelligkeit, Nachhaltigkeit, Vorbildcharakter sowie die aktive Mitarbeit von Migrantinnen und Migranten.


Seit 2009 bezuschusst die Region Hannover jedes Jahr gemeinnützige Vorhaben, die Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte zusammen bringen. Das Motto in diesem Jahr: „Niemals allein – Integration Hand in Hand“. Was für den Zusammenhalt der hannoverschen Fußballmannschaft gilt, macht auch das Miteinander von Menschen unterschiedlicher ethnischer, kultureller und religiöser Herkunft aus. Förderschwerpunkte sind die Integration junger Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt, die gesellschaftliche Teilhabe von Frauen, das Miteinander von älteren Menschen sowie die Bildung, Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Migrationshintergrund, insbesondere von Frauen.

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