Jede dritte Krebsdiagnose ist ein Hautkrebs (1). Damit ist diese Erkrankung nicht nur die weltweit häufigste Krebsart. Hautkrebs ist eine Krebsart, deren Häufigkeit in den letzten Jahren sogar kontinuierlich zugenommen hat. Innerhalb der vergangenen 10 Jahre hat sich die Zahl der Hautkrebsfälle in Deutschland nahezu verdoppelt. Und dennoch wird das Risiko immer noch stark unterschätzt. Dabei gibt es Möglichkeiten, sich vor der schleichenden Gefahr zu schützen.

Die Ursache für Hautkrebs liegt oftmals in der ultravioletten Strahlung (UV-Strahlung) der Sonne. Allerdings ist nicht jeder überall gleichermaßen von dem Risiko betroffen. Je nach Hauttyp verträgt der Mensch mehr oder weniger Sonneneinstrahlung. Prinzipiell gilt: Je heller die Haut, desto anfälliger ist sie und umso kürzer und geschützter sollte der Aufenthalt in der Sonne sein. Kinder und Kleinkinder sollten im Sommer zur Mittagszeit direkter Sonneneinstrahlung gar nicht oder nur kurz ausgesetzt sein.

Des Weiteren hängt das Hautkrebsrisiko auch von der Geographie ab. In den Bergen nimmt das Risiko mit zunehmender Höhe stetig zu. Denn in höheren Lagen ist die UV-Abschwächung durch die Atmosphäre geringer, wodurch die UV-Belastung steigt. Darüber hinaus ist auch der Sonnenstand entscheidend für das Hautkrebsrisiko: Denn je höher die Sonne steht, desto kürzer ist der Weg des Sonnenlichtes durch die Atmosphäre und umso stärker schädigt die UV-Strahlung die Haut. Andersherum bedeutet das: Mit tiefer stehender Sonne, also am Morgen/Vormittag und am Nachmittag/Abend sinkt das Risiko.


Ein weiterer UV-Risikofaktor für unsere Haut ist reflektiertes Sonnenlicht.

Reflexionsflächen können Wasseroberflächen, geschlossene Schneedecken, weiße Gebäudefassaden oder helle Sandstrände sein.

Letztlich jedoch verdanken wir der Sonne auch jegliches Leben auf unserer Erde. Und auch wir Menschen benötigen das Sonnenlicht – unter anderem zur Bildung des lebenswichtigen Vitamin D und unserer Knochen. Wir können also nicht ohne sie, sollten uns jedoch vor einem Zuviel hüten.

Wie aber schützen wir uns sinnvoll vor zu viel Sonne bzw. zu viel UV-Strahlung?

Neben den üblichen Sonnenschutzcremes, deren Lichtschutzfaktor (LSF) allerdings nicht über 50 liegt, empfehlen Dermatologen das Tragen von körperbedeckender Kleidung, wozu auch eine Kopfbedeckung mit breiter Krempe gehört.

Am effektivsten schützen jedoch moderne UV-Schutztextilien mit einem hohen UVSchutz. Sie bieten einen UV-Schutzfaktor (UPF) von bis zu 80. Der reicht auch hellhäutigen Menschen aus, um einen ganzen Tag in der Sonne verbringen zu können.

Hierbei sollte jedoch beachtet werden, nach welchen Prüfstandards das Textil getestet wurde. Es empfiehlt sich, auf das Anhängeetikett „UV STANDARD 801“ zu achten, hinter dem die Mitgliedsinstitute der Internationalen Prüfgemeinschaft für angewandten UV-Schutz, zu denen Hohenstein gehört, stehen.

Das Label feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Weltweit finden die hohen Prüfstandards Anerkennung, da die Textilien beim UV STANDARD 801-Testverfahren auch in nassem, gedehntem und gebrauchtem Zustand getestet werden. Achten Sie deshalb beim Kauf von UV-Schutztextilien auf das Anhängeetikett UV STANDARD 801.

(1) Dermaportal dp GmbH
La Roche-Posay / L‘Oréal Suisse SA

 

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