Passgenaue akademische Weiterbildung – darin sieht ein Verbundprojekt der Hochschulen Kaiserslautern und Ludwigshafen am Rhein sowie der Technischen Universität Kaiserslautern den Schlüssel zur Lösung der Probleme, die auf die Westpfalz durch eine alternde und abnehmende Bevölkerung zukommen. Mit ihren Konzepten, wie die Westpfalz trotz des demografischen Wandels den Fachkräftebedarf im Bereich von Wirtschaft und Gesundheitsversorgung decken kann, waren die Partner jetzt in der zweiten Ausschreibungsrunde des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ mit einer Zuwendung in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro erfolgreich. Bis Ende Juli 2020 können in einer weiteren Projektphase die Lösungsansätze weiter verfolgt werden, die seit August 2014 im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „EB (E hoch B) – Bildung als Exponent individueller und regionaler Entwicklung“ erarbeitet und umgesetzt werden.

Der Transfer von aktuellen Forschungsergebnissen gehört hier genauso dazu wie die Gestaltung neuer Studienangebote und die Schaffung nachhaltiger Strukturen zur Ermöglichung lebenslangen Lernens. So wurden an den beteiligten Hochschulen beispielsweise Berufsbegleitende Studiengänge und Zertifikate entwickelt, die in der zweiten Projektphase nachhaltig und umfassend erprobt sowie in den Regelbetrieb der Verbundhochschulen integriert werden sollen. Auch weitere Studienangebote sind in Planung. Dabei stehen neben der Wirtschaft und der ambulanten Pflege, insbesondere in den ländlichen Gebieten der Region, auch die Bildungsinteressierten und deren Bedarfe im Fokus. „Das Besondere am Projekt EB (E hoch B) ist dabei, dass wir diese Bedarfe der Bevölkerung und der Unternehmen in der Region wissenschaftlich erheben und die Angebotsentwicklung daran ausrichten“, sagt Jun.-Prof. Dr. Matthias Rohs, Teilprojektleiter an der TU Kaiserslautern.

Ziel ist es, wissenschaftliche (Weiter-)Qualifizierungsangebote zu schaffen, die auf die Anforderungen an Fachkräfte in den Unternehmen im Bereich der Wirtschaft und des Gesundheitswesens abgestimmt sind. Auch Berufstätigen ohne klassische Hochschulzugangsberechtigung  wird in Berufsbegleitenden Studiengängen neben ihrer Arbeit die Möglichkeit eröffnet, sich höherwertig zu qualifizieren. Für die Unternehmen bedeutet dies unter anderem, dass sich Mitarbeitende, die sich bewährt haben, zur Führungskraft weiterbilden können.


Neben einer Optimierung der Studienbedingungen in der Wissenschaftlichen Weiterbildung, fördert das Projekt auch die Erhöhung des Studienerfolgs innerhalb der Zielgruppen, welche Berufstätigkeit und Studium miteinander vereinbaren müssen. Die sich wandelnden Lernbedürfnisse von Studieninteressierten und Studierenden hinsichtlich Flexibilität zur Vereinbarkeit von Studium, Arbeit und Leben, legen zudem eine intensivierte Fokussierung auf das Lernen mit digitalen Medien nahe. „Mit der Öffnung der Hochschule für beruflich Qualifizierte zeigen die Verbundhochschulen ein hohes Maß an Engagement und Verantwortung für die akademische Ausbildung von Fachkräften bei gleichzeitiger Schärfung ihres eigenen Profils in der wissenschaftlichen Weiterbildung“, ist sich Anja Weber, Leiterin des Referats Wirtschaft und Transfer an der Hochschule Kaiserslautern, sicher.  

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