„Das benötigte Wissen im Bereich der Digitalisierung lässt sich nicht mit Kreide und Tafel vermitteln. Die Studierenden brauchen Zugriff auf reale Systeme, so wie sie auch in der Industrie vorzufinden sind.“ sagt Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Niemann, als geistiger Vater des neuen Labors stolz. Die Hochschule Hannover (HsH) weihte am 12. Januar in Anwesenheit der Niedersächsischen Staatssekretärin für Wissenschaft und Kunst Dr. Sabine Johannsen die Industrie 4.0 Modellfabrik ein und richtet damit die Lehre weiter auf die Zukunft aus.

Industrie 4.0 und die damit einhergehende Digitalisierung sind zwei wesentliche Erfolgsfaktoren und treibende Kräfte für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Es besteht ein hoher Bedarf an hervorragend und praxisnah ausgebildeten akademischen Fachkräften in diesen Bereichen. Die Hochschule Hannover steht für moderne, zeitgemäße Ausbildung und Lehre mit hoher Praxisorientierung und Industrienähe. Studierende lernen in der neuen Modellfabrik alle Aspekte von Industrie 4.0 kennen und mit diesen umzugehen. Die Professoren Niemann und Imiela haben viel Herzblut und Energie investiert, um dieses Labor Wirklichkeit werden zu lassen. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf ca. 600.000 Euro. Ein Teil davon konnte als Spende eingeworben werden.

„Hier in der Modellfabrik Industrie 4.0 wird modellhaft die Produktion von korrekt gefüllten Medikamentenschalen für ein Krankenhaus nachgebildet.“ so Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Kfm. Joachim Imiela bei der Vorführung der Anlage im Betrieb. Von der Eingabe einer fiktiven Medikamentierung durch das medizinische Personal an einem Tablet-PC bis zur Abgabe des Medikaments an den Patienten oder die Patientin wird der komplette Prozess mit seinen Zwischenschritten digital realisiert und mit seinen sämtlichen Facetten auf die Konzepte von Industrie 4.0 abgebildet. Die Studierenden lernen hier, alle Prozessbesonderheiten kennen und die Vorteile der Digitalisierung sinnvoll und sicher einzusetzen.


„In der Industrie 4.0 Modellfabrik vereinen sich drei charakteristische Aspekte der Hochschule Hannover: eine didaktisch vorbildliche, qualitativ hochwertige wissenschaftliche Ausbildung durch praxisnahe Lehr-Lern-Erfahrung, angewandte Forschung zu aktuellen und relevanten Themen sowie die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen.“ kommentiert HsH-Präsident Prof. Dr. Josef von Helden.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Hochschule Hannover
Expo Plaza 4
30539 Hannover
Telefon: +49 (511) 9296-1014
Telefax: +49 (511) 9296-1010
http://www.hs-hannover.de

Ansprechpartner:
Jörg Sambleben
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (511) 9296-1014
E-Mail: joerg.sambleben@hs-hannover.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

Zusammenhängende Posts

Produktionstechnik

Deep Learning + Bildverarbeitung = Inspektion der nächsten Generation

Die Kombination aus Bildverarbeitung und Deep Learning bietet Unternehmen ein leistungsstarkes Mittel zur Steigerung ihrer betrieblichen Effizienz und Investitionsrentabilität. Zur Maximierung von Investitionen ist es daher ausschlaggebend, die Unterschiede zwischen herkömmlicher Bildverarbeitung und Deep Learning Read more…

Produktionstechnik

Noch leichter und effizienter lackieren

Mit dem PPS (Paint Preparation System) 2.0 haben die Experten von 3M die nächste Generation von Lackverarbeitungssystemen auf den Markt gebracht. Zu den Neuerungen zählen unter anderem ein verbesserter Verschlussring, vereinfachtes Befüllen durch eine neue Read more…

Produktionstechnik

Auf den Punkt genau!

Sigma Smart Air ist ein Angebot, das den Einstieg in vorausschauenden Service ermöglicht und bei der schrittweisen Digitalisierung der Druckluftanlage unterstützt. Sigma Smart Air ist weit mehr als der bisher bekannte Service von Druckluftsystemen. Bisher Read more…