• Weiterhin robuste wirtschaftliche Lage
  • Geschäftsaussichten so gut wie lange nicht
  • Unternehmen beklagen Lieferengpässe

Konsolidierung auf hohem Niveau: So lässt sich die Entwicklung des ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbaus im dritten Quartal 2017 beschreiben. Ein Großteil der Unternehmen erwartet auch in den kommenden Monaten gut gefüllte Auftragsbücher. Das ergab eine Umfrage des VDMA-Landesverbandes Ost unter seinen 350 Mitgliedern in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

83 von 100 Unternehmen bewerteten ihre aktuelle wirtschaftliche Situation als sehr gut oder gut. "Wir verzeichnen seit einem Jahr einen stetigen Aufwärtstrend. Zwar flaute der extrem starke Aufwind zur Jahresmitte im dritten Quartal etwas ab – wichtige Indikatoren deuten jedoch auch weiterhin auf eine robuste wirtschaftliche Lage", erklärte Reinhard Pätz, Geschäftsführer des VDMA Ost.


Positiver Trend bei Kapazitätsauslastung und Auftragslage
Die Unternehmen konnten ihre vorhandenen Produktionskapazitäten zu durchschnittlich 90,6 Prozent auslasten. Damit knüpften sie an den Auslastungsgrad des Vorquartals an, welcher mit knapp 92 Prozent der höchste seit reichlich fünf Jahren war.

Der positive Trend setzte sich auch bei der Auftragslage fort. Etwa 83 Prozent der Betriebe verzeichneten im Vergleich zum Vorquartal einen besseren oder gleich hohen Auftragsbestand. Mit einem Auftragspolster von 4,8 Produktionsmonaten verfehlten die ostdeutschen Maschinenbauer zudem nur knapp die 5-Monats-Grenze.

Darüber hinaus ist ein Großteil der ostdeutschen Maschinenbauer nach wie vor auf Investitionskurs. 89,7 Prozent der Unternehmen haben in den zurückliegenden sechs Monaten ihre Investitionspläne wie beabsichtigt umgesetzt oder mehr Geld als ursprünglich geplant für neue Maschinen, Technik sowie Forschung und Entwicklung ausgegeben.

Sehr freundliche Geschäftsaussichten
Die Mehrheit der Unternehmen lässt sich von den aktuellen politischen Krisen und außenwirtschaftlichen Unsicherheiten nicht beunruhigen. Vielmehr rechnen 97 von 100 Firmen im vierten Quartal 2017 mit gleichbleibenden oder besseren Geschäften. "Nur drei von 100 Unternehmen erwarten schlechtere Geschäfte. Solch einen niedrigen Wert registrieren wir höchstselten, das letzte Mal Anfang 2011", betonte Pätz.

Erfreulich ist ebenso die Personalpolitik. In den kommenden sechs Monaten wollen 35 Prozent der Betriebe neue Mitarbeiter einstellen. Weitere 61 Prozent planen, ihren derzeitigen Personalbestand beizubehalten.

Der Verbandsgeschäftsführer erwartet, dass sich der positive Trend fortsetzt. Er verweist aber auch auf die Herausforderungen, die mit der guten Entwicklung einhergehen. "Es mehren sich bereits die Klagen über längere Lieferzeiten der Zulieferer. Diese Engpässe gefährden die Liefertermine der Maschinenbauer", sagte Pätz. Darüber hinaus verstärke sich die ohnehin schwierige Suche nach qualifizierten Facharbeitern, Ingenieuren und Führungskräften.

Haben Sie Fragen? Reinhard Pätz, Telefon +49 172 6760801, beantwortet sie gern.

Über den ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbau

Der Maschinen- und Anlagenbau gilt als das Rückgrat der ostdeutschen Industrie. Moderne, leistungsstarke Traditionsbetriebe und junge, aufstrebende Unternehmen stehen für die industrielle Vielfalt. Ihre Produkte und Dienstleistungen genießen im In- und Ausland hohes Ansehen. Zwischen Ostseeküste und Erzgebirge liegen die Schwerpunktbranchen auf Werkzeug-, Druck- und Verpackungsmaschinen, Hebe- und Fördermitteln sowie Werkzeug- und Formenbau. Darüber hinaus ist der ostdeutsche Maschinenbau eng mit Zukunftsbranchen wie Biotechnologie, erneuerbaren Energien, Mikrosystemtechnik und Medizintechnik verzahnt.

Aktuelle Zahlen ostdeutscher Maschinen- und Anlagenbau

Unternehmen: zirka 470
Beschäftigte: zirka 81.000
Umsatz 2016: 17,7 Milliarden Euro
Exportquote 2016: 49,6 Prozent

Über den VDMA, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) ist einer der bedeutendsten Verbandsdienstleister und bietet das größte Branchennetzwerk der Investitionsgüterindustrie in Europa. Seine Regionalvertretung in Ostdeutschland, der [url=http://ost.vdma.org/]VDMA Ost[/url], versteht sich als Sprachrohr der Branche vor Ort. Seinen etwa 350 Firmen, Werken und Niederlassungen in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie Thüringen stellt er vielfältige Dienstleistungen bereit. So werden die Mitglieder wirkungsvoll in ihrer täglichen Arbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette unterstützt. Zudem vertritt er ihre Interessen gegenüber Politik sowie Wissenschaft auf Landesebene und ermöglicht es, durch ein weitreichendes Netzwerk Themen gemeinsam voranzubringen.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

VDMA, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Lyoner Str. 18
60528 Frankfurt
Telefon: +49 (69) 6603-0
Telefax: +49 (69) 6603-1511
http://www.vdma.org/

Ansprechpartner:
Holger Paul
Leiter Kommunikation und Pressesprecher
Telefon: +49 (69) 6603-1922
Fax: +49 (69) 6603-2922
E-Mail: holger.paul@vdma.org
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
Kategorien: Maschinenbau

Zusammenhängende Posts

Maschinenbau

Ritterschlag auf Bundesebene

Eine besondere Ehre für die easysub GmbH: Die Experten für Fördermittel aus dem hessischen Oberursel wurden in die deutsche Hauptstadt eingeladen, um mit ihrer Expertise einen neugegründeten Arbeitskreis „Förderprogramme und Subventionen“ zu verstärken. Am 18. Read more…

Maschinenbau

Epiroc HB 3100 Hydraulikhammer bei Fundamentarbeiten auf dem Gelände einer ehemaligen Stierkampfarena

Das Gelände der ehemaligen „Praça de Touros“ (Stierkampfarena) in Cascais, einer Küstenstadt in Portugal, rund 35km westlich der Hauptstadt Lissabon, weicht einem Luxusvorhaben. In einem der edelsten Bezirke der Gemeinde Cascais entsteht eine luxuriöse Wohnanlage. Read more…

Maschinenbau

Kardiovaskuläre Assistenzgeräte

Die Produkte der August Steinmeyer GmbH & Co. KG sind bekannt für höchste Präzision und beste Qualität: Für ein innovatives Herzunterstützungssystem wurde ein Miniatur-Kugelgewindetrieb mit genau diesen Merkmalen benötigt. Das im hauseigenen optiSLITE-Verfahren nochmals verbesserte Read more…