Einige Städte drohen, dass nur noch Fahrzeuge mit einer blauen Plakette in die Innenstädte dürfen. Vieles ist noch nicht entschieden, doch auch Besitzer von Wohnmobilen mit Dieselantrieb sollten an die Zukunft denken.

• In vielen Großstädten und Ballungszentren werden Stickoxid-Grenzwerte überschritten.
• Folge: Es drohen Fahrverbote!
• Technisch möglich: SCR (AdBlue)-Nachrüstung für Wohnmobile.
• Nachrüst-Lösungen von HJS und KLS, dem Spezialisten für Sonderaufbauten.

Für Reisemobile mit Dieselantrieb bis einschließlich der Abgasnorm Euro 5 könnten einige Städte schon im kommenden Jahr zur Tabu-Zone werden. Überschrittene Stickoxid-Grenzwerte könnten nicht nur in Stuttgart, sondern auch in Ballungszentren und in Großstädten wie Düsseldorf, München, Köln oder Hamburg zu strengeren Richtlinien führen.


Komplexe politische Lage
Dürfen ältere Diesel-Wohnmobile also schon bald nicht mehr in deutsche Innenstädte? Die Lage ist kompliziert und politisch hoch komplex. Stuttgart und München drohen, dass eine Einfahrt in diese Städte mit einem Dieselfahrzeug nur noch mit einer blauen Plakette möglich sein könnte. Die blaue Plakette soll Fahrzeuge mit geringem Stickoxid-Ausstoß anzeigen. Diese jedoch kann nur vom Bundesverkehrsministerium eingeführt werden, doch das steht der blauen Plakette, zumindest aktuell, noch skeptisch gegenüber.

Recht auf saubere Luft als Maßgabe
Es ist auch noch nicht klar, wie streng mögliche Diesel-Fahrverbote ausfallen könnten. Dennoch sollten sich Besitzer von Diesel-Wohnmobilen bewusst darüber sein, dass Diskussionen um die blaue Plakette und um gesundheitsschädliche Stickoxide auch zukünftig weitergeführt werden.

Diskussion über blaue Plakette und Stickoxide
Nach Ansicht des Deutschen Städtetages, aber auch des Umweltbundesamtes wäre die blaue Plakette eine sinnvolle und leicht realisierbare Maßnahme, um für sauberere Luft zu sorgen. Sollte die blaue Plakette tatsächlich kommen, müssen Wohnmobile mit Dieselantrieb bis einschließlich der Abgasnorm Euro 5 aber nicht unbedingt veraltet sein.

Lösung: Blaues Upgrade – Nachrüstung durch SCR- Technologie (Adblue)
„Es gibt eine technische Lösung für Wohnmobile und zwar das blaue Upgrade“, sagt Motoren-Bauingenieur Wolfgang Krause, Geschäftsführer der Firma KLS Reisemobiltechnik aus Rheurdt am Niederrhein. HJS bietet als Experte auf dem Sektor der Abgasreinigung SCR- Nachrüstung schon seit vielen Jahren z.B. für Busse im ÖPNV an. Diese technische Lösung kann auf die Fahrzeugklasse Transporter/Reisemobile kurzfristig adaptiert werden. „Nachrüsten ist in jedem Fall preiswerter als neu kaufen“, erläutert Krause. Sobald der entsprechende rechtliche Rahmen und verbindliche Grenzwerte festlegt sind, könnte gehandelt werden. Die diskutierte blaue Plakette dürfte dann das Maß aller Dinge sein.

Individuelle Lösungen für Reisemobile und Sonderfahrzeuge

HJS und KLS ergänzen sich bei der Nachrüstung von Wohnmobilen und Sonderfahrzeugen bestens: „Durch die individuelle Bauweise dieser Fahrzeuge ist eine Standard-Nachrüstung im Regelfall nicht ohne weiteres möglich“, sagt Krause. Gemeinsam bieten die Unternehmen eine fahrzeugspezifische Lösung an.

Neukauf kommt für viele Wohnmobil-Liebhaber nicht in Frage
Damit Diesel-Wohnmobile die derzeit gültige grüne Plakette erhalten, liefert HJS bereits heute das passende Filtersystem, das dann anschließend in der KLS-Fachwerkstatt installiert wird: „Viele dieser Fahrzeuge sind Liebhaber-Stücke oder weisen nur einen sehr geringen Tacho-stand auf. Ein Neukauf kommt da oft einfach nicht in Frage“, sagt Philipp Schulte, Mitglied der HJS-Geschäftsführung. „Daher war es uns ein besonderes Anliegen, auch für diese Fahrzeuge passende Baukasten-Lösungen zu entwickeln.“ KLS sei für die Nachrüstung der richtige Profi-Partner. „Hier ergänzen sich zwei Spezialisten in ihren Bereichen hervorragend“, ergänzt Schulte.

Grüne Plakette durch Nachrüstung selbst für Nischentypen
Denn auch für Allrad-Pkw, fahrende Händler und weitere Sonderfahrzeuge bieten HJS und KLS die passenden Lösungen an. Besonders bequem: Die Halter können ihr Fahrzeug nach der Nachrüstung inklusive der grünen Plakette abholen, so dass die Eintragung direkt mit übernommen wird.

Gemeinsamer Auftritt beim Caravan Salon in Düsseldorf
HJS Emission Technology (Menden, Sauerland) und KLS Reisemobiltechnik (Rheurdt, Niederrhein) präsentieren ihre Produkte und Lösungen gemeinsam vom 25. August bis zum 3. September 2017 während des Caravan Salons in Düsseldorf (Halle A, Stand A93).

Über die HJS Emission Technology GmbH & Co. KG

Als mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Menden/Sauerland steht die 1976 gegründete HJS Emission Technology GmbH & Co. KG für langjährige Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Abgasnachbehandlung. Rund 400 Mitarbeiter entwickeln, fertigen und vermarkten modulare Systeme zur Reduzierung von Schadstoffemissionen. Die innovativen Umweltschutz-Technologien kommen sowohl in der Erstausrüstung als auch in der Nachrüstung bei Pkws, leichten bis schweren Nutzfahrzeugen sowie bei mobilen und stationären Anwendungen im Non-Road-Bereich zum Einsatz. Neben Systemen für Otto-Motoren bietet HJS heute vor allem Lösungen für Dieselmotoren an – insbesondere zur Minderung von Rußpartikeln und Stickoxiden. Mit umfangreichen Patentrechten für DPF® (Diesel-Partikelfilter) und SCRT® (Selective Catalytic Reduction Technology) setzt HJS national und weltweit Maßstäbe.

HJS Emission Technology GmbH & Co. KG, Sitz Menden, AG Arnsberg, HRA 4722, Geschäftsführer: Hermann J. Schulte

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

HJS Emission Technology GmbH & Co. KG
Dieselweg 12
58706 Menden
Telefon: +49 (2373) 987-0
Telefax: +49 (2373) 987-199
http://www.hjs.com

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E-Mail: Annette.Ritz@hjs.com
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