Wer technische Ideen, Marken und Designs professionell schützen möchte, kann sich im Fernstudium ‚Gewerblicher Rechtsschutz‘ in nur einem Jahr zur/zum Patentreferent*in bzw. Patentingenieur*in qualifizieren. Der nächste Kurs der IP for IP GmbH in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena startet am 1. Oktober 2025.

Das berufsbegleitende Programm umfasst 15 Online-Lerneinheiten sowie zwei Präsenztage an der Universität Jena. Nach bestandener Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmer ein Universitätszertifikat. Die Teilnahme ist auch ohne Abitur möglich. Ingenieurinnen und Ingenieure tragen nach erfolgreichem Abschluss den Titel ‚Patentingenieur*in‘, alle anderen ‚Patentreferent‘.

„Wir wollen nicht, dass der Stoff einfach auswendig gelernt wird
– wir wollen, dass er verstanden wird.“

Interview mit Monika Huppertz über das Fernstudium Gewerblicher Rechtsschutz

Frau Huppertz, das Fernstudium Gewerblicher Rechtsschutz startet am 1. Oktober erneut. Was war ursprünglich der Anstoß für dieses Weiterbildungsangebot?
Das Fernstudium ist ursprünglich eine Initiative meines früheren Chefs, Prof. Dr. Cohausz. Er hat das Konzept gemeinsam mit dem Bildungsministerium entwickelt – damals noch an der Fernuniversität Hagen. Wir haben es übernommen und weitergeführt. Die Idee war und ist, Interessierten einen fundierten Überblick über den gewerblichen Rechtsschutz zu geben – verständlich, praxisnah und zugänglich. Inzwischen nutzen es auch viele Patentanwaltsfachangestellte als berufliche Weiterbildung.

Benötigt man Vorkenntnisse im Patentrecht oder einen technischen Hintergrund?
Nicht zwingend. Natürlich haben Menschen mit Vorkenntnissen einen Vorteil. Aber das Studium ist so aufgebaut, dass auch Einsteiger ohne juristische oder technische Vorerfahrung die Inhalte gut verstehen und die Prüfung bestehen können. Die Lerneinheiten sind klar strukturiert und praxisorientiert.

Was bringt der Abschluss konkret für die berufliche Zukunft?
Aus meiner Erfahrung sehr viel. Ich kenne zahlreiche Absolventinnen und Absolventen, die durch das Studium ihre erste Stelle im Bereich gewerblicher Rechtsschutz bekommen haben – oder intern aufgestiegen sind. Wer schon länger in diesem Bereich tätig ist, qualifiziert sich für verantwortungsvollere Aufgaben oder Führungspositionen. Der Fachkräftemangel spielt dabei auch eine Rolle.

Wie sieht es mit der Anerkennung des Abschlusses aus?
Es handelt sich zwar nicht um einen staatlich anerkannten, aber um einen staatlich zugelassenen Abschluss. Die Teilnehmenden erhalten ein Universitätszertifikat der Friedrich-Schiller-Universität Jena. In der Praxis wird der Abschluss von Arbeitgebern sehr geschätzt und hat sich in der Branche etabliert.

Mit 97% Erfolgsquote ist das Studium außergewöhnlich erfolgreich. Was ist das Geheimnis?
Wir geben den Teilnehmenden Zeit. Im gewerblichen Rechtsschutz gibt es viele komplexe Bereiche. In zwölf Monaten kann man Inhalte besser verinnerlichen – und das ist uns wichtig. Unser Ziel ist, dass der Stoff für die Prüfung nicht auswendig gelernt wird, sondern dass er wirklich verstanden wird.

Was macht Ihnen persönlich an der Arbeit mit den Teilnehmenden besonders Freude?
Ich liebe den gewerblichen Rechtsschutz – und ich bilde mich selbst ständig weiter. Deshalb finde ich es besonders spannend, wenn die Studierenden mir Fragen stellen, über die ich selbst noch nie nachgedacht habe. Das ist bereichernd. Und der persönliche Kontakt ist mir auch sehr wichtig. Ich erinnere mich zum Beispiel an eine ehemalige Teilnehmerin, die mir während meiner eigenen Prüfung geholfen hat, als ich technische Probleme hatte – trotz ihres eigenen Prüfungsstresses. Das war für mich ein sehr bewegender Moment.

Was sind Ihre persönlichen Highlights im Studienverlauf?
Ganz klar: die Präsenztage in Jena. Dort wird intensiv gelernt, aber auch viel gelacht, gegessen, sich ausgetauscht. Ich habe dadurch viele wunderbare Menschen kennengelernt und mein Netzwerk erweitert. Es freut mich besonders, wenn ich höre, dass Teilnehmende durch das Studium ihren Traumjob gefunden haben oder beruflich aufgestiegen sind.

Wie hoch ist der zeitliche Aufwand für die Teilnehmer?
Wir empfehlen, im Schnitt etwa 5 Stunden pro Woche einzuplanen. Damit bleibt das Studium gut mit einer Berufstätigkeit vereinbar. Die Online-Lerneinheiten können flexibel bearbeitet werden – man kann die Inhalte im eigenen Tempo durcharbeiten.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein?
Das Studium steht grundsätzlich allen Interessierten offen, die sich für gewerblichen Rechtsschutz qualifizieren wollen – auch ohne Abitur. Besonders geeignet ist es für Ingenieurinnen und Ingenieure, Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Patentanwaltsfachangestellte und Quereinsteiger aus Kanzleien und Unternehmen.

Eckdaten zum Fernstudium „Gewerblicher Rechtsschutz“

Nächster Studienstart: 1. Oktober 2025
Dauer: 2 Semester (12 Monate)
Format: Online-Fernstudium mit 2 Präsenztagen
Abschluss: Universitätszertifikat (‚Patentreferent*in‘ bzw. ‚Patentingenieur*in‘)
Veranstalter: IP for IP GmbH in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Weitere Informationen und Anmeldung:
www.ipforip.de, www.fernstudium-gr.de

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