Wasabi ist mit einem Preis von 140 bis 300 Euro pro Kilo eine der teuersten Gemüsearten der Welt. Er stammt, wie sein lateinischer Name besagt (Eutrema japonicum), aus Japan. Mit dem heimischen Meerrettich (Armoracia rusticana) ist er nicht besonders nah verwandt; beide Pflanzen gehören jedoch zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae).

Produkte, die als Wasabi angeboten werden, bestehen oft hauptsächlich aus einer Mischung aus dem hiesigen Meerrettich, Senfpulver sowie Farbstoffen, die die als typisch wahrgenommene Wasabifarbe (stechend grün) erzeugen sollen. Tatsächlich ist echter Wasabi eher blassgrün, und er muss frisch gerieben werden. Nach maximal einer halben Stunde verliert er sein besonderes Aroma.

Viele dieser Produkte dürfen dennoch als Wasabi bezeichnet werden – sie enthalten inzwischen minimale Mengen an echtem Wasabi zusätzlich zu den Ersatzstoffen.

Diese geringen Wasabi-Mengen nachzuweisen, war mit der bisher zur Verfügung stehenden Real Time PCR- sowie Next Generation Sequencing-Methoden nicht einfach, da sie nicht besonders sensitiv waren oder längere DNA-Fragmente benötigten, und daher in vielen Fällen falsch negative Resultate lieferten.

Lifeprint entwickelt extrem sensitive Methode zum Nachweis von Wasabi

Bei der lifeprint GmbH, einem Unternehmen der Tentamus Gruppe mit Sitz in Illertissen, wurde eine extrem sensitive und hochspezifische Methode zum Nachweis von Wasabi entwickelt. Es handelt sich um eine Real Time PCR-Methode, die ein für Wasabi spezifisches multicopy-Target erfasst. Mit dieser Methode ist auch bei z.B. Erdnüssen im Teigmantel, die minimale Wasabispuren enthalten, ein Nachweis problemlos möglich.

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