.

  • Die Ergebnisse des zweiten Quartals 2023 zeigten ein anhaltendes Wachstum im Mobile Postpaid-Bereich mit einem Nettozuwachs von +24’000 Mobile Postpaid1)-Abos. Aufgrund von weniger aggressiven Promotionen bei der Hauptmarke und dem schrittweisen Rückzug der Marke UPC resultierte im Breitband-Bereich ein Nettorückgang von 2’800 Internet-Abos.
  • Weiter wachsende Festnetz-Mobilfunk-Konvergenz (FMC): Per 30. Juni 2023 nutzten 58% der Festnetz-Breitbandkunden ebenfalls ein Mobile Postpaid-Angebot (+0.8% YoY).
  • Das Finanzergebnis im Q2 2023 wurde erwartungsgemäss erneut vom Effekt der Preisharmonisierung beeinflusst. Die Anpassungen in der Festnetz-Kundenbasis waren auch im vorangehenden Quartal spürbar. Dieser Effekt hat sich aber wie erwartet weiter abgeschwächt und wurde teilweise mit tieferen «costs to capture»3)  im Vergleich zum Q2 2022 gestützt. Die Guidance für das Finanzjahr 2023 wird unverändert bestätigt.
  • Der Umsatz2) nahm im Q2 2023 auf angepasster Basis und im Vergleich zur Vorjahresperiode vor allem aufgrund des Rückgangs im Festnetzbereich leicht um -1.0% ab und erreichte CHF 733,6 Millionen.
  • Das segmentbereinigte EBITDA2) sank im Q2 2023 auf angepasster Basis und im Vergleich zur Vorjahresperiode geringfügig (-0.1%) und erreichte CHF 258,0 Millionen (einschliesslich «costs to capture»3)). Das bereinigte EBITDA ohne Sachanlagenzugänge2) 4) stieg im Q2 2023 auf angepasster Basis und im Vergleich zur Vorjahresperiode um +2.9% auf total CHF 147,9 Millionen.
  • Fortgesetzte Investitionen auf hohem Niveau in Infrastrukturen, Produkte-Innovationen und digitale Dienste mit CHF 110,1 Millionen im Q2 2023.

«Wir haben seit Anfang Jahr die Agressivität der Promotionen bei der Hauptmarke deutlich veringert und sehen auch im Markt eine entsprechende Beruhigung. Trotzdem verzeichneten wir im zweiten Quartal 2023 ein fortgesetztes Nettowachstum bei den Mobile Postpaid-Kunden, ein anhaltendes B2B-Wachstum, einen stabilen Mobilfunkumsatz und eine Verbesserung der finanziellen Trends. Der Einfluss der Preisharmonisierung bei den Bestandeskunden im Festnetzbereich nimmt dabei weiter ab. Gleichzeitig fokussieren wir auf die Werterhaltung in der Kundenbasis und schaffen gezielt Anreize für eine hohe Loyalität. Damit sind wir nach sechs Monaten plangemäss unterwegs und bewegen uns deutlich auf die Guidance für das Gesamtjahr 2023 zu, die wir unverändert bestätigen», fasst André Krause, CEO von Sunrise, zusammen.

Operative Ergebnisse

Nach einem soliden Start ins Jahr 2023 verzeichnete Sunrise im Q2 2023 mit einem Nettozuwachs von +24’000 Mobile Postpaid1)-Abos ein fortgesetztes Kundenwachstum im Mobile Postpaid-Bereich. Das im Vergleich zu den vorangegangenen Quartalen tiefere Nettowachstum im Mobile Postpaid-Bereich ist vor allem auf eine geringere Aggressivität der Promotionen für Neukundinnen und -kunden zurückzuführen, während gleichzeitig mehr Anreize für eine höhere Kundenloyalität geschaffen werden. Damit setzt Sunrise ihre Strategie um, sich im Markt stärker über den Mehrwert ihrer Dienstleistungen zu positionieren und den Wert der bestehenden Kundenbasis weiter zu erhöhen.

Der im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode leichte Rückgang von 2’800 Internet-Abos im Breitbandbereich ist auf die Auswirkungen der Preisharmonisierung im Privatkunden-Festnetzgeschäft und den schrittweisen Rückzug der Marke UPC zurückzuführen. Dieser Effekt hat sich im Q2 2023 erwartungsgmäss weiter abgeschwächt und eine weitere Abnahme dieses Effekts wird für das zweite Halbjahr erwartet. Ferner hat sich auch im Breitbandbereich die geringere Aggressivität der Promotionen ausgewirkt.

Der Einfluss der inflationsbedingten Preiserhöhung per 1. Juli hielt sich sowohl im Mobile- wie auch im Breitband-Bereich in Grenzen und entspricht vollumfänglich den Erwartungen. Kombiniert mit den verstärkten Massnahmen zur Kundentreue und zum Werterhalt in der Kundenbasis, sowie mit den geplanten Marketing-Massnahmen im 2. Halbjahr wird erwartet, dass sie sich positiv auf die Entwicklung in Richtung Guidance für das Gesamtjahr 2023 auswirkt.

Per Ende Juni 2023 ergaben sich gesamthaft 2,803 Millionen Mobile-RGUs (3,246 Millionen inklusive Zweit-SIM-Karten), 1,188 Millionen Internet-RGUs (1,251 Millionen inklusive KMU) und 1,230 Millionen TV-RGUs (1,293 Millionen inklusive KMU). Die FMC-Durchdringung erreichte 58%, was einer Steigerung von +0.8% im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht. Das Wachstum der FMC-Rate wird durch den Verkauf (Up- & Cross-Selling) von konvergenten Produkten in der bestehenden Kundenbasis weiter vorangetrieben.

Erfolgreiche Segmentierungsstrategie

Hauptmarke Sunrise: Sunrise bietet ein unvergleichliches Entertainment-Angebot und schafft mit Sunrise Moments gerade in den Sommermonaten, in denen weniger TV geschaut wird, unvergessliche Live-Erlebnisse bei Musik-Festivals und weiteren Events. Damit wird die Kundentreue weiter gestärkt.

Weiter gestärkt hat Sunrise auch das Prepaid-Angebot. Ob für Alarmanlagen, GPS-Tracker, Smartwatches, Kidsphones, Tablets oder Smartphones: Die neuen «Unlimited 365 days»-Pakete gibt es für verschiedene Anwendungen. Mit «Europe 7 days» und «Europe 30 days» lancierte Sunrise zudem als erste Telecom-Anbieterin der Schweiz zwei Prepaid-Pakete, die beim Surfen die Schweiz und Europa in einem Pauschaltarif zusammenfassen. Und: alle Sunrise Prepaid-Kundinnen und -Kunden profitieren jetzt ohne Extrakosten von den Vorteilen des grössten 5G-Netzes der Schweiz.

yallo ist als Full Service Provider für preisbewusste, digitalaffine Kundinnen und Kunden weiterhin erfolgreich, gewinnt Marktanteile und trägt wesentlich zum Erfolg von Sunrise bei. Dabei sind nicht nur Neukundinnen und -kunden im Fokus. Mit exklusiven «Member»-Angeboten belohnt yallo neu auch ihre bestehenden Kundinnen und Kunden.

Sunrise Business konnte erneut zahlreiche Neuabschlüsse wie auch Vertragsverlängerungen/-Upgrades verzeichnen, wie z.B. mit Heineken Schweiz (Vertragserneuerung Business Mobile Postpaid Abos sowie Mitarbeitenden-Angebot ab dem laufenden Sommer) und BKW (Neuabschluss Mobile Daten für Smart Meter-Lösung). Darüber hinaus wurden zwei neue Lösungen auf den Markt gebracht, welche die Unternehmenstelefonie einfacher, effizienter und sicherer machen:

  • Mit Operator Connect wird die Festnetztelefonie als reiner Cloud-Service in Microsoft Teams integriert, wodurch für Unternehmen die bisher erforderlichen Investitionen für Hardware entfallen.
  • Die Option Business Ready Mobile bietet kleinen Unternehmen die Möglichkeit, von ausgewählten Unternehmensdiensten zu profitieren, wie zum Beispiel einem professionellen 24/7-Support, einem Infrastruktur-Check sowie Lizenzen für eine Sicherheitslösung zur Bekämpfung von Cyber-Bedrohungen.

Finanzergebnisse

Im Q2 2023 nahm der Umsatz mit CHF 733,6 Millionen (-1.0%) auf angepasster Basis gegenüber dem Vorjahresquartal leicht ab. Dieser Rückgang ist vor allem auf geringere Einnahmen im Privatkunden-Festnetzbereich zurückzuführen aufgrund des ARPU-Drucks bei den Angeboten mit der Hauptmarke. Er konnte teilweise durch ein erneut starkes Wachstum bei den Zweitmarken («Flanker Brands» mit yallo, Lebara und swype) und einem Wachstum im B2B-Bereich inklusive Grosshandelsgeschäft («Wholesale») ausgeglichen werden. Der Umsatz im Privatkunden Mobile-Bereich blieb stabil.

Die Unternehmensbereiche haben wie folgt zu den Quartalsergebnissen beigetragen: Privatkunden Mobile CHF 295,7 Millionen (+0.1% YoY auf angepasster Basis), Privatkunden Festnetz (inklusive Internet, TV, Telefonie und andere Dienste) CHF 286,2 Millionen (-3.8% YoY auf angepasster Basis), B2B CHF 140,8 Millionen (+3.3% YoY auf angepasster Basis) und andere Umsätze CHF 10,9 Millionen.

Das segmentbereinigte EBITDA2) sank im Q2 2023 auf angepasster Basis geringfügig um -0.1% gegenüber dem Vorjahr und erreichte CHF 258,0 Millionen, inklusive CHF 2.5 Millionen «costs to capture»3). Die Abnahme des segmentbereinigten EBITDA2) auf angepasster Basis beruht hauptsächlich auf dem Umsatzrückgang, der teilweise durch tiefere «costs to capture» kompensiert werden konnte.

Das bereinigte EBITDA ohne Sachanlagenzugänge2)4) stieg im Q2 2023 auf angepasster Basis um +2.9% YoY auf total CHF 147,9 Millionen, inklusive CHF 13 Millionen «costs to capture». Dies primär aufgrund des nahezu stabilen segmentbereinigten EBITDA wie auch aufgrund geringerer Sachanlagenzugänge auf angepasster Basis durch tiefere «costs to capture» und Integrationskosten.

Weiterhin hohe Investitionen im Umfang von CHF 110,1 Millionen (15% des Umsatzes) wurden in die Netze, Produkte-Innovationen und digitale Dienste getätig, die CHF 10,1 Millionen «costs to capture» in Sachanlagenzugängen beinhalten.

Bestätigung der Guidance für das Finanzjahr 2023:

  • Umsatzrückgang im tiefen einstelligen Bereich
  • Rückgang des segmentbereinigten EBITDA2) im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich (inklusive «costs to capture»3))
  • Opex- und Capex «costs to capture»3) ~CHF 50 Millionen (~CHF 10 Millionen in Opex)
  • Sachanlagenzugänge in Prozent des Umsatzes (einschliesslich «costs to capture»3)) 15-17%
  • Bereinigter FCF2): zwischen CHF 320-350 Millionen (Wachstum gegenüber 2022)

Die detaillierten Finanzergebnisse von Sunrise finden sich im UPC Holding Q2 2023 Fixed Income Release.

Übernahme von lokalen Partner-Kabelnetzen

Per 1. April 2023 hat Sunrise die lokalen Kabelnetze des EW Aadorf sowie der Gemeinden Wesen/Amden und Lufingen mit insgesamt rund 3’000 angeschlossenen Haushalten übernommen. Damit werden den Haushalten die Sunrise Dienste (inklusive UPC & Yallo Produkte) aus einer Hand und mit einem einheitlichen Support auch für den Grundanschluss angeboten. Die Kundinnen und Kunden protieren damit auch künftig vom attraktiven Sunrise Portfolio und neuen Angeboten, die Sunrise lancieren wird.

1) Inklusive B2B- und Zweit-SIM-Karten, ohne Zweit-SIM-Karten in Übereinstimmung mit der Definition von LG betrug das organische Wachstum der Postpaid-Abos 23’100 im Q2 2023.

2) Die Ergebnisse auf angepasster Basis und den LG Definitionen angeglichen, sind konsistent mit den von der Muttergesellschaft vorgelegten Ergebnissen. Diese Non-GAAP-Kennzahlen sind als Ergänzung und nicht als Ersatz für die U.S. GAAP-Kennzahlen zu sehen, die in den Finanz-Statements der Muttergesellschaft enthalten sind. Zu den Definitionen und Bereinigungen ist der UPC Holding Q2 2023 Fixed Income Release zu konsultieren.

3) «Costs to capture» beinhalten im Allgemeinen inkrementelle, Dritt-Betriebs- und Kapitalkosten, die direkt mit Integrationsaktivitäten, Restrukturierungsmassnahmen und bestimmten anderen Kosten im Zusammenhang mit der Anpassung eines erworbenen Unternehmens an die Geschäftsprozesse der Muttergesellschaft zur Erzielung von Synergien verbunden sind. Diese Kosten sind notwendig, um den Betrieb eines zu erwerbenden Unternehmens (oder eines zu gründenden Joint Ventures) mit jenem der Muttergesellschaft zu verbinden, oder sie sind mit der Akquisition verbunden. Infolgedessen können die zu erfassenden Kosten bestimmte (i) Betriebskosten, die im bereinigten EBITDA enthalten sind, (ii) kapitalbezogene Kosten, die in den Sachanlagenzugängen und im bereinigten EBITDA ohne Sachanlagenzugänge4) enthalten sind, und (iii) bestimmte integrationsbezogene Restrukturierungskosten, die nicht im bereinigten EBITDA oder bereinigten EBITDA ohne Sachanlagenzugänge4) enthalten sind, umfassen. Da die Erzielung von Synergien im Laufe der Zeit erfolgt, sind bestimmte der zu erfassenden Kosten naturgemäss wiederkehrend und fallen im Allgemeinen innerhalb weniger Jahre nach Abschluss der Transaktion an.

4) Aufgrund eines Kommentars der U.S. Securities and Exchange Commission SEC hat Liberty Global ab Q3 2021 den früher verwendeten Begriff «OFCF» in «Bereinigtes EBITDA ohne Sachanlagenzugänge» geändert.

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