Die vergangenen drei Jahre mit ihren drastischen, zum Teil noch immer nicht vollständig behobenen Lieferengpässen haben einmal mehr verdeutlicht, wie störungsanfällig bislang vermeintlich sicher geglaubte Versorgungketten in global eng vernetzen Wirtschaftssystemen heutzutage sind. Dabei sind es längst nicht nur Pandemien, Kriege, Naturkatastrophen oder ähnliche Ereignisse, die Herstellern langlebiger Wirtschaftsgüter, allen voran Unternehmen aus den Bereichen Automobil-, Raumfahrt-, Militär-, Bahn-, Kraftwerks-, Medizin- und Automatisierungstechnik, in punkto Versorgungssicherheit zunehmend Kopfzerbrechen bereiten. Auch im regulären betrieblichen Alltag haben viele Industrieunternehmen immer öfter mit Obsoleszenzen unterschiedlichster Art zu kämpfen. Gründe dafür gibt es viele, angefangen von der seit Jahren rasant steigenden Zahl von abgekündigten elektronischen Bauteilen und Komponenten über knappe Rohstoffe, Know-how-Abwanderung, nicht mehr updatefähige Softwarekomponenten, strengere gesetzliche Umweltauflagen wie beispielsweise die EU-Chemikalienverordnung REACH, die bestehenden und kommenden Regulierungen zu per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) bis hin zu verstärkten Cyberangriffen auf wichtige interne Daten und Prozesse.

Experten des Industrieverbandes Component Obsolescence Group Deutschland e.V. berichten darüber hinaus auch über den neusten Stand hinsichtlich REACH-Stoffverboten, SCIP, weitere Regularien, wie beispielsweise die Ökodesign-Verordnung, oder auch das kürzlich in Kraft getretene Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG). Außerdem erläutern sie, warum Obsoleszenz-Management trotz zusätzlicher Kosten und organisatorischem Mehraufwand wirtschaftlich, effizient und für Unternehmen ein Pflichtprogramm ist, und zeigen an Beispielen auf, weshalb proaktives Fehlteilmanagement bereits in der Design-In-Phase beginnen muss.

Genauso vielseitig und hilfreich, wie das Vortragsprogramm, ist das Dienstleistungs- und Produktportfolio der 22 Aussteller der COGD expo 2023. Das breitgefächerte Angebot der COGD-Mitgliedfirmen und Kooperationspartner AMSYS, Astute & Z2Data, Bay-Soft, BMK Group, btv technologies, Chip 1 Exchange, Conrad Electronic, Converge, D+D+M, DIS-TEC, Emporium, factronix, HTV, IC-Direct, IHS Markit, KAMAKA, Pegasus Components, Rochester Electronics, SiliconExpert Technologies, Sourceability Vertriebsgesellschaft, Win Source Electronic Technology und Würth Elektronik reicht von kundenspezifischer Obsoleszenz-Strategieberatung, Bauteile-Datenbanken mit integrierter Abkündigungsprognose, internationalem Beschaffungsmanagement und der Langzeiteinlagerung von Wafern und Bauteilen über technische Dienstleistungen wie Green Recovery von bestückten Bauteilen, Plagiat-Tests, Refreshing bis hin zur Nachserienfertigung abgekündigter Bauelemente und Entwicklung kundenspezifischer Replacement-ICs.

Axel Wagner, Vorstandsvorsitzender der COGD, sieht in Veranstaltungen wie der COGD expo 2023 einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung deutscher Industrieunternehmen für die sich in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter verschärfende Obsoleszenz-Problematik. „Bei besonders langlebigen Geräten und Anlagen lässt sich schon heute ein Großteil der über den gesamten Produktlebenszyklus anfallenden Gesamtkosten direkt oder indirekt auf Obsoleszenzen unterschiedlichster Art zurückführen. Es ist abzusehen, dass wohl schon in wenigen Jahren kein Industrieunternehmen mehr ohne Strategisches Obsoleszenz-Management auskommen wird. Deshalb freuen wir uns, Geräte-, Maschinen- und Anlagenherstellern mit der COGD expo 2023 nach mehreren Jahren Corona-bedingter Unterbrechung endlich wieder eine in ihrer Art einzigartige Veranstaltung bieten zu können, auf der sie sich innerhalb eines einzigen Tages umfassend über alle Facetten der Obsoleszenz-Thematik informieren können.“

Für den Besuch der am 06. Juli 2023 von 9 bis 17 Uhr geöffneten COGD expo 2023 ist aus Kapazitätsgründen bis spätestens zum 27.06.2023 eine vorherige Anmeldung über die COGD-Website http://cod-d.de/veranstaltungen/ erforderlich.  

Über den COG (Component Obsolescence Group) Deutschland e.V.

Die COGD (Component Obsolescence Group Deutschland) e.V., ein Chapter des IIOM, ist eine Vereinigung, die sich mit den Ursachen und den Folgen von Produktabkündigungen und ihren Auswirkungen auf die eigene Lieferfähigkeit auseinandersetzt. Sie entwickelt Ideen, Konzepte und Hilfsmittel zur vorausschauenden Vermeidung und dem effizienten Umgang mit einmal eingetretenen Produktabkündigungen. Dabei wird auf pragmatische „Best Practices“-Lösungen gesetzt, die aus dem intensiven Erfahrungsaustausch der Mitgliedsfirmen erwachsen. Ziel ist es, die durch Abkündigungen verursachten wirtschaftlichen Folgekosten zu minimieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.cog-d.de.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

COG (Component Obsolescence Group) Deutschland e.V.
Feldstraße 35 A
42477 Radevormwald
Telefon: +49 (2195) 672823
Telefax: +49 (2195) 6771824
http://www.cog-d.de

Ansprechpartner:
Werner W. Wiesmeier
3W Media & Marketing Consulting
Telefon: +49 (8761) 759203
E-Mail: werner.wiesmeier@3wconsulting.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel