Der Bayer-Konzern hat 2022 seine Position als erfolgreiches Life-Science-Unternehmen auch in schwierigen Zeiten weiter gefestigt. „Auf diesem starken Fundament gilt es nun, aufzubauen und die Weichen für zukünftiges Wachstum zu stellen", sagte Werner Baumann am Freitag bei der virtuellen Hauptversammlung in Leverkusen. „Der Bedarf ist riesig", fügte der Vorstandsvorsitzende mit Blick auf die weiterhin wachsende Weltbevölkerung hinzu, die eine bessere und nachhaltigere Gesundheits- und Nahrungsversorgung brauche. Das Unternehmen ist ihm zufolge sehr gut aufgestellt. „Mit weltweit führenden und wachsenden Geschäften, einer enormen Innovationskraft, innovativen Produkten und Technologien. Mit hochmotivierten und kreativen Köpfen, die viele gute Ideen haben – und einem exzellenten Führungsteam."

Trotz der herausfordernden Umstände war 2022 für Bayer ein sehr erfolgreiches Jahr – dank „einer Mischung aus vorausschauendem Risikomanagement und aktivem Gegensteuern", so Baumann. „Wir haben alle unsere Finanzziele erreicht oder übertroffen und auch in schwierigen Zeiten geliefert", betonte er und dankte ebenso wie der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Norbert Winkeljohann der gesamten Belegschaft für eine starke und engagierte Leistung. Auch Bayer habe mit Verwerfungen durch die Pandemie und zunehmende geopolitische Spannungen wie dem Krieg in der Ukraine zu kämpfen, insbesondere mit der Energiekrise, hoher Inflation und Lieferengpässen, sagte Baumann. „Aber wir sind weit weniger stark betroffen als viele andere Unternehmen." Bayer steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr währungs- und portfoliobereinigt um rund 9 Prozent auf 50,7 Milliarden Euro. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA lag bei 13,5 Milliarden Euro – das entspricht einem Zuwachs von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg um 22 Prozent auf 7,94 Euro. Darum haben Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vorgeschlagen, die Dividende um 20 Prozent auf 2,40 Euro je Aktie zu erhöhen.

Nicht zufrieden zeigte sich Baumann mit dem aktuellen Aktienkurs. Obwohl sich die Bayer-Aktie im negativen Börsenumfeld des vergangenen Jahres vergleichsweise gut geschlagen habe, liege der Börsenwert noch immer deutlich unter dem tatsächlichen Wert des Unternehmens. Für den Vorstandsvorsitzenden steht aber fest: „Bayer hat ausgezeichnete Zukunftsperspektiven, und ich bin mir sehr sicher, dass dieses hervorragende Unternehmen die beste Zeit noch vor sich hat." Denn an der Schnittstelle von Biologie, Chemie und moderner Datenwissenschaft entstünden neue Lösungen für die Probleme unserer Zeit.

„Vorreiter in Sachen Klimaschutz"

Beim Klimaschutz gibt es breite Anerkennung von Experten für die Fortschritte von Bayer. So hat die renommierte Organisation CDP das Unternehmen im vergangenen Jahr zum fünften Mal in Folge als führend in diesem Bereich ausgezeichnet. Baumann sieht Bayer als Vorreiter in Sachen Klimaschutz und auf einem guten Weg, das Ziel zu erreichen, bis 2030 ein klimaneutrales Unternehmen zu sein. Es gehe aber nicht nur darum, Emissionen zu reduzieren – wichtig sei auch, die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen. Hier investiere Bayer wie kaum ein anderes Unternehmen beispielsweise in die Entwicklung von Pflanzen, die besser mit extremen klimatischen Bedingungen zurechtkommen und weniger Ressourcen brauchen.

Als einen der jüngsten Fortschritte in puncto Nachhaltigkeit nannte der Vorstandsvorsitzende die neue Wasserstrategie, die Bayer bei der Wasserkonferenz der Vereinten Nationen in New York im vergangenen Monat vorgestellt hat. Mit dieser beabsichtigt das Unternehmen, Wasser zu einem integralen Bestandteil seiner Geschäfts- und Investitionsentscheidungen zu machen. „Wir wollen auch Einfluss auf unsere Lieferanten nehmen und so branchenweit Veränderungen anstoßen, um die weltweite Wasserkrise anzugehen." Als konkretes Beispiel führte Baumann das Ziel an, den Wasserverbrauch pro Kilogramm Reis bis 2030 durch verbesserte Reisanbausysteme für Kleinbauern um 25 Prozent zu senken. Das hätte einen großen Effekt, denn Reis ist das Grundnahrungsmittel fast der halben Weltbevölkerung und sein Anbau ist für bis zu 43 Prozent der weltweiten Frischwasserentnahme für Bewässerung verantwortlich.

Bill Anderson „ist die perfekte Besetzung"

Bei der Hauptversammlung begrüßte Winkeljohann den designierten Vorstandsvorsitzenden Bill Anderson, der dem Vorstand seit Monatsbeginn angehört. Er sagte Anderson die Unterstützung des Aufsichtsrats dabei zu, „das ganze Potenzial von Bayer zu entfalten und nachhaltigen Wert für unsere Aktionäre, Landwirte, Patienten, Verbraucher, Beschäftigten und alle Stakeholder des Unternehmens zu schaffen". Anderson bezeichnete die Möglichkeiten als immens. Es gehe darum, „Potenziale in Produkte zu überführen, mit Investitionen größtmöglichen Nutzen zu erzielen und aus der Vision Werte entstehen zu lassen." Baumann sagte, er sei überzeugt, dass Bill Anderson gemeinsam mit dem Management-Team die richtigen Schritte identifizieren werde, um Bayer in ein neues, erfolgreiches Kapitel zu führen. „Bill ist aus meiner Sicht die perfekte Besetzung für diese Aufgabe. Er hat eine beeindruckende Erfolgsbilanz als innovationsorientierter Spitzenmanager und Unternehmensentwickler – und er überzeugt als Führungspersönlichkeit."

Werner Baumann wird Ende Mai 2023 nach 35 Dienstjahren in den Ruhestand gehen. Winkeljohann dankte ihm im Namen des Aufsichtsrats: In den sieben Jahren als Vorstandsvorsitzender habe Baumann das Unternehmen weiterentwickelt und auf hochattraktive Wachstumsmärkte ausgerichtet. „Mit der Fokussierung auf Gesundheit und Ernährung ist Bayer gerade auch in volatilen Zeiten wie diesen hervorragend aufgestellt." Wenn er auf die Möglichkeiten des Unternehmens und seiner Beschäftigten blicke, stelle er fest: „Wir alle können mit großer Zuversicht in die Zukunft schauen." Der scheidende Vorstandsvorsitzende sagte: „Für mich war Bayer immer mehr als nur ein Arbeitgeber – Bayer ist für mich eine Herzensangelegenheit." Und fügte hinzu: „Mir war es stets eine Freude und auch eine Ehre, Teil von Team Bayer zu sein und gemeinsam an einer Vision zu arbeiten, wie sie größer und inspirierender kaum sein könnte: Health for all, hunger for none."

Bayer sei heute ein führendes Unternehmen der wachsenden Agrarbranche. In Forschung und Entwicklung habe der Konzern seit 2016 insgesamt mehr als 35 Milliarden Euro investiert. Hinzu kämen über 1,7 Milliarden US-Dollar, welche die Impact-Investment-Einheit „Leaps by Bayer" seit 2015 in mehr als 55 Unternehmen investiert habe. Speziell das Pharmageschäft habe Bayer mit Akquisitionen im Umfang von mehreren Milliarden Euro gestärkt – unter anderem mit dem Aufbau einer Zell- und Gentherapieplattform. „Und wir haben unser Engagement für Nachhaltigkeit zu einem Kernpfeiler unserer Strategie gemacht", sagte Baumann.

Virtuelle Hauptversammlung hat sich bewährt

Bei der Hauptversammlung steht auch die Wahl von zwei Aufsichtsratsmitgliedern an: die des amtierenden Vorsitzenden Prof. Dr. Norbert Winkeljohann und die von Kimberly Mathisen, die im September 2022 zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt worden war. Außerdem soll der Vorstand durch eine Satzungsänderung für zwei Jahre ermächtigt werden, Hauptversammlungen virtuell abzuhalten. Vorstand und Aufsichtsrat von Bayer sind der Ansicht, dass sich die virtuelle Hauptversammlung bewährt hat. Die Rechte der Aktionäre seien deutlich erweitert worden und entsprächen nun weitestgehend den Aktionärsrechten in der Präsenzhauptversammlung. Es könne im Einzelfall aber Gründe für die Hauptversammlung als Präsenzveranstaltung geben.

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