Ein Online-Self-Assessment soll Führungskräfte dabei unterstützen, ihre eigenen Fähigkeiten und Verhaltensweisen im Rahmen der digitalen Transformation einzuschätzen und weiterzuentwickeln. Das FIR an der RWTH Aachen und das Patterns of Digitization Lab (USA) entwickelten das „Leadership-Assessment“ im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts. Anhand eines Fragebogens können Führungskräfte im Self-Assessment nun in rund 10 Minuten wissenschaftlich fundiert ermitteln, inwieweit sie die Dimensionen digitaler Führung bereits erfüllen. Das in Echtzeit verfügbare Ergebnis zeigt, wie die befragte Person im Vergleich zu anderen Teilnehmer:innen der Umfrage abschneidet. Das Leadership-Assessment ist kostenfrei zugänglich unter: https://survey.patternsofdigitization.com/

Mit der digitalen Transformation wandeln sich die Anforderungen an Führung und Zusammenarbeit. Führungskräfte müssen neue Eigenschaften, Kompetenzen und Verhaltensweisen entwickeln, wollen Sie den Herausforderungen der digitalen Transformation erfolgreich begegnen.

Diesem Phänomen widmen sich seit 2017 das FIR und das Patterns of Digitization Lab. In einem internationalen Projekt untersuchten sie, was den Erfolg digitaler Organisationen ausmacht und welche Eigenschaften erforderlich sind, um Teams durch die oft disruptive und riskante Transformation zu führen. Umfragen bei mehr als 500 Entscheidungsträgern des mittleren und höheren Managements weltweit ergaben, dass der Kern digitaler Führung vor allem auf Vertrauen beruht. Digital Leader stellen den Menschen in den Mittelpunkt. Soziale und methodische Skills fallen stärker ins Gewicht als informationstechnische Kompetenzen.

Auf Grundlage dieser im gemeinsamen Projekt erzielten Ergebnisse entwickelten die Partner eine zuverlässige Skala zur Messung von digitaler Führung. Sie beinhaltet insgesamt sieben relevante Dimensionen digitaler Führung in den Bereichen Kompetenz und Charakter, die im aktuellen Fragenkatalog des Leadership-Assessments berücksichtigt sind. Die Beantwortung der Fragen erfolgt mithilfe einer fünfstufigen Likert-Skala, einem in der wissenschaftlichen Praxis etablierten Verfahren zur Messung persönlicher Einstellungen.

Im Vergleich mit den Ergebnissen anderer Teilnehmer:innen haben Führungskräfte aller Ebenen die Möglichkeit, ihren eigenen Führungsstil objektiv, auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, zu reflektieren und zu verbessern. Die beteiligten Forschungspartner sind überzeugt, dass die Auseinandersetzung mit den von ihnen identifizierten Vertrauensdimensionen dazu anregt, das eigene Verhalten zu hinterfragen und so den Erfolg der digitalen Transformation maßgeblich zu unterstützen.

Wer sich näher mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem sei das Buch TRUST: The Winning Formula for Digital Leaders empfohlen, das auf Basis der Projektergebnisse vom FIR und den Forschungspartnern des Patterns of Digitization Lab verfasst wurde.

Weitere Informationen:

Leadership Assessment

www.patternsofdigitization.com

Digital Leadership am FIR

Über Patterns of Digitization Lab

Im Patterns of Digitization Lab unterstützen wir Führungskräfte bei der Umsetzung der digitalen Transformation durch neueste Erkenntnisse und Forschung. Wir betrachten die digitale Transformation als eine signifikante Veränderung des grundlegenden Musters, wie Organisationen Werte schaffen. Wir erforschen dieses neue Phänomen seit 2017 und haben unsere Ergebnisse in einem Buch, auf verschiedenen Konferenzen und in wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlicht und präsentiert. Das Labor ist mit dem FIR an der RWTH Aachen und der Business Analytics Initiative (BAI) am Poole College of Management, North Carolina State University, USA, verbunden. Weitere Informationen über das Buch „Trust: The Winning Formula for Digital Leaders“, unsere Forschung und unsere Vordenkerrolle finden Sie auf unserer Website unter https://patternsofdigitization.com.

Prof. Paul Mugge und Dr. Haroon Abbu, Patterns of Digitization Lab

Prof. Paul Mugge ist emeritierter Professor für Innovation und Berater der Business Analytics Initiative, die am Poole College of Management an der North Carolina State University angesiedelt ist. Darüber hinaus gehört er seit 2022 auch dem Präsidium des FIR e. V. an. Dr. Haroon Abbu ist Vizepräsident für Digital, Data und Analytics bei Brell and Howell, Lehrbeauftragter sowie Beiratsmitglied der Business-Analytics-Initiative an der North Carolina State University. Gemeinsam beschäftigen sich Mugge und Abbu intensiv mit Geschäftsmodellinnovationen als Erfolgsfaktor für digitale Unternehmen.

Über FIR an der RWTH Aachen

Das FIR ist eine gemeinnützige, branchenübergreifende Forschungs- und Ausbildungseinrichtung an der RWTH Aachen auf dem Gebiet der Betriebsorganisation, Informationslogistik und Unternehmens-IT mit dem Ziel, die organisationalen Grundlagen zu schaffen für das digital vernetzte industrielle Unternehmen der Zukunft.

Mit Erforschung und Transfer innovativer Lösungen leistet das FIR einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dies erfolgt in der geeigneten Infrastruktur zur experimentellen Organisationsforschung methodisch fundiert, wissenschaftlich rigoros und unter direkter Beteiligung von Expert:innen aus der Wirtschaft. Im Zentrum der Betrachtung liegen die industriellen Verticals als Anwendungsfälle. Dies sind aktuell: Future Logistics, Smart Services und Smart Maintenance, Smart Commercial Buildings und Smart Mobility.

Das Institut begleitet Unternehmen, forscht, qualifiziert und lehrt in den Bereichen Dienstleistungsmanagement, Business-Transformation, Informationsmanagement und Produktionsmanagement. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen fördert das FIR die Forschung und Entwicklung zugunsten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen.

Seit 2010 leitet der Geschäftsführer des FIR, Professor Volker Stich, zudem das Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus. Im Cluster Smart Logistik ermöglicht das FIR eine bisher einzigartige Form der Zusammenarbeit zwischen Vertreter:innen aus Forschung und Industrie. Das FIR wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert, unterstützt als Johannes-Rau-Forschungsinstitut die Forschungsstrategie des Landes und beteiligt sich an den entsprechenden Landesclustern, um den Standort NRW zu stärken.

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