Die Gemeinde Lübow im Landkreis Nordwestmecklenburg stimmt der Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf den Flächen eines ehemaligen Kiestagebaus nördlich von Jesendorf zu. Der Solarpark soll links und rechts der Autobahn A14 auf einer Gesamtfläche von etwa 30 Hektar entstehen. Das entspricht etwa der Größe von 27 Fußballfeldern. „Wir wollen eine Leistung von etwa 30 Megawatt installieren. Die erzeugte Energiemenge von 28 Gigawattstunden reicht aus, um etwa 8.000 Vier-Personen-Haushalte ein Jahr lang zu versorgen“, erklärte Torsten Hinrichs, Geschäftsführer der WEMAG Projektentwicklung GmbH (WEMPRO). Außerdem soll hier die von der WEMAG entwickelte Batteriespeichertechnologie zum Einsatz kommen. Sie dient der Stabilität des Stromnetzes und macht die Erneuerbare-Energien-Anlage flexibler. Das Prinzip: Bei viel Sonne werden die Batterien geladen und bei wenig Sonne wird die Energie ins Netz gespeist.

Mit den Gemeindevertretern ist Lübow als Sitz der künftigen Betreibergesellschaften vereinbart, sodass der gesamte Gewerbesteuerertrag an die Gemeinde fließt. „Das war für uns ein wichtiges Argument, dieses Projekt zu befürworten“, sagte Angela Markewiec. Für die Bürgermeisterin macht es auch Sinn, die Flächen eines ausgedienten Kiestagebaus für den Solarpark zu nutzen. „In der Vergangenheit gab es bereits Anfragen, Photovoltaik-Anlagen auf unseren Ackerflächen zu bauen. Damit waren wir nicht einverstanden“, erklärte die Bürgermeisterin, die sich auf die Zusammenarbeit mit dem regionalen Unternehmen freut.

„Mit Blick auf den gesamten Genehmigungsprozess gehen wir davon aus, dass mit dem Bau der Photovoltaik-Anlage frühestens im zweiten Quartal 2022 begonnen werden kann“, sagte WEMPRO-Geschäftsführer Torsten Hinrichs. Antragstellerin in der Gemeinde Lübow für das B-Plan-Verfahren ist die mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH, eine Tochtergesellschaft der WEMAG.

Über die mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH

Die mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Schweriner WEMAG. Sie nimmt Aufgaben der Wasserversorgung in Brüel wahr. Daneben bietet die mea Leistungen zur Planung und Betriebsführung im Bereich der Energieversorgung an. Sie besitzt und betreibt Anlagen zur Wärmeerzeugung und zur regenerativen Stromerzeugung in Mecklenburg-Vorpommern. Die mea ist unter anderem beteiligt an der Erdwärme Neustadt-Glewe GmbH, der Brüeler Abwasserentsorgungsgesellschaft mbH und der Bützower Wärme GmbH, der SEG Solarprojekt-Entwicklungsgesellschaft mbH und der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG.

Über die WEMAG Projektentwicklung GmbH

Die WEMAG Projektentwicklung GmbH ist eine 100prozentige Tochtergesellschaft der WEMAG und hat ihren Sitz in Schwerin. Das Team hat am 1. Oktober 2020 offiziell seine Arbeit aufgenommen. Im Mittelpunkt stehen die Themen Strom, Gas, Wärme, Wasser, erneuerbare Energien und Telekommunikation. Die Experten entwickeln mit ihrem Know-how Projekte von der Idee bis zur Inbetriebnahme. Sie stehen beratend zur Seite und unterstützen die Kunden unter anderem bei der Abwicklung aller notwendigen Genehmigungsverfahren. Als Spezialisten für die Planung, Projektierung und Umsetzung des Baus von Anlagen und Leitungen setzt das Team die Projekte entsprechend der Kundenvorstellungen um. Die WEMAG Projektentwicklung GmbH steht für ein erfolgreiches technisches Management – ganz gleich ob der Kunde in den Bereichen Windkraft, Wärme, Geothermie, Wasser- und Abwasserentsorgung, Strom- oder Gasversorgung sowie Telekommunikation tätig werden will. www.wempro.de

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