Das Forschungsprojekt sustainKMU hat seine Workshopreihe zur Energie- und Ressourceneffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen erfolgreich gestartet. Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) begleitet die bis in den Sommer terminierten sechs Workshops als Teil des Projektteams.

Das Forschungsprojekt sustainKMU will speziell kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) helfen, das dort schlummernde große Potenzial für Energie- und Ressourceneinsparungen zu heben. „Dieses beachtliche Potenzial – immerhin 3,8 Millionen Unternehmen in Deutschland sind KMU – bleibt leider allzu oft aufgrund verschiedener Hemmnisse ungenutzt”, weiß Stefan Schulze-Sturm, Leiter Forschungsprojekte bei der ASEW. „Viele Unternehmen scheuen vor allem den finanziellen, zeitlichen und personellen Aufwand. Alle drei Faktoren, das hat sich im Projekt schnell gezeigt, werden jedoch häufig als zu hoch eingeschätzt. Und der Schlüssel, um diese Hürden zu nehmen, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KMU selbst.”


Ziel der Workshopreihe ist es, interessierten Beschäftigten von KMU einen möglichst einfachen Weg zum Einstieg in die Thematik zu weisen. Dabei haben die Projektverantwortlichen bei der Konzipierung darauf geachtet, möglichst viel praktisches Anwenderwissen in die acht Workshopmodule einfließen zu lassen. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops können unkompliziert, insbesondere ohne nötige Dienstreise oder lange Abwesenheiten vom eigenen Schreibtisch, auf das vermittelte Wissen zugreifen“, betont Richard Orth, ASEW-Experte für die Themen Energieeffizienz und Energiemanagement. „Wichtig ist uns dabei, in der Workshopreihe auch viele nützliche digitale Werkzeuge vorzustellen, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern später bei der Suche nach Energie- und Ressourcenfressern im Unternehmen helfen. In den sechs Workshopmodulen stellen wir darüber hinaus auch geeignete Methodiken vor und vermitteln gleichzeitig erste, praktische Anwendertipps.“

Das erste Modul, das sich mit den Grundlagen des betrieblichen Energiemanagements befasst, war mit 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut besucht. In 90 Minuten erhielten diese einen Blick auf die ersten Schritte, mit denen man sich einen Überblick über die Verbrauchslage im eigenen Betrieb verschaffen kann. Ein Schwerpunkt lag dabei auf möglichen Stolpersteinen in der Praxis und wie man diese vermeidet. Um erfolgreich an der Steigerung der Energieeffizienz zu arbeiten, wurden erste Fördermöglichkeiten vorgestellt. Die folgenden Workshopmodule befassen sich unter anderem mit der Erfassung und Analyse von Prozessen, der digitalen Erfassung von Energiedaten, deren Auswertung sowie der darauf aufbauenden Ableitung und Implementierung von konkreten Maßnahmen.

Die Workshopmodule finden bis zum 30. Juni an fünf weiteren Terminen jeweils von 15.00 bis 16.30 Uhr statt, das nächste Modul am 24. Februar 2021. Am Ende der Workshopreihe sind die Teilnehmer in der Lage, eine Basiserhebung zum Umgang mit Energie und Ressourcen im eigenen Unternehmen durchzuführen und erste Maßnahmen für eine verbesserte Effizienz zu planen und umzusetzen. Die Workshopmodule werden aufgezeichnet. Diese Aufzeichnungen sind über die Projektseite abrufbar, so dass auch ein späterer Einstieg in die Workshopreihe problemlos möglich ist.

Das Projekt sustainKMU wird über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) vom Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung zu den Workshopmodulen liefert die Projektwebseite www.digital-energy.nrw.

Über Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung im VKU (ASEW)

Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) ist mit bundesweit mehr als 300 Mitgliedern das größte deutsche Stadtwerke-Netzwerk für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Die ASEW wurde 1989 aus dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) heraus gegründet. Das Ziel: Eine rationelle, sparsame und umweltschonende Energie- und Ressourcenverwendung zu fördern. Die ASEW berät und unterstützt ihre Mitglieder in diesen Bereichen und entwickelt für sie innovative Produkte und Dienstleistungen, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Das Portfolio der ASEW umfasst Produkte für Vertrieb und Kundenberatung, außerdem Seminare und Qualifizierungsangebote sowie eine Kunden- und Fördermittelberatung.

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