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– Web-Anwendung "Metropolatlas Rhein-Neckar" auf der Regionalkonferenz vorgestellt und freigeschaltet
– Interaktive Webseite ermöglicht Darstellung und Vergleich öffentlicher Daten aus mehr als 200 Indikatoren
– Regionalkonferenz informiert auch zum Onlinezugangsgesetz

Wie viele E-Ladesäulen gibt es in der Metropolregion Rhein-Neckar? In welchen Gemeinden der Metropolregion leben die meisten Menschen unter 20 Jahren? Oder: Wie ist die Steuereinnahmekraft je Einwohner in den Landkreisen verteilt? Ab sofort können diese und zahlreiche weitere Daten frei zugänglich online recherchiert werden. Die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH hat den "Metropolatlas Rhein-Neckar" freigeschaltet – eine web-basierte Anwendung, die es als zentrale Anlaufstelle jedem ermöglicht, Daten aus amtlichen Statistiken oder Crowd-basierten Daten von mehr als 200 Indikatoren in Form von Diagrammen und Karten zu visualisieren.

"Primäres Ziel war die Schaffung einer zentralen Datengrundlage für Entscheidungsprozesse in der Regionalplanung", erklärte Dr. Christine Brockmann, Geschäftsführerin der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH (MRN), bei der Vorstellung der Anwendung im Rahmen der 11. Regionalkonferenz "Wirtschaft trifft Verwaltung" und ergänzte: "Mit dem "Metropolatlas Rhein-Neckar" haben wir unser bereits bestehendes Raumbeobachtungssystem konsequent weiterentwickelt und auf diese Weise ein leistungsfähiges, zeitgemäßes Arbeitsmittel geschaffen.". Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hatte in den vergangenen zwei Jahren eine umfassende Neukonzeption der Anwendung gefördert. "Die interaktive Webseite wird im Fachbereich Digitalisierung und E-Government der MRN GmbH inhaltlich und technisch weiterentwickelt und geht mit der offiziellen Inbetriebnahme in die operativen Hände des Verbands Region Rhein-Neckar (VRRN)", sagte Verbandsdirektor Ralph Schlusche bei der Freischaltung des Online-Angebots in der Stadthalle Speyer am Vormittag und ergänzte: "Die Realisierung dieses Projekts verdeutlicht die Möglichkeiten unserer Zusammenarbeit und unser Bestreben, als eine regionale Institution unsere Ziele der Regionalentwicklung erfolgreich umzusetzen".

Der aktuell recherchierbare Bestand an Themenkarten und Statistiken bietet den Nutzern konkrete Hilfestellung bei der Betrachtung vielschichtiger Aspekte der Regionalentwicklung: Verwaltungen können im direkten Vergleich ihren Status Quo innerhalb der Region bestimmen. Unternehmen, Investoren und Gründer finden nützliche Daten zur Standortbestimmung oder -suche. Die Anwendung ist für jedermann unter www.metropolatlas-rhein-neckar.de online erreichbar.

Die Metropolregion Rhein-Neckar möchte als eine der attraktivsten und wettbewerbsfähigsten Regionen Europas anerkannt sein und ist fortschrittlich, engagiert und lebenswert. Sie bietet schon heute Unternehmen, Fachkräften und innovativen Ideen ideale Bedingungen. Der Metropolatlas Rhein-Neckar ermöglicht den Vergleich mit den zehn anderen Metropolregionen Deutschlands und stellt auf diese Weise eine verbesserte Vergleichbarkeit für verschiedene Themenfelder her.

220 Teilnehmer bei der 11. Regionalkonferenz "Wirtschaft trifft Verwaltung"

Die Vorstellung des Metropolatlas Rhein-Neckar erfolgte im Rahmen der 11. Regionalkonferenz "Wirtschaft trifft Verwaltung" der Metropolregion Rhein-Neckar. Die MRN gehört seit 2010 deutschlandweit zu den Vorreitern in Bezug auf die Entwicklung und Erprobung neuer und innovativer Formen der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung und treibt deren interkommunale Kooperation durch ihre Projekte wirksam an. Stefan Dallinger, Vorsitzender des Verbands Region Rhein-Neckar (VRRN) sagte: "Dieses Event der Metropolregion Rhein-Neckar dient zur Bestimmung des Ist-Zustands bei der Digitalisierung und Vernetzung in Kommunen und öffentlichen Verwaltungen. Zudem erfordern die aktuellen Herausforderungen wie zum Beispiel das Onlinezugangsgesetz eine engere Zusammenarbeit in der Region".

Das Onlinezugangsgesetz (OZG), welches ab 2022 Bund, Länder und Kommunen verpflichtet, 575 Verwaltungsleistungen auch digital zu er-möglichen, war ein Schwerpunktthema bei den drei Fachforen am Nachmittag des heutigen Events. Im Zusammenspiel von Bauwirtschaft und Baubehörden bieten sich durch das OZG neue Möglichkeiten, die Marco Brunzel, Fachbereichsleiter Digitalisierung und E-Government der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, aufzeigte.

Mit der Vorstellung eines "Digitalisierungslabors" wurde durch die MRN-Projektleiterinnen Stephanie Schmidt und Patricia Müllner zusammen mit Dr. Rubina Zern-Breuer von der Deutschen Universität für Verwaltung Speyer der Umgang mit den anstehenden mittel- und langfristigen Herausforderungen für Verwaltungen aus dem Onlinezugangsgesetz in der Region erläutert.

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