Forscher des Instituts für Materialforschung Aalen (IMFAA) durften am Mittwoch einen bedeutenden Moment für die Batterieforschung miterlebt. Bei der Tagung Advanced Lithium Batteries for Automobile Applications in Ulm wurde verkündet, dass der Nobelpreis für Chemie an Stanley Whittingham geht, der dort am Morgen den Plenarvortrag gehalten hatte und sich noch im Plenum befand. So konnten Dr. Veit Steinbauer, Dr. Stefan Kreißl, Jens Sandherr und Professor Dr. Volker Knoblauch vom IMFAA dem Nobelpreisträger ihre Glückwünsche direkt und persönlich überbringen.

„Dieser Nobelpreis ist ein großartiges Zeichen für die Batterieforschung“, freut sich Professor Knoblauch für seinen Kollegen von der Binghamton University im US-Bundesstaat New York: „Dass Stanley Whittingham, zusammen mit zwei weiteren Batterieforschern aus USA und Japan diesen Preis erhalten hat, beweist die herausragende Bedeutung der Batterieforschung, gerade auch im Hinblick auf die E-Mobility. Dieses Thema wird auch in Zukunft eine große Rolle spielen und zeigt, dass wir an der Hochschule Aalen mit unserer Forschung auf dem richtigen Weg sind.“ Oder, um es mit den Worten des sichtlich überwältigten Preisträgers zu sagen: „Nun wissen all Ihre Nachbarn, wie wichtig Ihre Arbeit ist.“

„Wir betreiben eine lebendige, faszinierende und in vielerlei Hinsicht bedeutsame Forschung – und sind ständig auf der Suche nach Nachwuchs“, betont auch Dr. Stefan Kreißl: „In unseren Studiengängen im Bereich der Materialwissenschaft und Oberflächentechnik lernen Studierende heute schon, was für die E-Mobility von morgen wichtig sein wird.“


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