Mit der Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) für die Hardware-Nachrüstungen von HJS ist der Weg nun frei für saubere Kommunalfahrzeuge. Das einzigartige Thermomanagementsystem garantiert maximale Reinigungsleistung, auch unter schwierigen Bedingungen.

Eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für ein „NOx-Minderungssystem mit erhöhter Minderungsleistung für Kommunalfahrzeuge“ hat die HJS Emission Technology GmbH & Co KG jetzt erhalten. Damit können im ersten Schritt LKW vom Typ Mercedes-Benz Econic mit OM-906- und OM-926-Motor und Leistungen zwischen 170 kW und 240 kW von Euro V auf das Niveau von Euro VI gebracht werden. Weitere Fahrzeuge folgen in den nächsten Schritten.

Auch bei niedrigen Temperarturen und im Teillastbetrieb wirksam
Die Nachrüstung mit HJS Technik basiert auf der etablierten SCRT®-Technologie, die mit Hilfe des Additivs AdBlue® die Stickoxide in harmlosen Stickstoff und Wasserdampf verwandelt. Dafür benötigt das System allerdings eine gewisse Temperatur, die gerade im realen Stadtbetrieb Kommunalfahrzeugen nicht immer sicher erreicht wird. Das aktive Thermomanagement von HJS stellt durch zwei vernetzt wirkende elektrische Aktuatoren sicher, dass im SCR-Katalysator immer die bestmögliche NOx-Reduktion erreicht wird – ohne dabei Einfluss auf den Motor zu nehmen.


Die Umrüstung wird staatlich gefördert
Die Hardware-Nachrüstung, auch für Kommunalfahrzeuge, wird vom Bundesministerium für Straßenverkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit insgesamt rund 100 Millionen Euro subventioniert. Förderfähig ist die Nachrüstung von schweren Kommunalfahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen. Dazu gehören unter anderem Müllsammel- und Straßenreinigungsfahrzeuge, Krankenwagen oder Feuerwehrautos. Die Nachrüstungen sollen verstärkt in jenen 65 Städten stattfinden, in denen der Stickoxid-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten wird. Damit kommen für eine Hardware-Nachrüstung deutschlandweit mindestens 20.000 Fahrzeuge in Betracht. Diese sind fast ausschließlich in den Innenstädten unterwegs – hier bewirkt die Nachrüstung eine sofortige Verbesserung der Luftqualität.

„Herkömmliche Abgasreinigungssysteme werden von den Betriebsbedingungen, gerade im Kommunalbereich, im wahrsten Sinne des Wortes kalt erwischt“, erklärt Jan Ebbing, Geschäftsbereichsleiter Nachrüstung (Retrofit) bei HJS. „Unser Thermomanagement dagegen erhöht gezielt die Temperatur, wenn der Motor zu kalt arbeitet. Damit erreichen wir optimale Reinigungsergebnisse – und das nicht nur auf dem Prüfstand!“

Weitere Informationen zur staatlichen Förderung:

https://www.bav.bund.de/DE/4_Foerderprogramme/9_1_Nachruestung_Kommunalfahrzeuge_alte_FRL/Nachruestung_Kommunalfahrzeuge_node.html

 

Über die HJS Emission Technology GmbH & Co. KG

Als mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Menden/Sauerland steht die 1976 gegründete HJS Emission Technology GmbH & Co. KG für langjährige Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Abgasnachbehandlung. Rund 450 Mitarbeiter entwickeln, fertigen und vermarkten modulare Systeme zur Reduzierung von Schadstoffemissionen. Die innovativen Umweltschutz-Technologien kommen sowohl in der Erstausrüstung als auch in der Nachrüstung bei Pkws, leichten bis schweren Nutzfahrzeugen sowie bei mobilen und stationären Anwendungen im Non-Road-Bereich zum Einsatz. Neben Systemen für Otto-Motoren bietet HJS heute vor allem Lösungen für Dieselmotoren an – insbesondere zur Minderung von Rußpartikeln und Stickoxiden. Mit umfangreichen Patentrechten für DPF® (Diesel-Partikelfilter) und SCRT® (Selective Catalytic Reduction Technology) setzt HJS national und weltweit Maßstäbe. Die neueste Entwicklung des Hauses ist das NOx-System, SCRT®TM mit aktivem Thermomanagement, welches bereits ebenfalls zum Patent angemeldet ist.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

HJS Emission Technology GmbH & Co. KG
Dieselweg 12
58706 Menden
Telefon: +49 (2373) 987-0
Telefax: +49 (2373) 987-199
http://www.hjs.com

Ansprechpartner:
Annette Ritz
Telefon: +49 (2373) 987218
E-Mail: Annette.Ritz@hjs.com
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