Burmesische Studierende der Hochschule Aalen erhielten jetzt den Titel Ehrenbotschafter Ostwürttembergs. Damit wurden sie für ihr besonderes kulturelles und wirtschaftliches Interesse an der Region Ostwürttemberg ausgezeichnet.

Durch vielseitige Integrationsmaßnahmen bilden die Hochschulen Ostwürttembergs ausländische Studierende zu Botschaftern der Region aus. Die Ausbildung ist ein gemeinsames Projekt der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO) mit den Akademischen Auslandsämtern der Hochschule Aalen, der DHBW Heidenheim, der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd und der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Stellvertretend für Landrat Klaus Pavel verlieh WiRO-Geschäftsführerin Dr. Ursula Bilger gemeinsam mit den Vertretern der Akademischen Auslandsämter 24 Studierenden der DHBW Heidenheim und acht burmesische Studierenden der Hochschule Aalen das Botschafter-Zertifikat.

Rund 900 ausländische Studierende sind an den vier staatlichen Hochschulen Ostwürttembergs derzeit eingeschrieben – ein großes Potenzial an Fachkräften für die zahlreichen international agierenden Unternehmen der Region. Viele ausländische Studierende finden Gefallen an Ostwürttemberg und entscheiden sich für einen Karrierestart bei einem der hiesigen Unternehmen. Die guten Berufschancen, das interkulturelle Klima und eine ausgeprägte Willkommenskultur machen die Region attraktiv. Zusätzlich verstärkt wird dies durch das seit März vergangenen Jahres ins Leben gerufene Willkommensbüro für Internationale Studierende in Ostwürttemberg (WISO).


Aber auch die Studierenden, die sich für den Weg zurück in die Heimat entscheiden, können zur Entwicklung der Region Ostwürttemberg beitragen: als Botschafter der Region Ostwürttemberg ehrenhalber. Sie können durch ihre eigenen Erfahrungen in Kultur, Freizeit oder Sport, aber auch in den Bereichen Wirtschaftskraft, Berufschancen und Karriere in aller Welt für die Vorteile der Region werben. Und vielleicht entscheidet sich der eine oder die andere zu einem späteren Zeitpunkt ja doch noch für Ostwürttemberg.

Das Botschafter-Programm der Region Ostwürttemberg will den ausländischen Studierenden ermöglichen, sich schnell in ihr neues Lebensumfeld zu integrieren. Denn nur, wer sich wohlfühlt, kann auch erfolgreich studieren. Durch die verschiedenen Aktivitäten treffen sie mit Menschen aus der Region zusammen. Indem sie Studien- und Lebensfeld zu schätzen lernen, entsteht auch eine tiefere Bindung – was sie für ihre Aufgabe als Botschafter der Region Ostwürttemberg im Ausland prädestiniert. Analog zu einem richtigen Reisepass, sammeln die Studierende Stempel, indem sie an Aktivitäten der Hochschulen, der Städte und Region teilnehmen. Wer genügend Nachweise erbringt, bekommt anschließend im Rahmen einer feierlichen Zeremonie durch die Landräte ein Zertifikat zum Botschafter ehrenhalber verliehen.

Seit 2017 läuft das Programm, das im Zuge der Fachkräftekampagne „Erstaunliches Ostwürttemberg“ auch von den Landkreisen, den großen Kreisstädten sowie den wirtschaftsbezogenen Netzwerken und Wirtschaftsorganisationen unterstützt wird. Inzwischen haben insgesamt 58 ausländische Studierende aus Argentinien, Belgien, Costa Rica, Frankreich, Italien, Kroatien, Kolumbien, Myanmar, Nepal, Russland, Südafrika, Tschechien, Ungarn und den USA die Voraussetzungen zum Erhalt des Zertifikats erfüllt. Dass dieses Semester besonders viele Zertifikate ausgestellt wurden, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst des von 2015 bis 2017 durchgeführten Projektes MINGALABA der Baden-Württemberg-Stiftung im Rahmen des Programms BWS plus, in dem es zu neuen Kooperationen zwischen baden-württembergischen und myanmarischen Hochschulen kam. Die Studierenden freuten sich sehr über die Ehrung.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.tie-talents.de.

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