Den Kampf um das Dragoner-Areal in Berlin Kreuzberg haben die staatlichen Dragoner – vorläufig zumindest – für sich entschieden. Die 47.000 Quadratmeter große Fläche wurde am 30. November per Vertrag von der Bundesrepublik Deutschland an das Land Berlin übertragen. Bundestag und Bundesrat müssen noch zustimmen, und es wird auch noch eine juristische Auseinandersetzung mit dem Privatinvestor geben, der diese Grundstücke im Jahr 2016 höchstbietend von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben erworben hatte. Dieser Erwerb wurde – soweit uns bekannt ist – aufgrund einer Verfügung des Landes Berlin annulliert. Der Investor klagt vor der Europäischen Union. Über die Rechtmäßigkeit oder Unrechtmäßigkeit einer solchen Annullierung eines rechtmäßigen Kaufvertrags steht uns vielleicht kein Urteil zu: Als Mitglieder der Immobilienwirtschaft würde man uns Voreingenommenheit vorwerfen. Tatsache ist: Auch uns ist es eine Herzensangelegenheit, daß in Berlin neuer und preisgünstiger Wohnraum entsteht.

Als Bürger dieser Stadt und als Steuerzahler steht uns allerdings dazu eine Meinung zu, was die Stadt Berlin nach Übertragung des Grundstücks mit dem Standort vorhat. Laut Presseberichten (siehe z.B. Berliner Morgenpost vom 30.11.2018) soll eine städtische Wohnungsbaugesellschaft auf dem 47.000 m² großen Grundstück 200 Sozialwohnungen errichten, die zu Mietpreisen von 6,50 Euro/m² vermietet werden sollen, Baubeginn frühestens 2021. Weshalb denn nur 200 Wohnungen? Das Grundstück ist mit einer GFZ (Grundflächenzahl) von 2,0 ausgewiesen, d.h. baurechtlich möglich wären 94.000 m² BGF (Bruttogeschossfläche), oder ca. 75.000 m² NGF (Nettogeschossfläche). Bei einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 70 m² pro Einheit wäre das Gelände also für Neubau mit über 1.000 Wohnungen geeignet. Weshalb will man dann nur 200 Wohnungen errichten? Und weshalb kann der Baubeginn erst frühestens im Jahr 2021 erfolgen? Fertigstellung wäre dann frühestens im Jahr 2024 oder 2025. Wir schreiben aber noch das Jahr 2018, also sprechen wir über Fertigstellung fünf oder sechs Jahre in der Zukunft. Weshalb?

Die Antwort drängt sich auf: Die können es einfach nicht. 


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