Mit Schnee und Glätte müssen Autofahrer im Winter jederzeit rechnen. Wer bei Eiseskälte mit einer Panne liegen bleibt oder im winterlichen Verkehrschaos feststeckt, benötigt nicht nur Geduld, sondern auch im Auto die passende Ausrüstung. Warme Kleidung – beispielsweise Handschuhe, Mütze, Schal und Jacke – sollten im Auto genauso vorhanden sein wie eine Decken. Wichtig: „Wer am Steuer sitzt, sollte eine besonders dicke Jacke oder feste Stiefel stets ausziehen, damit die Bewegungsfreiheit am Lenkrad und das Gefühl für die Pedale nicht eingeschränkt werden“, rät Thorsten Rechtien, Kraftfahrt-Fachmann bei TÜV Rheinland. Je nach Verkehrslage kann es lange dauern, bis Hilfe kommt und eine Strecke wieder freigegeben ist. Wer eine längere Fahrt plant, sollte deshalb eine Thermoskanne mit einem heißen Getränk und etwas zu essen mitzunehmen.

Heizung und elektronische Systeme erhöhen Spritverbrauch

Ein stets gut gefüllter Tank ist im Winter ebenfalls zu empfehlen. Fahrzeugheizung, Licht und andere elektrische Systeme erhöhen den Kraftstoffverbrauch. Auch langsames Stop-and-Go-Fahren treibt den Spritverbrauch in die Höhe. Bei gefülltem Tank und einer Panne ist zwar das Auto nicht mehr fahrtüchtig, aber zumindest funktioniert noch die Heizung, sofern der Motor nicht betroffen ist.


„Dass die Heizung noch funktioniert, ist nur dann hilfreich, wenn das Pannenfahrzeug noch in einem geschützten Bereich abgestellt werden konnte, etwa auf einem Parkplatz“, erklärt Thorsten Rechtien. „Falls das Auto am Straßenrand steht, müssen aus Sicherheitsgründen alle Insassen aussteigen.“ Dabei ist zu beachten, dass alle Personen Warnwesten tragen und das Fahrzeug durch ein Warndreieck abgesichert ist. Zur Bordausrüstung für alle Notfälle sollten auch gelbe Warnleuchten gehören. Damit lässt sich das liegen gebliebene Fahrzeug bei Dunkelheit für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar machen. Taschenlampe, Starthilfekabel sowie Abschleppseil sollten sich ebenfalls in der Ausstattung des Fahrzeugs befinden.

Über TÜV Rheinland

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