Wie klingt ein Auto, das nicht nur Musik abspielt, sondern den Raum um uns herum intelligent nutzt? Wie kann Sound Orientierung geben, Informationen vermitteln oder sogar zur Entspannung beitragen?

Mit »Audiofields« hat das Fraunhofer-institut für Digitale Medientechnologie IDMT eine Audiotechnologie entwickelt, die räumliches Hören im Fahrzeug neu denkt. Statt Klanginformationen fest an Lautsprecherpositionen zu binden, können virtuelle Schallquellen frei im Raum platziert werden. Dadurch entstehen immersive Klangerlebnisse, die sich flexibel an unterschiedliche Fahrzeugkonzepte und Anwendungsszenarien anpassen lassen.

Im Video-Interview (siehe oben) spricht Christoph Sladeczek, Leiter der Forschungsgruppe Smart Acoustic Solutions, über die Entwicklung von »Audiofields«, den Weg von der Forschung in die Serie mit den Partnern Burmester und Mercedes Benz und die Potenziale objektbasierten Audios im Fahrzeug. Dabei geht es nicht nur um Musik und Klangqualität, sondern auch um neue Möglichkeiten der Orientierung, Interaktion und individuellen Gestaltung des Fahrerlebnisses. Weiterhin erläutert Fraunhofer-Präsident Prof. Dr. Holger Hanselka, wie Audiofields den Weg von der Forschung in die Serienproduktion geschafft hat.

Weitere Informationen beim Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT und auf Fraunhofer InnoVisions

Redaktion: Hannah Volk | Kamera: Felix Graf, Julie Matzeit, Hannah Volk | Ton: Julie Matzeit | Interview: Chiara Deckers | Schnitt: Hannah Volk

Über Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie

Der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie vereint 21 Fraunhofer-Institute, die gemeinsam digitale Lösungen für Industrie, öffentliche Hand und Gesellschaft entwickeln. Ziel ist es, die technologische Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands sowie Europas zu stärken und zentrale Schlüsselthemen der digitalen Transformation voranzutreiben. Der Verbund bündelt seine fachliche Exzellenz in strategischen Roadmaps und adressiert auf diese Weise Zukunftstechnologien, Anwendungsfelder und Querschnittsthemen. Über 5000 Forschende entwickeln Software, Algorithmen und Prototypen, führen Machbarkeitsstudien durch und beraten Wirtschaft und Politik. Auch Tests, Zertifizierungen und Qualifizierungsangebote gehören zum Portfolio.

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