• Alle Beschlüsse mit 99-prozentiger Zustimmung gefasst
  • Vorstand: Liquidität für weitere Investitionen ist vorhanden

Mehrere Aktionäre plädierten bei der ordentlichen Hauptversammlung der ABO Invest am Donnerstag, 23. August, dafür, das Portfolio der Gesellschaft um Solar zu ergänzen. Bereits in der ersten Jahreshälfte hatten sich Vorstand und Aufsichtsrat darauf verständigt, bei künftigen Investitionen auch Solarprojekte ins Auge zu fassen.

Dieses Ansinnen stieß bei den Aktionären auf Zustimmung. Die jährliche Stromproduktion von Solar- ist geringeren Schwankungen unterworfen als die von Windkraftanlagen. Diesen Vorteil möchten die Aktionäre nutzen. Infolge mehrerer windschwacher Jahre hat die Aktie der ABO Invest seit dem Höchststand im Jahr 2017 mehr als zwölf Prozent an Wert verloren. Zuvor war die Aktie in jedem Kalenderjahr um rund sechs Prozent gestiegen.


Die Hauptversammlung stimmte den Beschlussvorschlägen der Verwaltung (Entlastungen von Vorstand und Aufsichtsrat sowie Wahl des Wirtschaftsprüfers) zudem mit jeweils mehr als 99 Prozent der gültigen Stimmen zu (Abstimmungsergebnis zum Herunterladen).

Vorstand Andreas Höllinger berichtete der Hauptversammlung ferner, dass sich ABO Invest ein Vorkaufsrecht gesichert habe, um zwei Windkraftanlagen vom Typ Nordex N149 mit einer Leistung von jeweils 4,5 Megawatt am Standort Wennerstorf südlich von Hamburg zu erwerben. 2016 hatte ABO Invest den aus vier älteren Anlagen des Typs AN Bonus bestehenden Windpark mit zusammen 5,2 Megawatt Leistung erworben. In der ersten Jahreshälfte 2018 veräußerte ABO Invest die Beteiligung an den Projektentwickler ABO Wind zum Zweck eines sogenannten Repowering. Derzeit demontiert ABO Wind den alten Windpark und ersetzt ihn durch die neuen Anlagen, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und den Stromertrag trotz Halbierung der Anlagenzahl um ein Vielfaches steigern werden.

Voraussichtlich im Herbst falle die Entscheidung, ob ABO Invest die beiden Windkraftanlagen in Wennerstorf zum Marktpreis kauft, sagte Höllinger. Zudem bestehe die Möglichkeit, verschiedene Solarprojekte, die ABO Wind unter anderem in Griechenland und Ungarn plane, zu erwerben. Angesichts der weltweit großen Nachfrage nach Windkraft- und Solaranlagen sei es prinzipiell schwer, das Renditeziel der ABO Invest von mindestens fünf Prozent auf das eingesetzte Eigenkapital zu erreichen. Mit Solarprojekten in Deutschland oder Frankreich sei das derzeit nicht möglich.

Obwohl der Stromertrag der ABO Invest in den Jahren 2016 und 2017 wie auch im bisherigen Verlauf des Jahres 2018 hinter den Prognosen zurückblieb, erfüllt das Portfolio zum einen alle Zahlungsverpflichtungen und erwirtschaftet zum anderen freie Liquidität für den Ankauf weiterer Projekte. Höllinger berichtete, dass die Gesellschaft kurzfristig über liquide Mittel in Höhe von rund sieben Millionen Euro verfüge. „Das gibt uns die Möglichkeit, auch ohne weitere Kapitalerhöhung das Portfolio zu erweitern.“ Aktuell besitzt ABO Invest 66 Windenergie- und eine Biogasanlage mit einer Nennleistung von rund 150 Megawatt.

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