• Rund 50 Besucher bei Infomesse von ABO Wind im Kompetenzzentrum Forst
  • Anwohner aus Briesnig klären viele Fragen im persönlichen Gespräch mit Experten
  • Aktuelle Informationen zur Planung des Windparks auf windpark-forst-briesnig.de

Was ist eine Rütteldruckverdichtung? Fallen 200 Meter hohe Windenergieanlagen auf einem ehemaligen Tagebaugebiet nicht irgendwann um? Und was passiert mit den Anlagen nach Ablauf ihrer Betriebszeit? Am vergangenen Montag konnten die knapp 50 Besucher der Infomesse zur Windkraftplanung in Forst-Briesnig diese Fragen im persönlichen Gespräch mit Planern von ABO Wind, Schall- und Schattenexperten sowie externen Naturschutzgutachern stellen. „Mir hat die Atmosphäre im Kompetenzzentrum sehr gut gefallen. Auch skeptische Besucher haben ihre Fragen ruhig und sachlich formuliert. Ich bin überzeugt, dass wir viele Ängste nehmen konnten“, bilanziert Projektleiter Alexander Seidel von ABO Wind.

Gefragter Gesprächspartner war vor allem Bauleiter Tim Koslowski. Da der Windpark auf einer Fläche des ehemaligen Tagebaus Jänschwalde entstehen soll, drehten sich viele Fragen um die Technik zur Bodenstabilisierung. Schließlich ist das Gelände mit Sand aufgeschüttet. „Wir wenden daher verschiedenen Methoden an, um den Boden so zu verdichten, dass die Anlagen darauf dauerhaft stabil stehen“, erklärt Koslowski den vor allem aus Briesnig angereisten Besuchern. Eine so genannte Rütteldruckverdichtung bringt das Füllmaterial zunächst mit Hilfe von Vibration und Wasserspülung auf die gewünschte Tiefe von 55 Metern. Anschließend wird ein Gewicht an einem Seilbagger auf die zu verdichtenden Stellen fallen gelassen: die so genannte Fallgewichtverdichtung. Zusätzlich sichern 15 Meter tiefe Betonpfähle die Stabilität des Fundaments der Anlage.


Projektleiter Seidel erklärte unter anderem, dass eine Rückbaubürgschaft Teil des Genehmigungsantrags ist. „Dadurch ist garantiert, dass die Anlagen nach ihrer Betriebsphase auch wieder abgebaut werden. Selbst dann, wenn die Betreibergesellschaft insolvent wäre.“ In der Regel haben Windenergieanlagen eine Lebensdauer von 25 Jahren. Wenn alles nach Plan läuft, rechnet Seidel mit einem Bau des Windparks Ende dieses Jahres. „Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt er. Die fünf Anlagen des Windparks Forst-Briesnig könnten so viel Strom produzieren, wir rund 14.000 Haushalte im Jahr verbrauchen. Das vermeidet den jährlichen Ausstoß von mehr als 35.000 Tonnen Kohlendioxid.

Weitere Informationen finden Sie auf www.windpark-forst-briesnig.de

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