Dyneon präsentiert auf der Achema, Halle 9.0, Stand Nr. E36, einen neuen PTFE Compound, der den Verbund zwischen der Polymermatrix und dem Füllstoff in einem bislang nicht möglichen Maß verstärkt.

Mit dieser neuen Compound-Generation gefertigte Bauteile erreichen deutlich verbesserte mechanische Eigenschaften. Zusätzlich zeigt das Unternehmen neue Möglichkeiten für den 3D-Druck mit Fluorpolymeren und stellt das Up-Cycling von vollfluorierten Polymeren in Burgkirchen vor. Ein weiteres Highlight ist ein Perfluorelastomer mit einem ausgewogenen Leistungsspektrum zwischen thermischer und chemischer Beständigkeit.

Dyneon hat eine neue Compound-Generation entwickelt, die eine wesentlich engere Verbindung von 3M Dyneon TFM Modified PTFE mit einem Carbonfaserfüllstoff erreicht. Vergleichsmessungen belegen, dass das erste Compound der neuen Generation, 3M Dyneon TFM Modified PTFE Compound PDR 015/310, die Zugfestigkeit über einen weiten Dehnbereich steigert. Die ausgeprägte Streckgrenze verleiht dem Werkstoff zusätzliche Sicherheitsreserven über den gesamten Einsatz-Temperaturbereich von -50°C bis +290°C. Auch bei der Deformation unter Druckbelastung, markiert PDR 015/310 neue Bestmarke. Bei gleicher Füllstoffmenge vermindert das Hochleistungsmaterial bleibende Verformungen um nahezu ein Drittel. Darüber hinaus ging das neue Compound mit höchster Abriebfestigkeit aus den Vergleichstests hervor. 


3D-Druck für Prototypen und Kleinserien
Mit der von 3M entwickelten Technologie zur Additiven Fertigung von Bauteilen aus PTFE treibt Dyneon den 3D-Druck mit reinen Fluorpolymeren voran. Das additive Verfahren ermöglicht die schnelle und wirtschaftliche Herstellung von einsatzfähigen Prototypen und Kleinstserien mit sehr komplexen Geometrien. Dyneon validiert diese Fertigung auf konventionellen 3D-Druckern. Damit können Hersteller die Entwicklungszeiten neuer Produkte oder die Fertigung seltener Ersatzteile beschleunigen und es können komplexe Geometrien gedruckt werden.

Up-Cycling im Pilot-Maßstab
Dyneon schließt mit dem sogenannten Up-Cycling von vollfluorierten Polymeren im Werk Burgkirchen den Recycling-Kreislauf für Fluorpolymere und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Einsatz dieser Werkstoffe. In einem Pyrolyse-Verfahren werden bis zu 95 Prozent der perfluorierten Polymere in Monomere zersetzt, die in der Produktion zur Herstellung neuer Hochleistungswerkstoffe eingesetzt werden. In der Up-Cycling-Anlage verarbeitet Dyneon eigene Fluorpolymer-Abfälle wie auch von Dritten angelieferte Mengen.

ChemShield – eine allround Lösung für die chemische Industrie
Dyneon entwickelte PFE 7502BZ ChemShield mit dem Ziel, den Anwendern einen Werkstoff zur Verfügung zu stellen, welcher die Vorteile hervorragender chemischer Widerstandskraft eines peroxidisch vernetzbaren FFKMs bei konstant hohen Betriebstemperaturen in einem Produkt vereint. Nur so können die Betriebszeit und Service-Intervalle sowie die Zuverlässigkeit von Dichtungslösungen optimiert werden. 

Dieser FFKM Typ eignet sich bedingt durch seinen niedrigen Druckverformungsrest und sein physikalisches Eigenschaftsprofil perfekt zum Einsatz in Lösemitteln, Säuren, Basen, Aminen, Wasser und Heißdampf. Weiterhin ist PFE 7502BZ ChemShield FDA und USP VI konform. Dies ist insbesondere für den Einsatz in der pharmazeutischen Industrie ausschlaggebend.

Weitere Informationen unter www.dyneon.eu

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