UNSW und Europas größte Forschungseinrichtung, die Fraunhofer-Gesellschaft für ihr Institut für Chemische Technologie (Fraunhofer ICT), haben eine Absichtserklärung zur Gründung des Deutsch-Australischen Zentrums für Elektrochemische Technologien zur Speicherung erneuerbarer Energien in Sydney unterzeichnet.

Die Vereinbarung im Wert von rund 2 Millionen australische Dollar wird es der Universität und dem Fraunhofer ICT in den kommenden fünf Jahren ermöglichen, gemeinsam Forschungsarbeiten zu tätigen, die sich auf elektrochemische Energiespeichersysteme für erneuerbare Energien konzentrieren. Der Standort der gemeinsamen Forschungspräsenz ist Sydney, Australien.

Mit dem stetig steigenden Anteil erneuerbarer Energieträger am Stromnetz gewinnen Energiespeichersysteme immer mehr an Bedeutung. Bisher konnten nur wenige Energiespeichertechnologien, insbesondere für Strom, den Bedarf an brauchbaren, kostengünstigen Energiespeichern decken.


Die Vereinbarung wurde von Dr. Eckart Bierdümpel, Leiter der multinationalen Zusammenarbeit bei Fraunhofer und UNSW-Dekan Professor Mark Hoffman in Sydney unterzeichnet.

Professor Hoffman begrüßte die Initiative und sagte: "Diese Vereinbarung wird die Zusammenarbeit zwischen der UNSW, Wissenschaftlern des Fraunhofer ICT und Unternehmen aus dem Bereich der Energietechnik erleichtern und  die Entwicklung neuer Konzepte mit hohem Kommerzialisierungspotenzial ermöglichen“.

Diese Zusammenarbeit entspricht auch den starken Kompetenzen der UNSW im Bereich der alternativen Energien und Kraftstoffe. Die Entwicklung zuverlässiger, großflächiger Energiespeichertechnologien ist international von großer Bedeutung.

Dr. Bierdümpel stellt fest: "Mit unserem gemeinsamen Deutsch-Australischen Zentrum für elektrochemische Technologien haben wir eine starke Allianz zwischen den weltweit führenden Partnern in der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung auf diesem Gebiet gebildet und eine einzigartige und strategische Partnerschaft geschaffen.“

Sowohl das UNSW Sydney als auch das Fraunhofer ICT sind Forschungseinrichtungen von Weltrang und bieten ein starkes Forschungsumfeld mit einem ausgezeichneten internationalen Ruf.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Fraunhofer Institut für Chemische Technologie ICT
Joseph-von-Fraunhoferstraße 7
76327 Pfinztal
Telefon: +49 (721) 4640-0
Telefax: +49 (721) 4640-111
http://www.ict.fraunhofer.de

Ansprechpartner:
Dr. Stefan Tröster
Produktbereichsleiter Zentrales Management
Telefon: +49 (721) 4640-392
E-Mail: stefan.troester@ict.fraunhofer.de
Catharine Heffernan
Senior Media & Communications Adviser
Telefon: +61 (2) 9385-1583
E-Mail: catharine.heffernan@unsw.edu.au
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

Zusammenhängende Posts

Energie- / Umwelttechnik

Premiere: Green City AG erwirbt Solar-Hybridkraftwerk auf Korsika

Die Green City AG hat vom französischen Anbieter Klara Energy nach intensiven Verhandlungen ein ganz besonderes Projekt übernommen: Es handelt sich um eine 1 MW Solaranlage auf neu errichteten Gewächshäusern in Verbindung mit einem 1,8 Read more…

Energie- / Umwelttechnik

AVZ Minerals meldet ermutigende Metallurgieresultate

AVZ Minerals Limited (ASX AVZ / WKN A0MXC7) treibt sein riesiges Lithiumprojekt Manono weiter in Richtung Machbarkeitsstudie voran. Dazu gehören auch Studien zur Metallurgie, von denen das Unternehmen heute Ermutigendes berichten konnte. Auch wenn viele Read more…

Energie- / Umwelttechnik

Dritter Test für Notstromversorgung

Die Elektrofachleute des Technischen Hilfswerks (THW) aus den Ortsverbänden Rostock und Schwerin sowie die Mitarbeiter der WEMAG-Netzdienststelle Neustadt-Glewe haben am Sonnabend, den 14. September 2019 in Neu Brenz bei Neustadt-Glewe ihre dritte gemeinsame Übung erfolgreich Read more…