Um Druckunterschiede bidirektional auszugleichen, hat Ganter bereits diverse Be- und Entlüftungselemente mit integrierten Filtern und Sieben im Programm. Diese Normelemente werden nun, und das ist neu bei Ganter, von Elementen ergänzt, die mit Membranen bestückt sind. Dies ermöglicht es, noch kleinere Partikel und vor allem auch Öl- und Wassertröpfchen vom Durchgang der Be- und Entlüftungsöffnungen zu hindern. Schmutz und Nässe wird so vom Gehäuseinneren fern gehalten und Schmierstoffe wie z. B. Öle am Austreten gehindert. Während die bisherigen Filter- und Siebelemente eine minimale Maschenweite von 100 µm aufweisen, sind die Poren der Membran im Standard gerade mal 1,2 µm groß.

Nach außen ist die robuste Membran zusätzlich durch ein Schutzsieb aus nichtrostendem Edelstahl gegen mechanische Beanspruchung geschützt. Idealerweise wird das Normelement GN 7404 in vertikale Flächen eingebaut, damit sich auf der Membran keine Flüssigkeiten sammeln, die den Druckausgleich beeinträchtigen könnten. Bei einem Nenn-Differenzdruck P1 zu P2 von 1 bar, beträgt der maximale Luftstrom – je nach Durchmesser – bis zu 34 l/min. Die Membran selbst behält ihre Funktion bis zu einer Außen-Druckdifferenz von 2 bar bzw. einer innenseitigen Druckdifferenz von bis zu 10 bar bei. Die maximale Einsatztemperatur beträgt 100 °C.

Die Membranen an sich sind aus einem Polyamid-Vlies hergestellt, das mit einem Acryl-Copolymer getränkt ist, wobei zwar die Fasern benetzt werden, die Porigkeit aber unverändert bleibt und auf Wunsch zwischen 0,2 und 10 µm betragen kann.


Mit einem speziellen Verfahren wird die Membran per Spritzguss stoffschlüssig mit einer Ringfassung aus Kunststoff verbunden, so dass sie sich letztlich fest in die Einschraubungen aus nichtrostendem Edelstahl oder Aluminium, per O-Ring gedichtet, einfügen lässt.

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