Vor genau 15 Jahren – am 2. Oktober 2002 – gründete die junge Unternehmensberaterin Jennifer Reckow in Speyer das Consultingunternehmen processline GmbH. Geleitet von ihrer Leidenschaft für das Unternehmertun, hat sie sich das Ziel gesetzt, Unternehmen durch ganzheitliche, fokussierte und effiziente Veränderungsprojekte zum optimalen Erfolg zu begleiten.

Nach 15 Jahren Wachstum und rund 200 erfolgreich abgeschlossenen Projekten ist sich die processline Geschäftsführerin sicher, für ihr Unternehmen und ihre Kunden den richtigen Kurs eingeschlagen zu haben. Verantwortungsbewusste und professionelle Begleitung im Change bleibt das große Thema für die Beratungsfirma. processline Consultants helfen dem Mittelstand in komplexen Change-Projekten, den Wandel richtig zu begreifen, im vernetzten Kontext einzuordnen und die sich aus ihm ergebenden Potenziale richtig auszuschöpfen.

Im folgenden Interview geht Jennifer Reckow auf die Firmengründung sowie auf die aktuellen Entwicklungen in der Wirtschaft ein, die ihre Kunden genauso wie ihr eigenes Unternehmen vor die Herausforderung stellen, den Wandel aktiv mitzugestalten.


Frau Reckow, was hat Sie vor 15 Jahren dazu bewegt, eine Unternehmensberatung zu gründen?

Jennifer Reckow: Nach meinem Weg in der Wirtschaft als Führungskraft auf oberster Ebene in einer damals komplett neuen Branche habe ich erkannt, dass meine Kompetenz, Organisationen zu verstehen und die richtigen Erfolgshebel zu finden, eine Stärke ist, die es nicht so oft gibt und die viele Unternehmen gerne in Anspruch nehmen. Der Beratermarkt ist sehr geprägt von Strategieberatungen. Ich habe jedoch erkannt, dass Unternehmen mehr brauchen als nur Konzepte und strategische Expertise. Sie brauchen nach einer strategischen Entscheidung vor allem operative Unterstützung bei der Umsetzung auf der Arbeitsebene, um die Veränderungen zu verankern und die Mitarbeiter für die neuen Arbeitsweisen und Strukturen zu bewegen.

Gibt es einen besonderen Grund, warum Sie sich ausgerechnet auf das Change-Thema spezialisiert haben?

J.R.: Veränderung war schon immer mein Lebensthema und ich bin sehr dankbar, dass ich dieses Thema auch beruflich leben kann. Veränderungen funktionieren nur, wenn wir uns alle darauf einlassen und tatsächlich mit einem ersten Schritt beginnen und sicherstellen, dass wir auch nötige Ressourcen für den zweiten Schritt haben. Das ist privat so, wie auch in Organisationen. Und ich liebe Organisationen und lebe für die Wirtschaft. Da lag es sehr nah, dass ich beide Themen in der processline verbinde.

Welche Veränderungen beobachten Sie in Unternehmen in den letzten 15 Jahren?

J.R.: Es hat sich seitdem sehr viel verändert. Die Generationen X und Y haben das Wirtschaftsleben bereichert und damit auch die Kulturen mit ihren Ansprüchen gefordert. Viele Unternehmen sind bereits im Wandel von einer klar strukturierten, eher funktional orientierten Organisation in eine prozessorientierte, wenn nicht sogar in eine evolutionäre Entwicklungsstufe (nach Laloux-Verweis auf „reinventing organization“). Zudem hat der Druck durch Globalisierung, Big Data, Industrie 4.0, Digitalisierung, etc. eine Beschleunigung in die Organisationen gebracht, die die Aufmerksamkeit bei Veränderungen verlagert. Es geht heute mehr darum, die Mitarbeiter wieder zu mehr Selbstverantwortung zu bringen als klare Vorgaben zu machen.

Mit welchen Herausforderungen, tun sich Ihre Kunden besonders schwer?

J.R.:Digitalisierung ist eine echte Herausforderung, denn sie ist so vielschichtig, wie kein anderes Thema jemals zuvor. Die meisten Unternehmen sind mit der notwendigen Geschwindigkeit bei Einführung und Anpassung einfach überfordert. Digitalisierung ist ja vor allem global zu betrachten in der Wirtschaft und hier fehlt noch oft ein tiefer gehendes Verständnis für die entsprechenden Konsequenzen auf organisatorischer Seite. Es ist heute nicht möglich zu sagen „ab morgen sind wir digital“ – welches Unternehmen hat seine komplette IT-Landschaft integriert und auch auf unterster Ebene zusammengeführt? Die rechtlichen Rahmenbedingungen erschweren dies zusätzlich, denn die Datenschutzvorgaben und arbeitsrechtlichen Gesetze widersprechen in vielen Aspekten der Realität. Ein Beispiel: wenn Sie Tochtergesellschaften in den USA und in China betreuen, dann ist es aus organisatorischer Sicht und aus Führungsperspektive notwendig, dass mit beiden Ländern zu einem Thema durch die gleiche Person Abstimmungen erfolgen. Nur: Wie wollen sie das mit dem aktuellen Arbeitszeitgesetz in Einklang bringen?

Was ist der entscheidendste Beratungsaspekt in Ihrer Arbeit?

J.R.: Unser großes Alleinstellungsmerkmal ist die Verbindung der strukturellen und kulturellen Aspekte in unserer Arbeitsweise. Wir beteiligen in unseren Kundenprojekten mindestens 25% der Betroffenen in der Konzeptentwicklung und Vorbereitung der Einführung, sodass wir bei der Umsetzung der Veränderung eine Sog-Wirkung erzeugen. Unsere Mitarbeiter sind ausgebildet im Projekt- und Prozessmanagement und in der systemischen Beratungskompetenz, um auf allen Ebenen diese Aspekte zu berücksichtigen.

Wie kann solche Mitarbeiterbeteiligung die Effizienz und das Tempo im Projekt erhöhen?

J.R.: Nur wenn die Mitarbeiter tatsächlich ihre Arbeitsweisen ändern, sind Veränderungen möglich. Je mehr Mitarbeiter das neue Organisationskonzept kennen, akzeptieren und wollen, desto schneller und erfolgreicher sind Effizienzsteigerungen zu spüren.

Wie verändert sich Ihr eigenes Unternehmen unter den Einflüssen der heutigen Wirtschaft? Wo führt der Zukunftsweg von processline hin?

J.R.: Auch wir haben einen erheblichen Veränderungsdruck und uns treffen die gleichen Themen wie unsere Kunden. Der Fachkräftemangel erfordert auch bei uns einen echten Kulturwandel und eine Erweiterung der Kompetenzen unserer Consultants. Wir als Beratung versuchen immer zwei Schritte unseren Kunden voraus zu sein, um tatsächlich zu unterstützen, die richtigen Ansätze zu finden und einzubringen. Dies erzeugt einen hohen Anspruch an die Berater, denn sie sind genötigt, die aktuellen Entwicklungen zu kennen und die Situationen in den Unternehmen zu verstehen und einen optimalen Weg für den Kunden zu finden. Das vernetzte Denken wird immer notwendiger in unserer Branche. Ich bin sehr dankbar, dass ich ein so kompetentes und fähiges Team habe und jeder sich dafür einsetzt, dass wir täglich besser werden. Die Auszeichnungen der letzten Jahre haben uns in unserem Weg bestätigt und wir freuen uns auf die zukünftigen Herausforderungen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Quelle: Das Interview können Sie in der neuen NEWSLINE (oben rechts angehängt) nachlesen.

Über die processline GmbH

FACHEXPERTISE IN:

operative Unterstützung bei Strategieumsetzungen
Optimierung von Aufbauorganisation und Geschäftsprozessen
Integration neuer Geschäftsfelder, Dienstleistungen und Produkte
Begleitung von Fusionen, Akquisitionen und Restrukturierungen
organisatorische Begleitung der Digitalisierungsprozesse
Projektleitungskompetenz gekoppelt mit systemischem Beratungsansatz

AUSZEICHNUNGEN:

„Beste Berater“ 2016 und 2017 in Change Management und Transformation

KUNDEN UND BRANCHEN:

138 Kunden, 200 Projekte
mittlere bis große Organisationen
Energieversorger und -dienstleister – inklusive kommunale Versorger
Telekommunikation und Kabelnetzbetreiber
produzierendes Gewerbe
Industrie (Maschinen- und Anlagenbau, Automobilzulieferer, Chemie oder Pharmazie)
Dienstleistungsunternehmen

Million Umsatz / pro Jahr

ALLEINSTELLUNGSMERKMAL:

Wir planen präzise und setzen effizient um.
Wir erreichen mind. 25% Mitarbeiterbeteiligung am Change.
Wir übernehmen die Verantwortung für Ihren Erfolg.

MITGLIEDSCHAFTEN:

Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.
Verband Deutscher Unternehmerinnen
IHK Rhein-Pfalz

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

processline GmbH
Wormser Landstraße 261
67346 Speyer
Telefon: +49 (6232) 67060-0
Telefax: +49 (6232) 67060-67
http://www.processline.de

Ansprechpartner:
Natalia Marquard
PR
Telefon: +49 (6232) 67060-40
E-Mail: nmarquard@processline.de
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