Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Antje Krueger startet die Hochschule Bremen im April mit einem neuen Weiterbildungsmodul für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Sozialen Arbeit. Während im Herbst vergangenen Jahres der Schwerpunkt dieser Weiterbildungsreihe auf der Einführung in Flüchtlingsarbeit für Berufs- und Quereinsteigerinnen lag, soll nun das Augenmerk auf dem Handlungsfeld der Sozialen Arbeit mit geflüchteten Jugendlichen und Heranwachsenden liegen. Ab April werden Fachkräfte in vier Teil-Modulen in das komplexe Handlungsfeld der Sozialen Arbeit mit geflüchteten Jugendlichen und Heranwachsenden eingeführt.

Das berufsbegleitende Weiterbildungsmodul mit insgesamt 76 Unterrichtsstunden wird von Dozentinnen und Dozenten aus Wissenschaft und Praxis übernommen, die alle einen engen Bezug zur Flüchtlingshilfe haben. Es richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die neu in der Begleitung und Betreuung von geflüchteten Jugendlichen und Heranwachsenden sind bzw. Fachkräfte, die ihr Wissen verstetigen möchten.

Interessierte finden weitere Informationen auf der Homepage der Hochschule Bremen: http://www.LLL.hs-bremen. Dort ist auch die direkte Anmeldung möglich.


Informationen können auch bei Tanja Sklarek, Koordinierungsstelle für Weiterbildung der Hochschule Bremen, Werderstraße 73, 28199 Bremen, Tel.: 0421-5905 4166, E-Mail: tanja.sklarek@hs-bremen.de, angefordert werden.

Das pädagogische Handeln in einer Migrationsgesellschaft benötigt fachliche Expertise für den Umgang mit dem vielfältigen Bedarf dieser Gesellschaft und professionelle Konzepte in der transkulturellen Beziehungsarbeit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Hilfesysteme und Gestaltung von Übergängen. Das Wissen um asyl-, aufenthalts- und sozialrechtliche Verfahren und Grundrechten kann die direkte Arbeit sowie den Umgang mit Behörden und Institutionen in der Praxis erleichtern. Zusätzlich erlernen die Teilnehmenden mit Blick auf das Tripelmandant der Sozialen Arbeit auch die Gestaltung von Entwicklungsberichten unter Berücksichtigung der Partizipation im Hilfeplanverfahren.

Mögliche psychische Reaktionen auf das Erleben von Aufbruch, Flucht und Ankommen der Jugendlichen und Heranwachsenden sowie lösungsschaffende Interventionen und das Reflektieren der eigenen Verhaltensweise und die Auseinandersetzung mit professionellen Selbstfürsorgestrategien werden Inhalt dieser Weiterbildung sein und dieses Teilmodul abrunden.

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