Ein innovatives Verfahren für die Kriminaltechnik hat die SCANOVIS GmbH, ein junges Start- Up Unternehmen aus Koblenz und deren Gründer und Erfinder Jürgen Marx, in den letzten Wochen in die Medien gebracht. SCANOVIS hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Sicherheit der Bevölkerung weltweit durch den Einsatz eines Fingerabdruckscanners deutlich zu erhöhen. Fingerspuren vom Tatort, deren Sicherung mit herkömmlichen Methoden bis zu 36 Stunden dauert, können nun dort innerhalb von circa 60 Sekunden lokalisiert, gescannt und sofort bildgebend dargestellt werden, um sie anschließend mit vorhandenen Datenbanken zu vergleichen. Der Zeitraum zwischen Verbrechen und beginnender Fahndung kann so deutlich reduziert werden. In der Rhein-Mosel-Stadt Koblenz beschäftigt Jürgen Marx aktuell 5 Mitarbeiter aus den verschiedensten Bereichen der Forschung und der Wirtschaft um die Entwicklung und Vermarktung der neuen Produktreihe von SCANOVIS um zu setzten.

Das Geheimnis des Erfolgs liegt in der Technologie. SCANOVIS hat in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik in Freiburg, sowie dem Institut für Prozessmesstechnik und innovative Energiesysteme der Hochschule Mannheim einen neuartigen Scanner entwickelt, der auf Basis eines Laserverfahrens arbeitet. Bisher werden gesundheitsschädliche Chemikalien und Russpulver verwendet um die Fingerspur zu sichern. Der SCANOVIS Scanner benötigt keine dieser Hilfsmittel. Die laserbasierte Methode von SCANOVIS besitzt im Vergleich zu diesen Verfahren weitreichende Vorteile und kann die Fingerspuren viel effizienter und besser erkennen.

Das hoch spezialisierte Lasersystem besteht aus einem kalibrierten Laser sowie einem Detektor. Dieser scannt nun die Oberfläche Punkt für Punkt, man bekommt so eine detaillierte Information ob sich Fingerspurenfette auf der Oberfläche befinden oder nicht. Die Vielzahl von Messpunkten setzt ein Auswertungsprogramm zu einem dreidimensionalen Bild zusammen und zeigt vorhandene Fingerabdrücke. Die unsichtbare Spur kann in einem Schritt sichtbar gemacht und sofort weiterverarbeitet werden, ohne das ein weiterer Medienumbruch vom analogen Spurenträger ins digitale Datensystem erfolgen muss. Die Fingerspur kann nun, von den zuständigen Behörden (Polizei, BKA, Zoll etc.) mit vorhandenen Datenbanken verglichen werden um weitere Informationen über die Person herauszufinden, die diesen Fingerabdruck hinterlassen hat.


Neben der Optik und der verarbeitenden Elektronik ist die hochpräzise Mechanik ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des SCANOVIS-Scanners. Dadurch schafft es SCANOVIS einen Fingerabdruck mit einer Genauigkeit von 20 μm zu vermessen. Zum Vergleich, das ist ungefähr dreimal dünner als ein menschliches Haar dick ist.

Momentan befindet sich SCANOVIS in der letzten Entwicklungsphase des Scanners um diesen für die Serienfertigung vorzubereiten. Die Finanzierung erfolgt über einen Business-Angel und eine Crowdinvesting-Kampagne. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben Anleger in SCANOVIS bereits über 125.000 € investiert. Unterstützen Sie die Entwicklung von SCANOVIS mit einem Investment ab 100€ auf FunderNation.eu.
Auf www.scanovis.com finden Sie ebenfalls weitere interessante Informationen.

SCANOVIS wird einen Meilenstein in der Forensik ermöglichen und die Spurensicherung revolutionieren.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

SCANOVIS GmbH
An der Königsbach 8
56075 Koblenz
Telefon: +49 (261) 973778-51
http://www.scanovis.com

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