Heidemann Küthe hat den britischen Investor HRG, eine Gruppe erfahrener Investoren aus dem Bahn- und Industriesektor, beim Erwerb der Helrom GmbH umfassend insolvenzrechtlich und transaktionsbegleitend beraten und die Umsetzung des am 20. Januar 2026 vom Amtsgericht Frankfurt am Main rechtskräftig bestätigten Insolvenzplans unterstützt.

HRG hat über die erfolgreiche Insolvenzplanlösung den Kreis der involvierten Investoren erweitert und die rund 250 Mitarbeiter beschäftigende Helrom GmbH im zweistelligen Millionenbereich mit zusätzlichem Kapital ausgestattet. Zu diesem Zweck wurde die Helrom Holding Limited als Tochter der HRG etabliert. Die Helrom Holding Limited wird vertreten durch Keith Heller, Thomas W. Rissman, Albert Enste und Roman Noack. Wichtiger Bestandteil der neuen Struktur ist die Mitwirkung von The Greenbrier Companies, ein Hersteller und Leasing-Unternehmen von Güterwagen, sowie langjährigen Kooperationspartner wie der Deutsche Anlagen Leasing (DAL) und der Société Générale.

Der Abschluss des Insolvenzverfahrens der Helrom GmbH durch einen konsequent gestalteten Insolvenzplan markiert einen wichtigen Wendepunkt für den innovativen Anbieter im Bereich des kombinierten Verkehrs in Europa.

„Für die Logistikbranche ist der Fortbestand des Unternehmens ein positives Signal für die Schiene-Straße-Verknüpfung“, erklärt Roman Noack, Geschäftsführer der Helrom GmbH. „Mit der gerichtlichen Bestätigung und dem rechtskräftigen Abschluss des Insolvenzplanverfahrens ist nun der Weg frei, die Helrom GmbH auf stabilerer finanzieller Basis neu auszurichten“.

Dr. Hendrik Nowak, Rechtsanwalt in der Kanzlei Heidemann Küthe Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB, betont: „Helrom ist ein Paradebeispiel dafür, mit einem klugen Insolvenzplan zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu stabilisieren.“

Der Insolvenzplan war das zentrale Instrument, im Rahmen einer bilanziellen Sanierung die rechtlichen, finanziellen und strategischen Weichenstellungen zu bündeln.

„Wir haben bewiesen, dass wir im kapitalintensiven Logistiksegment Investoren, Kreditgeber und operative Partner in eine tragfähige, gerichtsfeste Lösung einbinden können, ohne den laufenden Betrieb über Monate hinweg zu lähmen“, so Dr. Nowak weiter.

Dr. Georg Heidemann, Partner bei Heidemann Küthe Rechtsanwälte, hebt die gute Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter Thomas Rittmeister und dessen Team von REIMER Rechtsanwälte hervor: „Wichtig war unser gemeinsames Verständnis, uns auf das Kerngeschäft auf wirtschaftlich tragfähige Achsen zu konzentrieren und zugleich genügend Flexibilität für Wachstum nach der Sanierung zu erhalten. Die  Kombination aus insolvenzrechtlicher Expertise und dem Verständnis für logistische Wertschöpfungsketten half, Abwanderungen der rund 250 Beschäftigten zu verhindern und das Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit von Helrom zu stärken“.

Über Heidemann Küthe

Die erfahrenen Sanierungsexperten von Heidemann Küthe Rechtsanwälte beraten und begleiten Unternehmer, Vorstände und Geschäftsführer in akuten Krisensituationen, bei der Erarbeitung und Durchführung von außergerichtlichen Restrukturierungsoptionen sowie der Durchsetzung von Gläubigerrechten sowie der Sanierung unter Insolvenzschutz in Eigenverwaltungs- und Regelinsolvenzverfahren jeder Größenordnung.

Als Chief Restructuring Officer (CRO) und Generalhandlungsbevollmächtigte in Eigenverwaltungsverfahren unterstützt die Kanzlei Unternehmer beim erfolgreichen Neustart aus der Krise.

Zu den maßgeblichen Erfolgsfaktoren beim Restrukturierungs- und Turnaround Management zählen für Heidemann & Küthe neben den Instrumenten des modernen deutschen Sanierungsrechts ihre Kompetenzen für distressed und non-distressed M&A-Deals sowie im Gesellschaftsrecht.

Über die Helrom GmbH

Die Helrom GmbH ist ein Schienengüterverkehrs- und Technologieunternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main. Mit einer weltweit patentierten Güterwagentechnologie ermöglicht das Unternehmen der europäischen Langstrecken-Logistik einen barrierefreien Wechsel zwischen Straße und Schiene – ohne große Investitionen in Verladeterminals und nah am Kunden.

Helrom betreibt mit dem HELROM Trailer Rail mehrere erfolgreiche Verbindungen für Lkw-Sattelauflieger in verschiedenen europäischen Transportkorridoren. Helrom arbeitet für einen CO₂-neutralen Güterverkehr in Europa und das Ziel eines Net Zero Transports.

Anfang August 2025 hatte die Geschäftsführung des Unternehmens Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mit dem Ziel gestellt, eine tragfähige Lösung für die Zukunft zu finden und die Entwicklung des Unternehmens abzusichern.

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