Seitenkanalverdichter erzeugen während des Betriebs Luft-, Motor- und Maschinengeräusche. Schallschutzkabinen können die Schallabstrahlung in die Umgebung verringern. Dabei übernehmen die im Innenraum eingesetzten schallabsorbierenden Materialien eine wichtige, aber nicht allein entscheidende Funktion.
Die Innenauskleidung reduziert Reflexionen an den inneren Oberflächen der Kabine. Dadurch wird verhindert, dass sich der vom Seitenkanalverdichter erzeugte Luftschall innerhalb des Gehäuses ungehindert ausbreitet und mehrfach reflektiert.
Die Begrenzung der Schallübertragung nach außen wird zusätzlich durch die Konstruktion des Kabinengehäuses, die verwendeten Paneele, die Ausführung der Öffnungen und die Abdichtung der Bauteile beeinflusst.
Schallabsorption und Schalldämmung unterscheiden
Bei der Beurteilung einer Schallschutzkabine muss zwischen Schallabsorption und Schalldämmung unterschieden werden:
Schallabsorbierende Materialien nehmen einen Teil der auftreffenden Schallenergie auf und reduzieren die Reflexionen im Kabineninneren. Die Schalldämmung beschreibt dagegen, wie stark die Übertragung des Schalls durch Wände, Türen, Anschlüsse und Öffnungen nach außen begrenzt wird.
Die Geräuschminderung einer Schallschutzkabine lässt sich deshalb nicht allein aus dem eingesetzten Innenmaterial ableiten. Entscheidend ist immer die vollständige Konstruktion einschließlich Belüftung, Leitungsdurchführungen, Montage und Aufstellungsbedingungen.
Unterschiedliche Konstruktionen der FPZ-Baureihen
Die FPZ-Schallschutzkabinen verwenden je nach Baureihe unterschiedliche konstruktive Lösungen.
Die Baureihen SC5M, SC6M und SC8M bestehen aus einer Stahlblechkonstruktion mit einer schallabsorbierenden Innenauskleidung aus Polyurethan.
Bei den größeren Baureihen SC9M und SC10M kommt ein Aluminiumrahmen mit metallischen, gedämmten Paneelen zum Einsatz. Die Innenauskleidung wird in den derzeitigen FPZ-Unterlagen als schallabsorbierendes PU-Gewebe beschrieben.
Die Materialausführung ist somit Bestandteil der jeweiligen Kabinenkonstruktion und auf die vorgesehenen Seitenkanalverdichter abgestimmt. Materialien verschiedener Kabinenbaureihen sollten nicht ohne technische Prüfung gegeneinander ausgetauscht oder ergänzt werden.
Bis zu 10 dB(A) für das vollständige System
FPZ gibt für seine Schallschutzkabinen eine maximale Geräuschreduzierung von bis zu 10 dB(A) an. Dieser Wert bezieht sich auf die komplette Kabine und nicht ausschließlich auf die schallabsorbierende Innenauskleidung.
Die tatsächlich erreichbare Verringerung hängt unter anderem vom eingesetzten Seitenkanalverdichter, seinem Betriebspunkt, der Rohrleitungsführung, den Anschlussbedingungen und der Aufstellung ab.
Auch Körperschall und die Übertragung von Schwingungen über den Untergrund können das Ergebnis beeinflussen. Eine fachgerechte Montage und gegebenenfalls eine geeignete Schwingungsentkopplung bleiben deshalb wichtige Bestandteile der Anlagenplanung.
Belüftungswege müssen frei bleiben
Seitenkanalverdichter geben während des Betriebs Wärme an ihre Umgebung ab. Die Schallschutzkabine muss daher neben der Geräuschminderung auch eine ausreichende Wärmeabfuhr ermöglichen.
Belüftungsöffnungen und vorhandene Axialventilatoren dürfen nicht durch zusätzliche Dämmstoffe, nachträglich eingebrachte Verkleidungen oder abgestellte Gegenstände verdeckt werden. Eine eingeschränkte Luftzirkulation kann zu erhöhten Temperaturen im Kabineninneren führen.
Eigenmächtige Veränderungen der Innenauskleidung können außerdem Wartungszugänge, Anschlüsse und die vorgesehene Strömungsführung beeinträchtigen.
Innenauskleidung regelmäßig kontrollieren
Im laufenden Betrieb sollte der Zustand der schallabsorbierenden Innenauskleidung regelmäßig geprüft werden. Lose, beschädigte oder verunreinigte Bereiche können die vorgesehene Wirkung der Kabine beeinträchtigen.
Nach Wartungsarbeiten müssen Verkleidungsteile und Türen wieder vollständig und ordnungsgemäß geschlossen werden. Bereits kleine offene Spalten können die Schallabstrahlung nach außen erhöhen.
Modellbezogene Auswahl der Schallschutzkabine
FPZ ordnet die einzelnen Schallschutzkabinen bestimmten Seitenkanalverdichtern zu. Für die Auswahl sind daher die genaue Maschinenbezeichnung, der Betriebspunkt, die Aufstellung und die vorhandenen Anschlüsse erforderlich.
Bei Seitenkanalverdichtern anderer Hersteller kann SKVTechnik anhand der Abmessungen eine räumliche Vorauswahl unterstützen. Daraus ergibt sich jedoch noch keine verbindliche mechanische, akustische oder thermische Freigabe.
SKVTechnik unterstützt Anlagenbetreiber, Planer und Maschinenbauer bei der Auswahl einer geeigneten Schallschutzkabine für den vorgesehenen Seitenkanalverdichter.
Weitere Informationen:
https://www.skvtechnik.de/schallschutzkabinen/schallabsorbierende-materialien/
Übersicht der Schallschutzkabinen:
https://www.skvtechnik.de/schallschutzkabinen/
Seit 2012 ist SKVTechnik Ihr verlässlicher Partner für Seitenkanalverdichter, Schallschutzhauben, Umschaltventile und das notwendige Zubehör für einen reibungslosen Betrieb. Unser Sortiment umfasst Seitenkanalverdichter in allen gängigen Ausführungen – sowohl für den normalen als auch für den ATEX-Einsatz. Ganz gleich, ob Sie Lösungen für den Blasdruck- oder Saudruck-Bereich benötigen, wir bieten passende Geräte, die allen Anforderungen an Volumenströme gerecht werden. Dank unserer langjährigen Erfahrung und engen Zusammenarbeit mit Hersteller-Ingenieuren garantieren wir individuelle Lösungen und höchste Zufriedenheit bei der Umsetzung von Kundenprojekten. Vertrauen Sie auf SKVTechnik – Ihr Experte für Seitenkanalverdichter.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.skvtechnik.de.
SKVTechnik
Burgstraße 25
08523 Plauen
Telefon: +49 (3741) 2510951
Telefax: +49 (3741) 2510952
https://www.skvtechnik.de/
Werbung/Publik Relation
Telefon: +49 (3741) 2510951
E-Mail: skvtechnik@gmail.com
Organisation
Telefon: +49 (3741) 2510951
Fax: +49 (3741) 2510952
E-Mail: skvtechnik@gmail.com
Fachlich / technische Betreuung
Telefon: +43 (2732) 90880
E-Mail: Andreas.Goetz@fpz.com
![]()