Jährlich veröffentlichen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) den Cybersicherheitsmonitor. Dafür werden über 3000 Menschen ab 16 Jahren zu ihrem digitalen Alltag befragt.

Zahlen, die aufhorchen lassen

Mehr als jeder Zehnte (11 %) war im letzten Jahr von einer Straftat im Internet betroffen. Besonders häufig waren Betrug beim Onlineshopping (22 %), Onlinebanking (13 %) und Phishing (12 %). Starke Passwörter und Antivirenprogramme sind die häufigsten Schutzmaßnahmen, doch nicht einmal jeder Zweite (40 %) nutzt sie.

Fokusthema Onlinebetrug und künstliche Intelligenz

Da selbst die seit vielen Jahren etablierten Schutzmaßnahmen nur unzureichend eingesetzt werden, verwundern auch die Zahlen zu KI-generierten Inhalten kaum. Viele der Nutzerinnen und Nutzer sind wenig sensibilisiert dafür, dass Inhalte, die täglich beispielsweise auf Social-Media-Plattformen konsumiert werden, womöglich KI-generiert sein könnten: Unstimmigkeiten wie fehlerhafte Schatten oder Gliedmaßen auf KI-Bildern haben nur 28 % der Befragten schon einmal gesucht oder bemerkt.

Außerdem halten es nur 38 % für technisch möglich, ein KI-System so zu manipulieren, dass es sensible Daten weitergibt – was jedoch eine sehr reale Gefahr ist.

Vom Monitor zum Ernstfall

Beim Netzwerk Informationssicherheit der GUTcert werden solche Bedrohungen und wirksame Schutzmaßnahmen besprochen. Nimrod Briller der Berlin Cert wird etwa die Gefahren durch KI-Tools aufgreifen: Trotz verantwortungsvoller Nutzung entstehen z. B. durch Fehleinschätzungen Sicherheitsrisiken, die zu bewerten und zu minimieren sind.

Mit einem Einblick in den „Wilden Westen Cybercrime“ durch die Experten der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime für die Wirtschaft (ZAC) im Landeskriminalamt Berlin wird das Programm des Netzwerktreffens mit Erfahrungsberichten aus dem Ernstfall ergänzt. Die Referenten Olaf Borries und Lars Huwald unterstützen in ihrer Rolle beim LKA Unternehmen, Behörden, Verbände und Vereine bei Cyberangriffen und Sicherheitsvorfällen.

Alle Themen finden Sie im Programm.

Über die GUTcert GmbH

Die Zertifizierung von Integrierten Managementsystemen mit den Schwerpunkten Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitssicherheit sowie Energiemanagement ist das Hauptgeschäft der GUTcert. Weitere Kernkompetenzen der GUTcert sind die Verifizierung von Treibhausgasemissionen nach anerkannten Standards sowie die Zertifizierung der Nachhaltigkeitsanforderungen für Biomasse.

Als Mitglied der AFNOR Gruppe bietet die GUTcert ihre Zertifizierungsdienstleistungen im internationalen Netzwerk an, welches weltweit 28 Niederlassungen umfasst und mit 1.500 Auditoren und 20.000 Experten Kunden in über 90 Ländern betreut.

Die GUTcert Akademie bündelt das Fachwissen von Auditoren und anderen Experten, um Teilnehmern direkt anwendbare Kompetenzen mit nachhaltigem Mehrwert zu vermitteln.

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