Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management

Die Zukunft ist digital – doch sie ist ungleich verteilt. Viele Kliniken investieren in Systeme, Apps oder Tools, ohne wirklich zu wissen, wo ihre Prozesse heute stocken. Digitalisierung wird dann zum Selbstzweck, und die erhoffte Entlastung bleibt aus.

Der entscheidende Unterschied zwischen erfolgreichen Kliniken und anderen ist nicht die Anzahl der Probleme, sondern die Fähigkeit, Abläufe zu verstehen, Probleme zu erkennen und nachhaltig zu lösen.

Problemlösungsfähigkeit darf nicht nur lösungsorientiert sein. Es reicht nicht, Maßnahmen zu kopieren oder Best Practices blind zu übernehmen. Wirklicher Fortschritt entsteht durch Ursachenanalyse: Welche Schritte verhindern, dass Prozesse reibungslos funktionieren? Welche Tätigkeiten erzeugen keinen Mehrwert? Wo geht Zeit verloren?

Erst wer die Hindernisse versteht, kann gezielt wirksame Lösungen schaffen. Die Digitalisierung liefert die Werkzeuge. Ein strukturiertes, digitales Workflow-Management sorgt dafür, dass Analyse, Modellierung, Umsetzung und Monitoring zu einem geschlossenen Kreislauf werden. So werden Mitarbeitende befähigt, Prozesse sichtbar zu machen, Prioritäten zu setzen und Verbesserungen eigenständig umzusetzen. Kliniken werden handlungsfähiger, resilienter und erzielen in der gleichen Zeit deutlich mehr Wirkung.

Fazit: Digitalisierung ersetzt den Menschen nicht. Sie erweitert seine Möglichkeiten – aber nur, wenn Organisationen ihre Prozesse wirklich verstehen, Probleme ursächlich lösen und Abläufe kontinuierlich verbessern.

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Über den Deutsche Gesellschaft für Workflow-Management im Gesundheitswesen (DGWMiG) e.V.

"Wir ermutigen Einrichtungen im Gesundheitswesen, ein systematisches Workflow-Management zur Routine zu machen, um Zeit zu sparen und Verschwendung zu vermeiden, indem wir eine engagierte Kommunikation führen und die Akteure motivieren, ihre Kompetenzen erfolgreich weiterzubilden."

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