Mit dem symbolischen Spatenstich haben am Dienstag die Arbeiten an der neuen Stromtrasse zwischen Bierstadt und Kloppenheim begonnen. Die Kabeltrasse bildet den ersten Bauabschnitt für die neue 110-kV-Leitung zwischen Breckenheim und Bierstadt. Die Syna, Netztochter der Süwag Energie AG, und die Stadtwerke Wiesbaden GmbH (sw netz), Stromnetz-Netztochter der ESWE Versorgungs AG, legen damit den Grundstein für eine zuverlässige und zukunftssichere Stromversorgung von Wiesbaden und der Region. 

„Der Baubeginn dieser Stromtrasse ist ein Meilenstein für die Energieversorgung in Wiesbaden und dem Rheingau. Nur so kann die Region auch in Zukunft sicher mit Strom versorgt werden. Energie- und Wärmewende mit dem einhergehenden steigenden Stromverbrauch stellen hohe Anforderungen an die Netze“, sagte Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. „Deshalb freut es mich, dass das Projekt viele Befürworter gefunden hat, denn die Notwendigkeit des Netzausbaus ist unstreitig. Gleichzeitig stellen die Arbeiten aber auch einen Eingriff in die Landschaft dar. Für den zweiten Bauabschnitt ist deshalb ein Planfeststellungsverfahren beim Regierungspräsidium anhängig, in dem die Einwendungen der städtischen Ämter, Gremien und zahlreichen Privatpersonen erörtert werden.“

Das Projekt wird in zwei Teilabschnitten realisiert. Den Anfang macht die Verlegung des rund drei Kilometer langen Erdkabels zwischen dem Umspannwerk Bierstadt und Kloppenheim. Dafür investiert die Syna insgesamt 11 Millionen Euro in das Infrastrukturprojekt, das die Stromnetze Wiesbadens für die Energiewende vor Ort fit macht und eine stabile Versorgung der hessischen Landeshauptstadt gewährleistet. Das Ende der Arbeiten ist Mitte 2025 vorgesehen.

Nach Abschluss des aktuell im Regierungspräsidium anhängigen Planfeststellungsverfahrens für den zweiten Teilanschnitt erfolgen die Arbeiten bis nach Breckenheim. Insgesamt beträgt die Länge der Trasse rund sechs Kilometer. 

„Die Herausforderung war von Anfang an, ein Netzkonzept zu entwickeln, das die Versorgungssicherheit der Landeshauptstadt und des Rheingaus auch zukünftig sicherstellt, einen möglichst geringen Einschnitt in die Umwelt bedeutet und weitestgehend die Interessen der betroffenen Öffentlichkeit aufnimmt”, erklärte Dr. Andreas Berg, Technischer Geschäftsführer der Syna. „Dafür hat die Syna viele Gespräche unter anderem mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den politischen Vertretern in den Ortsbeiräten geführt. Die jetzige Lösung stellt den bestmöglichen Kompromiss zwischen den Interessen aller Stromverbraucher nach einer wirtschaftlichen Lösung des Netzanschlusses und den Belangen von Natur- und Landschaftsschutz dar. Wir als Syna freuen uns sehr, dass wir mit diesem Projekt eine sichere Versorgung der Landeshauptstadt Wiesbaden unterstützen können.“

„Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die Zukunft unseres alltäglichen Lebens“, erläuterte Peter Lautz, Geschäftsführer der Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH (sw netz). „Dieses wichtige Projekt der Syna bringt uns einer klimaneutralen Landeshauptstadt wieder ein Stück näher. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken.“

Die Netze sind der Dreh- und Angelpunkt der Energiewende. Sie sind die Voraussetzung für dezentrale, regionale Energieerzeugung – für unsere eigene wie die unserer kommunalen Partner. Ohne „grüne“ Netze gibt es keine „grüne“ Erzeugung und keine „grünen“ Produkte. Die Syna vernetzt und schafft so das „Internet der Energie“.
 
Die Syna GmbH ist zum 1. Januar 2012 aus dem Zusammenschluss von Süwag Netz GmbH und Süwag Netzservice GmbH hervorgegangen. Sie ist eine 100% Tochtergesellschaft der Süwag Energie AG und bündelt die gesamte Netzkompetenz. Die Syna ist multiregional aufgestellt und steht für Regionalität, Partnerschaftlichkeit und zuverlässige Energieversorgung.

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