Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VBEW am 05. Juli 2023 in Bayreuth wurde Klaus Steiner zum Vorsitzenden seiner über 400 mitgliederstarken Organisation mit über 30.000 Beschäftigten einstimmig wiedergewählt. Steiner, hauptamtlich Geschäftsführer der Stadtwerke Dorfen in Oberbayern, steht dem VBEW ehrenamtlich bereits seit 2019 vor und hat den VBEW mit seinen Mitgliedsunternehmen erfolgreich durch die Corona-Pandemie und die Energiekrise geführt. Er bedankt sich für das große in ihn gesetzte Vertrauen. Sein Wirtschaftszweig steht vor der epochalen Aufgabe, die Folgen von Energiewende und Klimawandel für Wirtschaft und Bevölkerung in Bayern beherrschbar zu gestalten. „Seit dem 01.01.2023 haben wir durch das Bayerische Klimaschutzgesetz ein neues Staatsziel: Das Klimaneutrale Bayern 2040. Wir unterstützen die Bayerische Staatsregierung bei ihren ehrgeizigen Zielen zum Klimaschutz und setzen alles daran, unseren Beitrag für dieses Ziel abzuliefern, benötigen dafür aber die Rückendeckung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wir müssen alle kontinuierlich an einem Strang ziehen, sonst wird das leider nix,“ wirbt Klaus Steiner für die Energiewende.

Die schnelle Umsetzung der Energiewende und die Begrenzung der Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Wasserversorgung erfordern Tempo, Tempo, Tempo von allen Akteuren. Politik, Behörden, Unternehmen und nicht zuletzt auch die Bürgerschaft sind aufgefordert sich nicht wegzuducken, sondern ihre Beiträge zu suchen und zu leisten. Die Strategie der vergangenen Jahrzehnte „Ehrgeizige Ziele setzen und deren Umsetzung auf die nächste Legislaturperiode oder die nächste Generation vertagen“ hat zu einem enormen Zeitdruck geführt. Neue Probleme sind schneller entstanden als die alten gelöst wurden. „Wir freuen uns über den aktuellen Rückhalt der Bayerischen Staatsregierung bei den vielen Projekten in den unterschiedlichsten Realisierungsphasen. Das war in der Vergangenheit leider nicht immer so,“ stellt Steiner fest.

In den verbleibenden 16,5 Jahren bis zur Klimaneutralität müssen die Anlagen der Energiewirtschaft in wesentlichen Teilen ausgebaut oder auch komplett neu errichtet werden. Die Energieversorgung muss „grün“ werden und die Wasserversorgung muss auch in langanhaltenden Trockenperioden in allen Regionen Bayerns sichergestellt sein. Dies kann nur mit einer besseren Vernetzung unserer Energie- und Wasserversorgungsinfrastruktur durch Netz- und Speicherausbau gelingen. „Wir werden dabei nicht mehr an der zur Verfügung stehenden Technik scheitern, sie ist da! Entscheidend für das Gelingen ist die gesellschaftliche Akzeptanz und der Preis für diese Transformation. Hierfür muss die Politik weitere entscheidende Impulse liefern. Wir bauen die erforderlichen Anlagen und verknüpfen diese zu intelligenten Systemen vor Ort, regional und überregional. Die Politik muss uns dafür die finanziellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen liefern,“ resümiert Klaus Steiner.

Als weitere Mitglieder im VBEW-Vorstand wurden von der Mitgliederversammlung als stellvertretende VBEW-Vorsitzende gewählt:
• Dr. Egon Westphal (Strom/Fernwärme), Bayernwerk AG
• Marcus Böske (Gas), Energie Südbayern GmbH
• Dr. Michael Fiedeldey (KMU), Stadtwerke Bamberg Energie und Wasserversorgungs GmbH
• Markus Rauh (Wasser), Fernwasserversorgung Oberfranken

Neu in den VBEW-Vorstandsrat wurde gewählt:
• Silvia Dollinger, Stadtwerke Eichstätt Versorgungs-GmbH
• Michael Forstner, Überlandzentrale Wörth/I. Altheim Netz AG
• Dr. Matthias Jenn, bayernets GmbH
• Tim Meyerjürgens, TenneT TSO GmbH
• Prof. Dr. Stephan Prechtl, Stadtwerke Passau GmbH

Über Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VBEW

Der VBEW repräsentiert mit seinen rund 400 Mitgliedsunternehmen die bayerische Strom-, Gas-, Fernwärme-, Wasser- und Abwasserwirtschaft. Als Interessenvertretung vertritt er gemeinsame Anliegen der Mitgliedsunternehmen und ihrer Kunden gegenüber Politik, Wirtschaft, Verwaltung sowie in der Öffentlichkeit. Ziel ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche, zukunftsorientierte, nachhaltige und verbraucherfreundliche Energie- und Wasserversorgung zu schaffen. Zu den Mitgliedsunternehmen zählen kleine und mittlere, kommunale, private und genossenschaftliche Energie- und Wasserversorgungsunternehmen ebenso wie Konzernunternehmen.

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