• Im Jahr 2003 hatte TK Elevator das einzigartige TWIN-System mit seinen zwei voneinander unabhängigen Kabinen in einem Schacht erstmals präsentiert
  • TWIN bietet eine höhere Transportkapazität mit geringerem Platzbedarf und einer besseren Energiebilanz als konventionelle Doppeldeckeraufzüge
  • TWIN ist heute in einigen der markantesten Hochhäusern der Welt im Einsatz – einschließlich der 50 Hudson Yards-Anlage in New York, dem Tour Trinity in Paris, dem Sitz der Europäischen Zentralbank in Frankfurt sowie der DJI Sky City in Shenzhen

TK Elevator feiert 20 Jahre TWIN: Das revolutionäre Aufzugsystem wurde im Jahr 2003 offiziell an der Universität Stuttgart vorgestellt. Als erster Aufzug hatte er zwei Kabinen, die sich unabhängig voneinander in einem gemeinsamen Schacht bewegen. So kann er bis zu 40 Prozent mehr Passagiere befördern, während er gleichzeitig ein Viertel der für ein konventionelles System benötigten Grundfläche einspart.

Zum Zeitpunkt seines Markteintritts erschloss TWIN allen Architekten völlig neue Möglichkeiten, während Gebäudebesitzer und -betreiber von deutlich geringeren Energiekosten für die gesamte Immobilie profitierten. Entwickler wiederum freute, dass der geringere Grundflächenbedarf aufgrund weniger Schächte mehr Nutzfläche zuließ, was Investoren sehr begrüßten. Jetzt nach zwei Jahrzehnten hat TWIN sein Alleinstellungsmerkmal immer noch nicht verloren: Kein Wettbewerber kann diese Eigenschaften und Vorteile aufweisen.

„TWIN ist ein exzellentes Beispiel für die Vision von TK Elevator: immer wieder bahnbrechende Innovationen entwickeln, die Mobilität auf ein neues Level heben und die bis dato bestehenden Konventionen in puncto Personentransport außer Kraft setzen”, erklärt Uday Yadav, CEO von TK Elevator.

Ein Blick in die Zukunft

Der Energieverbrauch von Gebäuden macht den Großteil des betriebsbedingten CO2-Fußabdrucks von Städten aus. Die ersten Doppeldeckeraufzüge gab es bereits im 20. Jahrhundert – aber hier konnten sich die Kabinen nur synchron bewegen, was oft genug darin resultierte, dass eine leere Kabine unnötigerweise in Fahrt gesetzt wurde. Anders bei TWIN: Das System spart Energie dadurch, dass eine der beiden Kabinen bei niedriger Nachfrage problemlos „geparkt“ werden kann. Ist das Verkehrsaufkommen jedoch hoch, vermeidet es wirksam Staus und lange Wartezeiten. Ursprünglich vor allem für den Etagenwechsel in Bürogebäuden konzipiert, hat sich TWIN in der Folge auch in vielen anderen Einsatzbereichen bewährt – ein klares Zeichen für die Flexibilität der Aufzugrevolution.

Von Beginn an war TWIN mit einem regenerativen Antrieb ausgestattet, der die Bremsenergie nutzt und erneut in das Gebäudenetz einspeist. Im Lauf der Zeit wurde das System durch zahlreiche Updates zusätzlich aufgewertet.

Für maximale Flexibilität entwickelt

TWIN wurde mit Blick auf die digitale Zukunft entwickelt. Die Passagiere wählen an einem „AGILE-Zielauswahl-Terminal in der Lobby ganz einfach ein Stockwerk aus. Der intelligente Dispatcher-Algorithmus leitet sie dann automatisch zu demjenigen Aufzug, der sie an ihr Ziel bringt. Das sorgt nicht nur für schnellere Abläufe und optimiert die Effizienz, sondern ermöglicht auch eine reibungslose Anpassung an neue Mobilitätskonzepte in Gebäuden sowie an bewegliche Nutzungsmuster.

Seine Vielseitigkeit und die verlässliche digitale Anbindung machen TWIN zudem zum idealen Bestandteil eines Mixes verschiedener Personenbeförderungssysteme. Das wird besonders im Hinblick darauf relevant, dass künftig immer öfter eine Vielzahl an Mobilitätslösungen nahtlos miteinander kombiniert werden muss – entweder, weil es das Gebäudekonzept mit verschiedenen Nutzungsprofilen verlangt oder, weil es keine speziellen Umstiegsetagen beziehungsweise andere Lösungen zur Steuerung der Passagierströme gibt. Da in vielen älteren Gebäuden eine begrenzte Anzahl an Fahrstuhlschächten die Möglichkeiten beschränkt, bringt ein kompletter Systemaustausch mit TWIN diese Immobilien im Zuge einer Komplettsanierung schnell auf den allerneuesten Stand – einschließlich eines zeitgemäßen Energiebedarfs.

Nicht zuletzt bietet TWIN ein vierstufiges, TÜV-geprüftes und SIL3-zertifiziertes Sicherheitssystem. Es gewährleistet, dass sich die Kabinen stets in einem Mindest-Sicherheitsabstand zueinander im Schacht bewegen.

Zwanzig Jahre nach Einführung hat TWIN in vielen Metropolen der Welt seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Der französische Architekt Jean-Luc Crochon, der gleich acht Systeme in seinem ikonischen Tour Trinity-Wolkenkratzer in Paris verbaut hat, ist nach wie vor von den Vorteilen und dem Gesamtkonzept überzeugt: „Das Prinzip von zwei Kabinen in einem Schacht hat die Fassadengestaltung des Turms mit seinen Einblicken in das vibrierende Innenleben überhaupt erst möglich gemacht. Der Turm ist das erste Hochhaus in La Défense, das sich dem Betrachter öffnet und damit eine Verbindung von Bauwerk und Umgebung schafft. Außerdem erlaubt die Lösung einen höheren Agilitätsgrad bei der Regulierung des Verkehrsaufkommens in Hochhäusern.”

TK Elevator ist stolz darauf, dass jedes Jahr immer mehr Entwickler, Architekten und Planer die überzeugenden Vorteile von TWIN von Beginn an im Blick haben und nutzen.

Über die TK Elevator GmbH

Mit Kunden in über 100 Ländern, die von mehr als 50.000 Mitarbeitern betreut werden, erzielt TK Elevator im Geschäftsjahr 2021/2022 einen Umsatz von 8.5 Milliarden Euro. Mit unserem umfangreichen Netzwerk von rund 1.000 Standorten gewährleisten wir weltweit ein hohes Maß an Kundenservice. TK Elevator hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als eines der weltweit führenden Aufzugsunternehmen etabliert und ist nach der Trennung vom thyssenkrupp Konzern im August 2020 unabhängig geworden. Wichtigster Geschäftsbereich des Unternehmens ist das Servicegeschäft, das von rund 25.000 Servicetechnikern betrieben wird. Das Produktportfolio reicht von standardisierten Aufzügen für niedrige Wohngebäude bis hin zu hochindividuellen Lösungen für Wolkenkratzer. Darüber hinaus umfasst es Fahrtreppen, Fahrsteige, Fluggastbrücken sowie Treppen- und Plattformlifte. Integrierte Cloud-basierte Lösungen wie die MAX-Plattform bieten verbesserte Dienstleistungen. Mit diesen digitalen Angeboten sind der urbanen Mobilität keine Grenzen mehr gesetzt. TKE – move beyond.

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