Wenn es um präzise Dosierung, Reproduzierbarkeit und Effizienz geht, spielt die Pumpentechnik bei der Verarbeitung der reaktiven Polyurethan-Komponenten eine zentrale Rolle. Mit der neuen Pumpen-Baureihe „HX“ präsentieren die Polyurethan-Spezialisten von Hennecke erstmals eine Eigenentwicklung, die – wie die Erfindung des ersten Hochdruck-Mischkopfs durch Hennecke – einen wichtigen Meilenstein in der Polyurethan-Verarbeitung darstellt: es ist die erste Axialkolbenpumpe überhaupt, die ausschließlich für Polyurethan-Anwendungen entwickelt wurde und Hennecke-Kunden somit echten Mehrwert bei der Verarbeitung von Polyurethan bietet.

Hennecke-Kunden vertrauen seit jeher auf ein breites Spektrum erstklassiger Pumpen innerhalb verschiedener Baureihen, die optimal an die jeweilige Anwendung und insbesondere an die geforderte Austragsleistung angepasst sind. Als globaler Marktführer innerhalb der PU-Technik hat Hennecke jedoch den Anspruch, seinen Kunden – analog zum Mischkopf-Portfolio – auch im Bereich der Pumpentechnik hochspezialisierte Lösungen zur Verfügung zu stellen und damit letztlich die Produktion mittels Misch- und Dosiertechnologie von Hennecke noch wettbewerbsfähiger zu gestalten. Unter prozess- und marktrelevanten Gesichtspunkten haben Hennecke-Anwendungsspezialisten in den letzten zwei Jahren deshalb eine völlig neue Pumpengeneration entwickelt, die am Standort in Sankt Augustin gefertigt wird. Im Zentrum stand dabei eine präzise, hocheffiziente und insbesondere zukunftssichere Dosierlinie für die Aufgabenstellungen des 21. Jahrhunderts: die neue Baureihe HX.

Die neue Pumpengeneration besticht durch eine wesentlich optimierte Konstruktion des Pumpengehäuses, das durch einen neu entwickelten Lagersitz eine maximale Lagerumspülung ermöglicht. Dies sorgt für eine effiziente Wärmeabfuhr und vermeidet gleichzeitig wirksam die Erwärmung der reaktiven Medien. In zahlreichen Testreihen konnte nachgewiesen werden, dass selbst bei maximalen Betriebspunkten ein wirksamer Wärmefluss zwischen den Funktionsflächen und dem Pumpengehäuse gegeben ist, was sich in einem deutlich messbaren Temperaturgradienten ausdrückt. Vergleichbare Messungen mit marktüblichen Pumpen zeigen, dass hier oftmals bereits bei Raumtemperatur ein Wärmestau und vergleichsweise hohe Temperaturen innerhalb und außerhalb des Gehäuses auftreten. Durch die wirksame Eigenkühlung besitzt die neue HX selbst bei widrigsten Einsatzbedingungen mit verhältnismäßig hoher Umgebungstemperatur entscheidende Reserven. Da auch die Oberflächen der Wälzkörper im Betrieb deutlich reduzierte Temperaturen aufweisen, bietet die spezifische Temperaturentwicklung der neuen Pumpengeneration darüber hinaus auch Vorteile bei der Widerstandfähigkeit, insbesondere gegenüber dem chemischen Angriffspotential der Polyolwerkstoffe.

Im offenen Kreislauf weist die Pumpe eine Drucksteifigkeit von bis zu 16 bar auf. Das ist bis zu 60 Prozent höher, als bei vergleichbaren Modellen im Wettbewerbsumfeld. Der Betrieb im offenen Kreislauf stellt dabei einen deutlichen verfahrenstechnischen Vorteil dar. In Kombination mit der offenen Pumpenbauform und dem – hieraus resultierenden – deutlich verbesserten Saugverhalten, ist dies insbesondere bei der Verwendung von hochviskosen Polyolen ein deutlicher Vorteil. Auf diese Weise kann, je nach Anwendungsfall, sogar auf den Einsatz von Vorpumpen verzichtet werden.

Neben einem extrem breiten Einsatzspektrum verfügt die Baureihe HX auch über zukunftssichere Sensorik. Generell war die smarte Integration von Digitalisierung innerhalb der Dosierlinie ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung. Um beispielsweise die Prozessparameter direkt an „Ort und Stelle“ zu erfassen, haben die Hennecke-Ingenieure die Druck- und Temperaturüberwachung in das Pumpengehäuse integriert. Daneben verfügt die Pumpe über weitere interne Sensorik. Hierzu zählt unter anderem ein Abstandssensor für die Überwachung der Pumpenlager, der das Themenspektrum rund um Predictive Maintenance abbildet. Langfristig ist es ein klar formuliertes Ziel von Hennecke, notwendige Wartungsmaßnahmen vorrausschauend anzukündigen, indem der Einsatz von intelligenter Sensorik zukünftig weiter ausgebaut wird.

Auch aus Sicht nachhaltiger Aspekte punktet die neue HX. Die Steigerung der Effizienz drückt sich letztlich in einer optimierten Energiebilanz des Gesamtsystems aus. Auch Rohstoffsysteme, die auf Bio- oder Re-Polyol basieren sind problemlos zu verarbeiten. Zudem überzeugt die Pumpe im Betrieb mit geringeren Lärmemissionen.

Echter Mehrwert ergibt sich für Hennecke-Kunden aber nur dann, wenn die Pumpentechnik auch neben der Dosieraufgabe überzeugen kann. Gerade bei komplexen Anwendungsszenarien oder hohen Produktionsvolumina steht beispielsweise die Sicherstellung und Planbarkeit von Servicemaßnahmen im Fokus. Neben einem wartungsfreundlichen Design mit integriertem Sicherheitsventil zählt hierzu auch eine langfristig sichergestellte Ersatzteilversorgung.

Die neue HX-Baureihe ist ab dem 01. Juli 2022 in den Baugrößen HX06, HX12 und HX28 exklusiv für die neue Dosiermaschinen-Generation von Hennecke verfügbar. Das HX-Portfolio wird zukünftig um weitere Baugrößen erweitert. Bei allen Fragen rund um die neue Pumpengeneration stehen die weltweiten Hennecke- Anwendungsspezialisten jederzeit zur Verfügung.

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