Der rasante Innovationsschub, den die Wirtschaft derzeit durchlebt, zeigt seine Wirkung. Vermehrt gehen in letzter Zeit bei der Wirtschaftsförderung des Bodenseekreises (WFB) großflächige Ansiedlungsanfragen ein, die nicht befriedigt werden können. Um regionalen Unternehmen auch künftig Chancen auf eine wirtschaftliche Entwicklung zu bieten, organisiert die WFB den „GewerbeflächenDialog Bodenseekreis“.

Bereits vor Beginn der Corona-Pandemie waren viele Unternehmen mit Themen wie Industrie 4.0, Digitalisierung und Transformation konfrontiert. Dienstleistungs- und Produktionsprozesse müssen optimiert, digitalisiert und den Kundenbedürfnissen angepasst werden, damit sie zukunftsfähig bleiben. Dadurch befinden sich viele Unternehmen in einem rasanten Transformationsprozess, dessen Ende noch nicht absehbar ist. Wenn Konsumenten vermehrt Elektromobilität, autonome Mobilität, mehr Online-Angebote und nachhaltigere, smarte Produkte wünschen, so bedeutet dies für die Wirtschaft eine fundamentale Veränderung von Produktion und Prozessen.

Vermehrt gehen bei der WFB in letzter Zeit großflächige Ansiedlungsanfragen solch innovativer Unternehmen ein, die durch das vorhandene Flächenangebot nicht befriedigt werden können. „Es tut weh, wenn man als Wirtschaftsförderer eine Ansiedlungsanfrage mit zukunftsorientierten und sicheren Arbeitsplätzen mit dem Hinweis auf Flächenknappheit ablehnen muss“, sagt Benedikt Otte, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis. „Hier geht jedes Mal ein Stück Zukunft für die Region verloren.“

Um für bestehende und zukünftige Gewerbeflächen flächensparende Kompromiss­lösungen vorzustellen, veranstaltet die WFB in Kürze den „GewerbeflächenDialog Bodenseekreis“. Auf dieser eintägigen Fachveranstaltung sollen Gemeinderats- und Kreistagsmitglieder, Angehörige der Kommunalverwaltung sowie der Bau- und Immobilienwirtschaft über künftige Möglichkeiten und Notwendigkeiten des Gewerbebaus informiert und inspiriert werden. „Wir müssen uns von dem Gedanken verabschieden, dass künftige Gewerbegebiete und Gewerbebauten noch so aussehen wie die der Vergangenheit“, ist Otte überzeugt. „Auch hier gibt es zukunftsweisende Beispiele, über die diskutiert werden sollte. Denn eines ist klar: Eine Region, die ihren Unternehmen keinen Raum für Transformation gibt, nimmt sich selbst die Zukunft.“

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