6 Merkmale für sichere Corona-Schnelltests

So können Verbraucher die Sicherheit von Antigen-Test prüfen.


Beim Versuch der Rückkehr in eine neue Normalität kommt Antigen-Schnelltests eine zentrale Rolle zu. So kann mit den Tests eine Coronainfektion komfortabel und schnell erkannt und entsprechende Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Noch Ende Februar soll das Testverfahren durch Laientests, die auch ohne medizinisches Fachpersonal durchgeführt werden können, weiter vereinfacht werden. Es scheint daher wenig verwunderlich, dass zunehmend mehr Anbieter das schnelle Geschäft mit den Tests wittern. Doch nur ausreichend geprüfte Antigen-Tests versprechen eine echte Sicherheit. Verbraucher sollten daher einige Hinweise beachten, um gut geprüfte Schnelltests von unsicheren Modellen unterscheiden zu können.

Die sechs Qualitätsmerkmale sichererer Schnelltests

Durch die wachsende Zahl an Testanbietern kann es medizinischen Laien schwerfallen, hochwertige und verlässliche Schnelltests zu erkennen. Sechs wichtige Qualitätsmerkmale können Verbrauchern dennoch eine wertvolle Orientierungshilfe bieten:

  • Sensitivität: Als Sensitivität (bzw. Spezifität) bezeichnet man die Verlässlichkeit, mit der Schnelltests infizierte (bzw. nicht infizierte) Personen erkennen. Sichere Schnelltests sollten eine Sensitivität von mehr als 95 % aufweisen, d. h. der Test ist in der Lage von 100 Infizierten mindestens 95 verlässlich zu erkennen. Bei der Spezifität sollte der Wert sogar über 98 % liegen.
  • Entnahmeart: Auch wenn es etwas unangenehm ist, sollten Proben immer in der Nasenregion (Anterio-Nasal) entnommen werden, da Tests aus dem Nasenbereich deutlich zuverlässiger sind als Lutsch- oder Speicheltest. Diese können durch Fremdsubstanzen wie z. B. Essensreste zu leicht verfälscht werden.
  • Haltbarkeit: Schnelltests sollten mindestens 18 Monate haltbar sein. Die EU-Kommission sieht sogar eine Haltbarkeit von mehr als 24 Monaten für die von ihr bestellten Tests vor. Zudem sollten Hersteller eine entsprechende Temperaturbeständigkeit bei kurzzeitigen Unterschreitungen der empfohlenen Lagerungstemperatur nachweisen können.
  • Studienumfang: Die Wirksamkeit von Schnelltests sollte durch Studien hinreichend belegt sein. Testhersteller sollten daher wenigstens zwei unabhängige Studien aus verschiedenen Ländern vorweisen können, bei denen mindestens 500 Proben genommen wurden, darunter mindestens 200 positive Testergebnisse.
  • Überprüfung durch Fachinstitute: Sichere Tests wurden vor der Markteinführung durch unabhängige Fachinstitute, wie z. B. das Paul-Ehrlich-Institut geprüft.
  • Geprüfte Eignung für Laien: Gerade bei den bald erhältlichen Laientests sollte auf eine verlässliche Handhabung der Tests für Laien geachtet werden. Renommierte Hersteller können diese durch Studien mit mind. 100 Laien vorweisen. Die Ethikkommission empfiehlt zudem, dass die Testdurchführung durch Laien ähnlich erfolgreich sein sollte (95 %) wie bei einer Anwendung durch geschultes Personal. Hilfreich ist hier ein sog. CE-Zeichen mit benannter Stelle, also ein CE-Zeichen mit einer vierstelligen Nummer. Diese gibt an, dass der Test von einer Prüfstelle wie z. B. dem TÜV auf seine Verbrauchereignung getestet wurde.

Trügerische Werbeversprechen erkennen

Wenn es um die Vermarktung ihrer Tests geht, zeigen viele Hersteller eine große Kreativität bei der Formulierung ihrer Produktbeschreibungen. Einige sind dabei jedoch trügerisch und irreführend. So suggerieren beispielsweise die Formulierungen „durch Bundesagentur für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet/validiert“ oder „über die Liste des BASG zur Eigenanwendung freigegeben“ (Österreich), dass die Tests von den genannten Instituten geprüft wurden. Dies stimmt aber nicht, denn eine Prüfung findet in beiden Einrichtungen nicht statt. Ebenso missverständlich kann die Formel „unsere Speicheltests sind auf der PEI-Liste des Paul-Ehrlich-Instituts“ sein. Verbraucher sollten bei dieser Formulierung genau darauf achten, dass nicht nur ein anderes gleichlautendes Testkit gelistet ist und so eine Irreführung vorliegt. Schließlich verspricht auch das bloße CE-Zeichen keine hinreichende Sicherheit, da sich dieses Zeichen die Hersteller selbst verleihen. Verbraucher sollten deshalb, wie dargestellt, auf ein CE-Zeichen mit vierstelliger Nummer achten.

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