Mit der neuen ArcWorld CS baut Yaskawa das Angebot an schlüsselfertigen Roboterschweißzellen weiter aus. Auch die Neuentwicklung steht für geringen Platzbedarf, kurze Lieferzeiten und eine hohe Flexibilität. Anders als ihre Vorgänger ist sie jedoch bestückt mit dem besonders leistungsfähigen Schweißroboter Motoman AR1440 und arbeitet mit der aktuellen Kompaktsteuerung YRC1000.

Wie schon bei den bisherigen Modellen der ArcWorld-Reihe sind auch bei der neuen ArcWorld CS Roboter, Positionierer, Steuerung und Stromquelle auf einer Plattform zusammengefasst. So kann die Roboterzelle bei Bedarf schnell und einfach versetzt werden. Weil sich die Zellen im Plug-and-Play-Verfahren einfach installieren lassen, ermöglichen sie auch kleineren Unternehmen den wirtschaftlichen und unkomplizierten Einstieg in das roboterbasierte Schweißen.


ArcWorld CS bei der Heidenbluth Schweißtechnik GmbH

Diese Erfahrung bestätigt auch Armin Heidenbluth, Geschäftsführer der Heidenbluth Schweißtechnik GmbH im nordhessischen Fuldabrück-Bergshausen. Mit der Erfahrung aus über vier Jahrzehnten Schweißkompetenz zählt der Fachhändler zu Deutschlands ersten Adresse rund um die Metallverarbeitung. Im Anwendungszentrum der Firma, einem der größten Deutschlands, kommt bereits eine neue ArcWorld CS zum Einsatz. Dort können interessierte Unternehmen die Neuentwicklung auch direkt erproben.

„Schweißen mit Robotertechnik ist für kleinere und mittelständische Unternehmen ein wichtiges Thema, gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels“, urteilt Schweißtechnik-Profi Armin Heidenbluth. „Diesen speziellen Bedarf hat Yaskawa erkannt und bietet mit ArcWorld ein schlüsselfertiges Konzept. Die Anlage wird nicht nur fertig montiert angeliefert. Sie lässt sich auch schnell in Betrieb nehmen, sehr einfach programmieren und ohne großen Schulungsaufwand bedienen.“

Schweißroboter Motoman AR1440

Die präzisen 6-Achsroboter der aktuellen AR-Serie von Yaskawa wurden speziell für die hohen Anforderungen im Bereich Lichtbogenschweißen entwickelt. Dort gewährleisten sie besonders kurze Prozesszeiten, was wiederum zu einer gesteigerten Effizienz und Energieersparnis führt. Der in der ArcWorld CS eingesetzte Motoman AR1440 ermöglicht mit seiner Traglast von bis zu 12 kg und einem maximalen Arbeitsbereich von 1.440 mm die einfache Bearbeitung von sperrigen und schwer zugänglichen Werkstücken bei gleichzeitig hoher Ergebnisqualität. Durch die leicht gebogene Bauform des Unterarms sowie der Hohlwelle sind auch Schweißnähte an schwer zugänglichen Bauteilen realisierbar. Luftleitung und ein Medienanschluss sind im Sockel integriert, wodurch für die 1. Hauptachse (S-Achse) ein Arbeitsbereich von 340 Grad realisiert werden kann.

Hochleistungssteuerung Motoman YRC1000

Gesteuert wird der Schweißroboter durch eine Hochleistungssteuerung Motoman YRC1000. Diese ausgesprochen kompakte Steuerung mit einem Schrankvolumen von nur 125 Litern erlaubt eine optimale Raumausnutzung. Ergonomisch und übersichtlich präsentiert sich das Programmierhandgerät der YRC1000-Steuerung, das mit nur 730 g das leichteste seiner Kategorie ist. Der Touchscreen ermöglicht eine intuitive Bedienung und damit einfaches Bewegen und Scrollen mit dem Cursor.

Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=jX8ii81nZzg&feature=emb_logo

Über die YASKAWA Europe GmbH

Yaskawa ist mit 480 Mrd. Yen (rund 3,8 Mrd. Euro) Jahresumsatz ein global agierender Technologielieferant im Bereich Robotik, Antriebs- und Steuerungstechnik sowie bei Lösungen im Energiebereich. Gegründet 1915 in Japan, ist Yaskawa seit über 100 Jahren der Philosophie treu, Produkte höchster Qualität zu liefern, und hat sich damit eine weltweite Spitzenposition erarbeitet. Dabei hat sich Yaskawa vom Motorenhersteller zunächst zum Automatisierungsanbieter und schließlich über das Industrie-4.0-Konzept i3-Mechatronics zum Lösungsanbieter weiterentwickelt.

Die Geschäftsaktivitäten von Yaskawa bestehen aus Drives (Frequenzumrichter GA700), Motion Control (Servoantriebe und Servomotoren Sigma-7, Maschinensteuerungen), Robotics (Motoman Industrieroboter, Robotersysteme), System-Engineering (Generatoren und Konverter) sowie Information Technology (Software-basierende Produkte). Seit 2012 umfasst das Yaskawa-Portfolio dabei auch Steuerungstechnik, Visualisierungssysteme und Chip-Lösungen der ehemaligen VIPA GmbH in Herzogenaurach. Im Oktober 2019 wurde die Verschmelzung rechtskräftig abgeschlossen. Die Marke Profichip wird seitdem bei Yaskawa als eigene Produktsparte "Profichip Embedded Solutions" weitergeführt. Darüber hinaus wurde im Oktober 2014 das in den Bereichen Wind-, Schiffs- und Turbo-/Industrieanwendungen tätige Unternehmen The Switch Engineering Ltd. von Yaskawa übernommen.

Damit ist Yaskawa weltweit eines von wenigen Unternehmen, das Komponenten und Lösungen für fast alle Branchen aus einem Haus anbieten kann.

Mit umfangreichen Investitionen in Forschung und Entwicklung hat das Unternehmen eine Vielzahl von Erfindungen, Patenten und Innovationen hervorgebracht. Dieser technologische Anspruch hat die Geschäftsbereiche zu einer bedeutenden Marktposition in verschiedenen Industrien geführt, darunter: Maschinenbau und Anlagenbau (Verpackungsmaschinen, Pumpen/Kompressoren, Textilmaschinen, Digitaldruckmaschinen, Herstellung von Kränen und Hebezeugen, Anlagen für Halbleiter- und Elektronikfertigung, Maschinen zur Gewinnung und Bearbeitung von Holz, Glas, Metall, Steine/Erden) sowie in der Aufzugs-Industrie, im Fahrzeugbau und in der Montage- und Handhabungstechnik. Industrieroboter der Marke Motoman finden zum Beispiel beim roboterbasierten Schweißen, in der Laborautomation, beim Verpacken und Handling sowie beim automatisierten Lackieren Anwendung.

Die Yaskawa Europe GmbH mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt gliedert sich in die Geschäftsbereiche Drives Motion Controls (Automatisierung, Antriebs- und Steuerungstechnik), Robotics (Industrieroboter, Systeme) und Environmental Energy (Umwelttechnik) und betreut die Märkte Europa, Afrika, Mittlerer Osten sowie den Bereich der früheren Sowjetunion.

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