In der vergangenen Woche hat ein Thema die Märkte in Atem gehalten – die US-Wahl 2020. Das Ergebnis ließ zwar etwas auf sich warten, das Rennen um das Weiße Haus ist jetzt aber entschieden.  Joe Biden wird der 46. US-Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Zwar kann Donald Trump den Sieg des Herausforderers nach wie vor nicht akzeptieren und droht mit weiteren juristischen Auseinandersetzungen, eine Aussicht auf Erfolg hat dieses kindische Verhalten meiner Ansicht nach nicht.

Was bedeutet der Sieg Bidens nun für die Finanzmärkte?


Der Demokrat steht für Steuererhöhungen und mehr Regulierung, was grundsätzlich die Stimmung an den Märkten zunächst drücken würde. Man hofft aber, dass sich Biden damit 1 bis 2 Jahre Zeit lässt, um den Aufschwung nicht unnötig zu gefährden.

Die Wall Street hat in den letzten Jahren von Trumps Steuersenkungen profitiert und den Indizes eine unglaubliche Performance ermöglicht. Das ewige Hin und Her im Handelsstreit jedoch, und das ausgebliebene weitere Konjunkturpaket, brachte die Marktteilnehmer immer mehr dazu, sich von dem Präsidenten abzuwenden. Gelingt es den Demokraten ein solides Konjunkturpaket zu schnüren und ein besseres Krisenmanagement in der Corona-Pandemie an den Tag zu legen, dürfte die Wall Street erneut den Blick nach oben richten.

Charttechnik:

Wie sich der Ausgang der US-Wahlen auf den deutschen Leitindex auswirkt, wird die heutige Markteröffnung zeigen. Man ist zwar positiv gestimmt, mit einem Kursfeuerwerk rechnen nur die wenigsten Anleger. Bereits in der letzten Woche gelang es dem DAX den Abverkauf zu stoppen und einen schönen Zwischenspurt hinzulegen. Auf Wochensicht legte der Leitindex acht Prozent auf 12.480 Punkte zu, womit die coronabedingten Kurseinbrüche nahezu wettgemacht wurden.

Dennoch müssen wir aus charttechnischer Sicht sehr vorsichtig agieren. Warum? Der Kurs befindet sich auf der Tagesebene weiterhin in einem intakten Abwärtstrend. Erst ein Überschreiten des letzten Hochs bei 13.150 Zählern würde dem Short-Szenario in der mittelfristigen Ausrichtung ein Ende bereiten.

Trading-Idee:

Solange die Shorties im Big Picture das Sagen haben, empfehle ich im Stundenchart nach Shortsignalen Ausschau zu halten. Ein Rutsch unter die Marke von 12.370 wäre gleichbedeutend mit einer Trendumkehr und der Möglichkeit einer Positionseröffnung mit dem Stopp oberhalb von 12.570. Das erste Anlaufziel wäre das letzte Tief bei 11.450. Dort kann ein Teilverkauf (1/3 Size) realisiert werden. Springt der DAX über die 12.595, ist die Trading-Idee dahin.

S&P 500: Volle Kraft voraus!

Im Gegensatz zum DAX befindet sich der US-Leitindex in der Tagesausrichtung in einem klaren Aufwärtstrend und zeigt keinerlei Schwäche. Der Rücksetzer im Oktober fand an der Marke von 3.233 ein jähes Ende und bescherte den Marktteilnehmern eine ideale Einstiegsmöglichkeit nahe dem letzten Tief bei 3.209. Das bevorzugte Entry-Szenario der Trendhändler also, mit einem engen Stopp und guten Aussichten auf der Oberseite.

Trading-Idee:

Aufgrund der aktuellen Chartkonstellation ist es momentan schwierig im Stundenchart ein Positionsaufbau in Erwägung zu ziehen. Aus diesem Grund empfehle ich den Sprung über das letzte Hoch bei 3.529 abzuwarten, um nach einer Korrekturbewegung in den Bereich von 3.485 aktiv zu werden. Eine Eröffnung tief aus der Korrektur heraus wäre an dieser Stelle die lukrativste Vorgehensweise. Übergeordneten Etappenziele (Tageschart) liegen eng beieinander: 3.550 / 3.588.

An der Börse müssen Sie einfach mit allem rechnen. Auch mit dem Unerwarteten, denn nichts ist so flüchtig wie ein Börsenkurs.

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