Der hohe Grad der Internationalisierung der Hochschule Bremen (HSB) lässt sich unter anderem an den von der Europäischen Union geförderten Auslandsaufenthalte Studierender ablesen: Warb die HSB im Studienjahr 2007/2008 noch 367.200 Euro ab ERASMUS-Mitteln ein, sind es im Projekt 2019/20 bereits 1.116.410 Euro, was recht exakt einer Verdreifachung entspricht. Verwendet werden die Mittel für die Aufenthalte in einem europäischen Land vorrangig für Studierende, aber auch für Lehrende und Verwaltungspersonal. Die Anzahl der Mobilitäten hat sich im selben Zeitraum annähernd verdoppelt (von insgesamt 281 auf 497).

Warum deren Anzahl nicht mit der Steigerung der von der HSB eingeworbenen Fördermittel Schritt hält, erklärt Ilka Knippel vom International Office der HSB so: „In früheren Jahren entschied die HSB über die Höhe der Stipendien. Deren Höhe bemaß sich vor allem an dem Kriterium, möglichst vielen Antragstellerinnen und Antragstellern einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen. Seit einigen Jahren legt der Mittelgeber das Niveau fest – derzeit sind es zwischen 330 und 555 Euro pro Monat je nach Art der Mobilität und Zielland -, wodurch sich rechnerisch eine natürliche Begrenzung der bewilligten Stipendien ergibt. Ein Vorzug dieser Regelung: Alle Stipendiatinnen und Stipendiaten, egal von welcher deutschen Hochschule sie kommen, erhalten die gleiche monatliche Förderung.“

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