TMD Friction Service, einer der weltweit größten Hersteller von Bremsbelägen, hat seine Stapler-Flotte im Leverkusener Logistikzentrum mit dem LogistikManagementSystems IntraSafety von tbm hightech control ausgestattet. Diese Lösung für eine automatische, situationsbedingte Geschwindigkeitsreduzierung trägt einerseits dazu bei, die Arbeitssicherheit für die Mitarbeiter zu erhöhen, parallel dazu konnten Kapazitätsreserven in Höhe von rund 25 Prozent erschlossen werden.

Mit 17.500 Palettenplätzen auf 7.500 m² Lagerfläche betreibt die TMD Friction Service GmbH ein intensives Logistik-Management. Zahlreiche Paletten werden täglich mithilfe von 18 Schubmaststaplern und 6 Kommissioniergeräten bewegt, um Lieferungen in alle Welt zu bewältigen. „Die von Fahrzeugen und Passanten gleichermaßen hoch frequentierten Verkehrswege stellten ein Gefährdungspotenzial dar, das zum Wohl der Mitarbeiter verbessert werden sollte“, skizziert Waldemar Marinitsch, Gesellschafter der tbm hightech control GmbH, die Ausgangssituation. „Gleichzeitig wurde erkannt, dass Arbeitsschutzmaßnahmen die Logistikprozesse auch beschleunigen und effektiver ausrichten können.“ Im Rahmen dieser Doppelstrategie war eine skalierbare, sofort einsetzbare Lösung gefragt, die vorhandene Abläufe zuverlässig unterstützt und nicht zuletzt hohe Sicherheitskriterien gemäß ASR A1.8 erfüllt. Mit dem neu implementierten FahrerAssistenzSystem bedient TDM zudem schon jetzt die mit dem weiteren Wachstum und der Orientierung in Richtung „Logistik 4.0“ einhergehenden Anforderungen, auch unter dem Aspekt der Humanzentrierung. 

Bidirektionale Kommunikation auf allen Wegen


Mit dem IntraSafety-Paket der tbm hightech control GmbH aus Aschheim bei München steuert TMD seit Abschluss der ersten Ausbaustufe im Mai 2019 bereichsbezogen die zulässige Geschwindigkeit der Fahrzeuge in den Breitgängen. Bei diesem markenübergreifend einsetzbaren FahrerAssistenzSystem handelt es sich um eine Lösung, die aus einem vom BMBF geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekt entstanden ist und eine Weiterentwicklung des NoColl-Kollisionsschutzes darstellt. Die 25 Schubmaststapler sind mit einem IntraSafety-Spoiler ausgestattet, in dem die intelligenten, busgesteuerten IntraSafety-Sensoren sowie eine sogenannte iBox integriert ist, die als Gateway für die Datenkommunikation zwischen den Fahrzeugen und den an den Verkehrswegen installierten IntraSafety-Sensoren fungiert. Diese sind über einzelne LinienZentralen mit einem zentralen Rechner, dem Matrix-Controller, verbunden. Über diese Komponenten erfolgt ein kontinuierlicher Datenaustausch in Echtzeit zwecks

  • bereichsbezogener Geschwindigkeitsreduzierung,
  • Statusmeldung zu den Fahrzeugen,
  • situationsbezogener Fahrzeugsteuerung bei Begegnungsverkehr und
  • automatischer Geschwindigkeitsreduzierung an kritischen Stellen.

Logistik-Optimierung durch intelligenten Arbeitsschutz

„TMD Friction Service“ hat mit dem IntraSafety System seinen Weg in eine zukunftsorientierte Logistik beschritten. Das System gewährleistet nicht nur den modernen Arbeitsschutz, sondern enthält noch zusätzlich die Möglichkeit für eine kunden- und situationsspezifische LogistikSteuerung“, merkt Waldemar Marinitsch an. Über die Funktion „Begegnungsverkehr“ wird die Geschwindigkeit in dem Moment auf Schrittgeschwindigkeit mit 4 km/h reduziert, wenn sich zwei Fahrzeuge im Breitgang begegnen. Ansonsten können sie schnell und unbeeinflusst fahren.

Gleichzeitig wird auch die automatische Geschwindigkeitsreduzierung am Gangende beziehungsweise im Quergang gesteuert. „Das selbstüberwachte IntraSafety System hat ein Sicherheitsniveau, das in der Branche unübertroffen ist“, so der Safety-Experte weiter. „Es sorgt bei TMD für höchste Arbeitssicherheit durch die automatische Geschwindigkeitsreduzierung in Breitgängen bei Begegnungsverkehr.

Die Sicherheitsabstände entsprechend der ASR A1.8 können um bis zu 25% kleiner sein, da durch die jeweils eingeleitete Schrittgeschwindigkeit bei einer Begegnung/Gefährdung die Gefährdung drastisch abnimmt. Somit wird die Logistikkapazität um 25% gesteigert.“ Der Bremsbeläge-Hersteller optimiere zudem die Lagerplatzgestaltung, indem IntraSafety hoch frequentierte Logistikbereiche identifiziert. Optional besteht die Möglichkeit, in einer weiteren Ausbaustufe einen mobilen Unfallmelder in Echtzeit zu integrieren. Dieser rechnet sich speziell im 3-Schicht-Betrieb. Sollte es in personalfreien Zeiten dennoch einmal zu einer Kollision – etwa mit einer Regalzeile – kommen, sollen! Verantwortliche ad hoc informiert werden und entsprechend handeln, auch um im schlimmsten Fall etwaige Dominoeffekte der umfallenden Regalzeilen zu verhindern.  

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